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POL-PPTR: Personen mit Spielzeuggewehren lösen Polizeieinsatz aus |
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| 28.05.2026 15:10 Uhr |
Polizeipräsidium Trier |
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Konz (ots) - Gestern Abend, am Mittwoch, dem 17. Mai, gegen 19:30 Uhr, meldet
ein Zeuge der Polizei mehrere Personen mit Schusswaffen in der Max-Planck-Straße
in Konz. Zwei Männer würden sich laut Mitteilung gegenseitig mit Gewehren
bedrohen, es seien auch Schussgeräusche zu hören.
Umgehend wurden Polizeikräfte mehrerer Dienststellen in Schutzausstattung zum
Einsatzort entsandt. Die mutmaßlich bewaffneten Personen hatten sich in der
Zwischenzeit in ein Gebäude in der Nähe zurückgezogen. Nach Aufforderung durch
die Polizei kamen schließlich drei Männer freiwillig aus dem Gebäude, wo sie von
Einsatzkräften widerstandslos fixiert wurden.
Es stellte sich heraus, dass es sich bei den Gewehren um sogenannte Gel Blaster
handelte, also täuschend echt aussehende Spielzeugwaffen, die Gelkugeln schießen
und in diesem Fall auch Schussgeräusche simulierten. Bei der scheinbaren
Bedrohungslage handelte es sich laut den beiden 31- und 16-jährigen Beteiligten
lediglich um ein Spiel. Der dritte Mann scheint nach ersten Erkenntnissen nicht
an dem "Spiel" teilgenommen zu haben. Zusätzlich zu den Spielzeuggewehren hatte
der 31-Jährige eine Schreckschusspistole dabei, für deren Führen ihm die
notwendige Berechtigung fehlte. Auch das Führen der täuschend echt wirkenden
Spielzeugwaffen, sogenannter Anscheinswaffen, ist in der Öffentlichkeit
verboten. Die Polizei ermittelt jetzt wegen möglicher Straftaten und
Ordnungswidrigkeiten.
Über die rechtlichen Folgen hinaus, kann das Führen von Spielzeugwaffen in der
Öffentlichkeit zu extrem gefährlichen Situationen führen. Die Polizei geht im
Falle einer solchen Meldung grundsätzlich von einer realen Gefahr durch scharfe
Schusswaffen aus und reagiert entsprechend. Dabei kann es durchaus auch zur
Androhung oder letztlich auch zum Einsatz der Dienstwaffen kommen. Die Polizei
fordert daher dringend dazu auf, täuschend echt aussehende Waffen niemals "im
Spaß" in der Öffentlichkeit zu führen.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Trier
Jana Ernst
Telefon: 0651 983-40022
E-Mail: pptrier.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.trier
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Trier
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