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BPOLI-KA: Bedrohung mit mutmaßlicher Schusswaffe am Bahnübergang - Bundespolizei sucht Zeugen |
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| 7.08.2026 14:25 Uhr |
Bundespolizeiinspektion Karlsruhe |
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Karlsruhe (ots) - In den frühen Morgenstunden des Donnerstags (6. August) soll
es an einem Bahnübergang in der Landgrabenstraße in Karlsruhe zu einer
Bedrohungslage mit einer mutmaßlichen Schusswaffe gekommen sein. Die
Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der
Bevölkerung.
Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich gegen 4:20 Uhr ein 24-jähriger
deutscher Bahnmitarbeiter im Bereich des Bahnübergangs, um diesen aufgrund einer
derzeit außer Betrieb befindlichen Schrankenanlage mit Warnschildern und
Signallampen abzusichern.
Hierbei soll sich aus der Neue-Anlage-Straße ein bislang unbekannter Mann
genähert haben. Dieser trug wohl eine Gesichtsmaske mit einem Horror-Hasen-Motiv
mit auffälligen Ohren und zeigte sich offenbar verärgert über den gesperrten
Bahnübergang. Im weiteren Verlauf soll der Mann ein Warnschild an sich genommen
und es auf die Gleise gestellt haben. Der Aufforderung des Bahnmitarbeiters, das
Schild aus dem Gefahrenbereich zu entfernen, soll der Mann nicht nachgekommen
sein. Stattdessen soll er eine am Warnschild befestigte Signallampe abgerissen
und sie in Richtung des 24-Jährigen geworfen haben, wobei er diesen jedoch
verfehlte.
Anschließend entfernte sich der Unbekannte zunächst wohl kurzzeitig von der
Örtlichkeit. Wenig später soll er mit einem Kürbis zurückgekehrt sein und auch
diesen in Richtung des Geschädigten geworfen haben. Im weiteren Verlauf soll der
Tatverdächtige eine schwarze Pistole gezogen und diese aus kurzer Distanz auf
den Bahnmitarbeiter gerichtet haben. Hierbei bedrohte der Mann den
Bahnmitarbeiter wohl mit dem Tod.
Danach soll der Mann in Richtung Grünwinklerstraße geflüchtet sein.
Die Bundespolizeiinspektion Karlsruhe war nach der Alarmierung mit mehreren
Streifen vor Ort. Eine sofort eingeleitete Fahndung, bei der auch ein
Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, blieb ohne Erfolg.
Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: circa 170-180 cm groß mit
schlanker Statur. Neben der Maske soll er einen schwarzen Kapuzenpullover, eine
schwarze Hose und einen schwarzen Rucksack getragen haben.
Die Bundespolizei ermittelt u.a. wegen des Verdachts der Bedrohung.
Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zur
Identität des Tatverdächtigen - insbesondere zu der auffälligen
Hasen-Horrormaske - geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer
0721 12016-0 bei der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe zu melden. Hinweise nimmt
auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Karlsruhe
Julia Busse
Telefon: 0721 12016 103
E-Mail: pressestelle.karlsruhe@polizei.bund.de
https://www.bundespolizei.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/116093/6329163
OTS: Bundespolizeiinspektion Karlsruhe
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeiinspektion Karlsruhe
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