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POL-VIE: Kreis Viersen: Sondereinsatz zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogen im Straßenverkehr |
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| 23.06.2026 17:55 Uhr |
Kreispolizeibehörde Viersen |
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Kreis Viersen (ots) - In der vergangenen Woche, vom 15. bis 21. Juni, beteiligte
sich die Polizei Viersen an der europaweiten Verkehrsaktion ROADPOL, die den
Schwerpunkt "Alkohol und Drogen" hatte.
Im Verlauf der Aktionswoche wurden an unterschiedlichsten Standorten insgesamt
256 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stand insbesondere die Frage im Fokus, ob
Verkehrsteilnehmende unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen standen.
Bereits am Montagmorgen wurde in Kaldenkirchen ein Verstoß festgestellt. In der
Leuther Straße schlug bei einem 41-jährigen Lkw-Fahrer aus Nordmazedonien ein
freiwillig durchgeführter Drogentest positiv an. Dem Mann wurde die Weiterfahrt
untersagt. Zudem musste er auf einer Polizeiwache eine Blutprobe abgeben.
Am Dienstagabend gegen 21:20 Uhr fiel Einsatzkräften an der Venner Straße in
Dülken ein Mann auf, der sich durch eine auffällige Fahrweise mit erheblichen
Geschwindigkeitsüberschreitungen auszeichnete. Die Beamten hielten den Wagen des
64-jährigen Vierseners schließlich auf der Hardter Straße in Viersen an. Der
Mann machte einen stark alkoholisierten Eindruck, verweigerte jedoch einen
Atemalkoholtest. Daher wurde er zur Entnahme einer Blutprobe auf die
Polizeiwache gebracht. Die Untersuchungsergebnisse stehen noch aus. Einen
weiteren alkoholisierten Fahrer traf die Polizei erst an, nachdem dieser am
Donnerstag gegen 20:50 Uhr einen Verkehrsunfall mit Sachschaden verursacht und
anschließend Unfallflucht begangen hatte. Ein 20-jähriger Brüggener war mit
seinem Pkw auf der Brüggener Straße in Bracht unterwegs. Aufgrund der
Verkehrslage musste er vor dem dortigen Kreisverkehr anhalten. Ein Quadfahrer
versuchte daraufhin, den Pkw rechts über den Gehweg zu überholen. Dabei
touchierte er das Fahrzeug des 20-Jährigen und entfernte sich anschließend von
der Unfallstelle.
Die Polizei konnte den Quadfahrer später an seiner Wohnanschrift antreffen. Er
gab an, lediglich zwei oder drei Flaschen Bier getrunken zu haben. Ein
freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab jedoch einen Wert von mehr als
2,5 Promille. Auch ihm wurde auf einer Polizeiwache eine Blutprobe entnommen.
Anlässlich dieser Fälle weist die Polizei erneut auf die erheblichen Gefahren
von Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr hin. Alkohol und Drogen
beeinträchtigen die Reaktionsfähigkeit und das Wahrnehmungsvermögen. Dadurch
können wichtige Brems- oder Ausweichmanöver zu spät eingeleitet werden. Der
zuletzt geschilderte Fall zeigt beispielhaft, welche Folgen dies haben kann. In
diesem Fall ist der Unfall noch glimpflich ausgegangen.
Wer unter dem Einfluss berauschender Mittel am Straßenverkehr teilnimmt,
gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.
Verzichten Sie daher konsequent auf Alkohol und Drogen, wenn Sie am
Straßenverkehr teilnehmen möchten. /jk (489)
Rückfragen bitte an:
Pressestelle Kreispolizeibehörde Viersen
Telefon: 02162/377-1191
pressestelle.viersen@polizei.nrw.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/65857/6300642
OTS: Kreispolizeibehörde Viersen
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Kreispolizeibehörde Viersen
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