|
Berlin (ots) - Bei Reisen nach Skandinavien, Großbritannien oder zu
Mittelmeerinseln ist die Autofähre für viele Urlauber fester Bestandteil der
Anfahrt. Die Verti Versicherung AG gibt Tipps, wie die Überfahrt mit
vorausschauender Planung und dem richtigen Versicherungsschutz reibungslos
verläuft.
Langsam rollt die Fahrzeugschlange auf die Fähre. Mit dem Schließen der Rampe
startet für viele Autoreisende der Urlaub. Damit die Überfahrt entspannt
verläuft, sollten sie die Besonderheiten kennen, die mit der Fahrt mit einer
Autofähre verbunden sind.
Gut geplant ist halb gereist
Wer bereits einmal mit seinem Fahrzeug auf einer Fähre war, weiß, dass es
bereits bei der Buchung auf Genauigkeit ankommt: "Fahrzeugmaße müssen korrekt
angegeben werden, ebenso die Informationen zu Dachboxen oder Fahrradträgern",
sagt Alexander Held, Kfz- und Versicherungsexperte der Verti Versicherung AG.
Vor Ort helfe es, alle notwendigen Unterlagen griffbereit zu haben, damit der
Check-In problemfrei verläuft.
Ebenso wichtig sei eine großzügige Zeitplanung für die Anfahrt - für lange,
grenzüberschreitende Routen, die acht und mehr Stunden dauern, sind das oft
ähnlich wie am Flughafen zwei Stunden vor Abfahrt: "Häfen sind oft weitläufig,
Warteschlangen üblich und verpasste Abfahrten lassen sich nicht einfach
kompensieren", erklärt der Versicherungsexperte. Auch gelte: "Wer sein
Handgepäck klug plant, erspart sich zusätzlichen Aufwand - denn während der
Überfahrt ist der Zugang zum Fahrzeugdeck praktisch immer verboten", berichtet
Held.
An Bord gelten eigene Regeln
Das Rangieren auf dem Fahrzeugdeck unterscheidet sich deutlich vom Alltag im
Straßenverkehr. "Enge Parkabstände und die Bewegungen des Schiffs erfordern hohe
Aufmerksamkeit, sehr vorsichtiges Manövrieren und das Befolgen der
Crew-Anweisungen", so Held.
Einmal abgestellt, müsse das Fahrzeug sorgfältig gesichert werden. "Viele
unterschätzen, dass schon leichter Seegang ausreicht, um ein nicht gesichertes
Fahrzeug in Bewegung zu versetzen", so Held. Portemonnaie und Handy sowie
weitere Wertgegenstände sollten Reisende grundsätzlich im Handgepäck bei sich
haben, da der Fahrzeugbereich während der Überfahrt meist nicht zugänglich ist.
Versicherungsschutz: Frühzeitiges Prüfen lohnt sich
Ein zentraler Punkt ist die Absicherung im Schadenfall. Oftmals haften die
Reedereien nur sehr begrenzt für Schäden durch einen Unfall an Bord. Für
bestimmte Fälle kann dann die eigene Kfz-Versicherung einspringen. "So greift
die Kfz-Haftpflichtversicherung in der Regel auch auf der Fähre, etwa wenn beim
Rangieren ein anderes Fahrzeug beschädigt wird", erläutert Held.
Beim eigenen Auto kommt es Held zufolge jedoch auf die Kaskoversicherung und
deren konkrete Bedingungen an. "Es gibt sowohl Vertragsmodelle, die einen
Schadenfall auf der Fähre einschließen, als auch solche, die diese Kosten nicht
tragen." Bei Verti beispielsweise gilt grundsätzlich der Versicherungsschutz der
Fahrzeugversicherung auch für die Benutzung von Fähren und Schiffen.
In der Teilkaskoversicherung sind daher Schäden durch Naturgewalten
eingeschlossen, wenn in deren Folge beispielsweise Gegenstände gegen das
Fahrzeug geworfen werden oder wenn das Fahrzeug durch Sturm in die See
geschleudert wird. Die Vollkaskoversicherung kommt beispielsweise für Schäden
auf, wenn das Fahrzeug beim Rangieren oder durch starken Seegang durch Anstoßen
Schaden nimmt. Held betont: "In jedem Fall empfehlen wir, den
Versicherungsschutz vor der Reise zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen."
Im Schadenfall ist schnelles Handeln entscheidend
In jedem Fall ist schnelles und strukturiertes Handeln entscheidend, wenn ein
Schaden passiert ist: Der Vorfall sollte dokumentiert, die Crew informiert und
der Schaden zeitnah der eigenen Versicherung gemeldet werden. "Und hier gilt wie
praktisch immer im Schadenfall: Eine lückenlose Dokumentation erleichtert die
Regulierung erheblich", sagt Held.
Informationen zum Versicherungsangebot der Verti Versicherung AG sind unter
https://www.verti.de/ abrufbar.
5 konkrete Kurztipps für die Autofähre:
1. Frühzeitig buchen
Fährverbindungen und Kabinen sind schnell ausgebucht. Frühe Buchung sichert
Plätze, oft günstigere Preise und Wunsch-Abfahrtszeiten. Fahrzeugdaten,
Aufbauten und gültige Ausweisdokumente müssen korrekt angegeben werden.
2. Anreise großzügig planen
Die Check-in-Zeiten sind verbindlich. Wer "seine" Fähre verpasst, kann nicht
einfach die nächste nehmen. Reisende sollten ausreichend Orientierungszeit
einplanen, insbesondere in großen Häfen, und sich auf Warteschlangen und
Rangierzeiten einstellen - besonders bei langen Strecken, Wohnmobilen und Reisen
mit Haustieren.
3. Sicher auffahren und parken
Bei jeder Reise mit der Autofähre gilt es, Anweisungen der Crew zu befolgen,
Spiegel einzuklappen, den Gang einzulegen und die Handbremse anzuziehen. Bei
modernen Fahrzeugen sind außerdem Alarmanlagen mit Neigungssensoren zu
deaktivieren, da sie bei stärkerem Seegang sonst leicht ausgelöst werden können.
4. Kfz-Versicherungsschutz prüfen
Reedereien haften oft nur eingeschränkt für Schäden an Fahrzeugen. Ob die eigene
Kaskoversicherung Schäden an Bord übernimmt, hängt vom Tarif ab - ein
frühzeitiger Blick in die Versicherungsbedingungen lohnt sich, um den
Versicherungsschutz ggf. rechtzeitig anpassen zu können.
5. Internationale Versicherungskarte kontrollieren
Vor Reiseantritt sollten Autofahrer prüfen, ob alle Ziel- und Durchreiseländer
auf der Internationalen Versicherungskarte ("Grüne Karte") abgedeckt sind. Diese
erweitert den Geltungsbereich der Kfz-Haftpflichtversicherung auch auf einige
nichteuropäische Staaten - soweit diese auf der Karte nicht durchgestrichen
sind. So vermeiden Sie Zusatzkosten durch Grenzpolicen. Welche Länder davon zum
Geltungsbereich der Kfz-Haftpflichtversicherung gehören, ist von Versicherer zu
Versicherer verschieden.
Pressekontakt:
Verti Versicherung AG
Sonja Schmitt
Pressesprecherin
Telefon: +49 3328 424 -3998
E-Mail: mailto:presse@verti.de
Rheinstraße 7A
14513 Berlin/Teltow
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/43258/6299942
OTS: Verti Versicherung AG
|