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R+V begrüßt Aussagen der Rentenkommission zu Sozialpartnern |
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| 23.06.2026 14:03 Uhr |
R+V Versicherung AG |
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Wiesbaden (ots) - Die Rentenkommission hat in ihrem heute vorgestellten Bericht
auf die große Bedeutung der Sozialpartner zur stärkeren Verbreitung der
betrieblichen Altersversorgung (bAV) hingewiesen. Hier bietet sich nach Ansicht
der R+V das Sozialpartnermodell als ideale Lösung an, denn Arbeitnehmer haben
deutlich höhere Renditechancen und Arbeitgeber werden entlastet.
Die Position der Rentenkommission zur Rolle der Sozialpartner bei der stärkeren
Verbreitung der bAV ist nach Auffassung der R+V Versicherung ein wichtiger
Meilenstein. "Ein durch die Gewerkschaften und Arbeitgeber vereinbartes
Vorsorgemodell kann zu einer größeren Akzeptanz und damit zu einer größeren
Verbreitung führen. Als optimale Lösung bietet sich hier das bereits
existierende Sozialpartnermodell an", betonte die Vorstandsvorsitzende der R+V
Lebensversicherung AG, Claudia Andersch, nach der Vorstellung des Berichts der
Rentenkommission am heutigen Dienstag. Die Rentenkommission hatte empfohlen,
dass im Rahmen eines "Sozialpartnerdialogs" konkrete Maßnahmen erarbeitet werden
sollen, um die Verbreitung der bAV insbesondere in bisher unterversorgten
Bereichen deutlich zu erhöhen.
"Das Sozialpartnermodell hat für alle Beteiligten Vorteile. Die Gewerkschaften
können für die Arbeitnehmer die Höhe der Beiträge, das Risikoniveau und auch die
Schutzmechanismen aktiv mitbestimmen", hob Andersch hervor. "Gleichzeitig werden
die Arbeitgeber entlastet, denn sie zahlen vereinbarte Beiträge und müssen keine
feste Rentenhöhe oder Verzinsung mehr garantieren. Das macht die betriebliche
Altersvorsorge für die eigenen Mitarbeitenden planbar. Das Sozialpartnermodell
ist damit die zeitgemäße Antwort auf den Wandel der betrieblichen Vorsorge.
Durch eine branchenübergreifende Öffnung der Sozialpartnermodelle könnten
bundesweit mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Chance auf eine
betriebliche Altersvorsorge bekommen."
"Generell haben die Beschäftigten im Sozialpartnermodell höhere Renditechancen
bei ihren Betriebsrenten. Durch den Verzicht auf starre Garantien ermöglicht es
einen höheren Aktienanteil bei der Kapitalanlage", ergänzte Andersch. "Gerade
bei langen Laufzeiten bieten Aktien höhere Chancen auf Wertsteigerungen, während
die im Sozialpartnermodell enthaltenen Sicherheitskomponenten zugleich die
Betriebsrenten vor großen Marktschwankungen schützen." Die R+V ist einer der
größten Anbieter für die betriebliche Altersversorgung in Deutschland und hat
2022 als bundesweit erster Anbieter in der Chemieindustrie ein
Sozialpartnermodell für eine ganze Branche eingeführt.
Das Sozialpartnermodell
Beim Sozialpartnermodell organisieren Gewerkschaften und Arbeitgeber über
Tarifverträge die Betriebsrenten der Beschäftigten. Die Arbeitgeber zahlen für
die Mitarbeitenden die Beiträge ein, sind aber zugleich von der Haftung für die
spätere Rentenhöhe befreit. Die Arbeitnehmer erhalten lebenslange Leistungen
sowie sofort unverfallbare Anwartschaften, das heißt, bei einem Jobwechsel
bleiben die Ansprüche erhalten. Beim 2022 für die Chemiebranche eingeführten
Sozialpartnermodell der R+V ist ein Aktienanteil - je nach Marktlage - von
mindestens 10 bis maximal 80 Prozent möglich. Zugleich sichern verschiedene
Risikopuffer die Renten der Beschäftigten vor extremen Marktschwankungen ab.
Pressekontakt:
Frank Senger
Konzern-Kommunikation
Raiffeisenplatz 1
65189 Wiesbaden
Tel.: 0611 533-5205
E-Mail: mailto:frank.senger@ruv.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/61791/6300298
OTS: R+V Versicherung AG
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - R+V Versicherung AG
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