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POL-REK: 260611-2: Telefonbetrüger aktiv - Es blieb bei Versuchen |
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| 11.06.2026 15:11 Uhr |
Polizei Rhein-Erft-Kreis |
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Kerpen, Frechen (ots) - Bleiben Sie skeptisch, geben Sie keine Informationen
preis!
Am Mittwoch (10. Juni) erstatteten drei Geschädigte Anzeige bei Polizei. Sie
erhielten allesamt verdächtige Anrufe. Bei allen Anrufen blieb es bei Versuchen,
Wertsachen wurden nicht übergeben.
Gegen 10 Uhr erhielt eine Frechenerin einen Anruf eines angeblichen Polizisten
aus Köln. Der Betrüger habe von Einbrüchen in der Nähe der Wohnanschrift der
Seniorin gesprochen und forderte sie auf, zur Sicherheit Fenster und Türen zu
schließen. Die Geschädigte sei sofort misstrauisch geworden und habe aufgelegt.
Ebenfalls gegen 10 Uhr klingelte das Telefon einer Seniorin aus Kerpen. Man habe
von einem Brand in Nähe berichtet, mehrere Tatverdächtige seien noch flüchtig.
Man sorge sich nun um die Wertsachen der Dame und fragte nach Bargeld und
Schmuck. Nachdem man fragte, ob sie alleine wohne und sie dies mit dem Hinweis
auf ihre in der Nähe wohnende Tochter verneinte, gaben die Anrufer an, ihr
Anliegen habe sich erledigt und hätten aufgelegt.
Gegen 15.30 Uhr erhielt eine Frechenerin einen Schockanruf von einem angeblichen
Arzt aus einem Krankenhaus. Angeblich habe ein Familienmitglied einen schweren
Verkehrsunfall verursacht und zur Beendigung der Untersuchungshaft sei die
Zahlung einer Kaution notwendig. Alternativ zu Bargeld könne die Kaution auch
mit Münzen, Schmuck oder sonstigen Wertgegenständen bezahlt werden. Als ein
Familienmitglied das Telefongespräch übernahm und den Betrüger konfrontierte,
legte dieser auf.
Die Polizei rät:
Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder
Bankkonten an Anrufer heraus. Polizeibeamte, Staatsanwälte und andere Amtsträger
verlangen niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Lassen Sie
Unbekannte nicht in Ihre Wohnung und übergeben Sie kein Geld oder
Wertgegenstände an fremde Personen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und
legen Sie auf. Kontaktieren Sie die Behörde, von der die angebliche Amtsperson
kommt. Suchen Sie dazu die Telefonnummer der Behörde selbst heraus. Informieren
Sie die Polizei unter der Notrufnummer '110' über derartige Vorfälle. Das
sollten Sie auch in dem Fall tun, wenn Sie einen Betrugsversuch selbst
unterbunden haben oder verdächtigen Personen den Zutritt verwehrt haben. Die
Polizei ist dann in der Lage nach Verdächtigen zu fahnden und auch andere
Menschen zu schützen. (rs)
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 02271 81-3305
Fax: 02271 81-3309
Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de
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OTS: Polizei Rhein-Erft-Kreis
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Rhein-Erft-Kreis
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