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POL-SE: Geschwindigkeitskontrollen am Pfingstwochenende |
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| 26.05.2026 11:55 Uhr |
Polizeidirektion Bad Segeberg |
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Kaltenkirchen/Schmalfeld/Todesfelde/Stuvenborn (ots) - Einsatzkräfte des
Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg haben am Pfingstwochenende an
mehreren Örtlichkeiten im Kreis Segeberg Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Das Hauptaugenmerk lag auf beliebten Strecken des Motorradverkehrs.
Laut dem Verkehrssicherheitsbericht 2025 für Schleswig-Holstein ist die Anzahl
der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von motorisierten Zweirädern nach einem
historischen Tiefstand in 2023 in den darauffolgenden Jahren wieder gestiegen.
2025 waren 1.303 Motorradfahrende an Verkehrsunfällen beteiligt. 17
Verkehrsunfälle verliefen tödlich. Mit 28,2 Prozent wurde fast jeder dritte
Verkehrsunfall aufgrund der den Straßen- und Witterungsverhältnissen nicht
angepassten oder überhöhten Geschwindigkeit verursacht.
Im Kreis Segeberg stieg die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von
motorisierten Zweiradfahrern um 9 Prozent von 144 (2024) auf 157 (2025). Die
Zahl der dabei Verletzten fiel leicht um -1,4 % von 139 (2024) auf 137 (2025).
Am Pfingstsonntag (24.05.2026) kontrollierten die Beamtinnen und Beamten in den
sogenannten Schmalfelder Kurven, der Landesstraße 234 zwischen Schmalfeld und
Kaltenkirchen.
Zwischen 13:00 und 18:00 Uhr stellten die Einsatzkräfte insgesamt 160
Geschwindigkeitsverstöße auf der Schmalfelder Straße im Bereich des Ortsausgangs
Kaltenkirchen fest.
Die Polizisten winkten die zu schnell Fahrenden in Richtung Schmalfeld
unmittelbar nach dem Verstoß in eine Kontrollstelle und wiesen die
Verkehrsteilnehmer auf ihr Fehlverhalten hin. 57 Fahrzeugführer, davon 15
Motorradfahrende, erhielten neben ermahnenden Worten auch den Hinweis auf die
folgenden Verwarn- und Bußgeldbescheide.
Negativer "Spitzenreiter" war ein Motorradfahrer, der mit vorwerfbaren 121 km/h
bei erlaubten 50 km/h unterwegs war. Hier drohen 700 Euro Bußgeld, drei Punkte
im Flensburger Verkehrszentralregister und drei Monate Fahrverbot.
Am Pfingstmontag (25.05.2026) konzentrierten sich die Beamten auf die
Kreisstraße 109 zwischen Todesfelde und Stuvenborn.
Die sogenannten "Todesfelder Kurven" stellen zumindest in einzelnen Abschnitten
in den letzten Jahren immer wieder sogenannte Unfallhäufungslinien dar.
In der laufenden Saison ist es hier bereits zu drei Verkehrsunfällen unter
Beteiligung von Motorradfahrern gekommen. Die verunfallten Fahrer zwischen 18
und 34 Jahren kamen alleinbeteiligt in Kurvenlage von der Fahrbahn ab und
verletzten sich zum Teil schwer.
Nicht angepasste Geschwindigkeit dürfte nach den bisherigen Erkenntnissen in
allen Fällen wenigstens eine Mitursache darstellen.
Zwischen 10:00 und 17:00 Uhr passierten 435 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Davon
waren 111 zu schnell unterwegs. Die Überschreitungsquote liegt mit über 25
Prozent deutlich über dem sonst üblichen Durchschnitt von 10 Prozent.
Mit 121 vorwerfbaren km/h erreichte auch hier ein Motorradfahrer den höchsten
Wert bei erlaubten 60 km/h. Hier drohen 600 Euro Bußgeld, zwei Punkte und zwei
Monate Fahrverbot.
Der schnellste Pkw wurde mit vorwerfbaren 107 km/h gemessen (320 Euro Bußgeld;
zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot).
Die Polizei kündigt weitere Kontrollen an und appelliert im Sinne der
Verkehrssicherheit und der lärmgeplagten Anwohner an die Vernunft aller
Verkehrsteilnehmer.
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 / 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/19027/6281476
OTS: Polizeidirektion Bad Segeberg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeidirektion Bad Segeberg
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