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POL-DN: Betrug durch falschen Kriminalpolizeibeamten |
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| 3.06.2026 13:57 Uhr |
Polizei Düren |
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Kreuzau (ots) - Am Montag (01.06.2026) wurde eine Seniorin Opfer eines Betrugs
durch falsche Polizeibeamte. Die Polizei sucht Zeugen und warnt erneut vor
dieser Betrugsmasche. Die Seniorin erhielt am Montag einen Anruf über ihr
Festnetztelefon. Eine männliche Person gab sich am Telefon als "Kripo"-Beamter
aus. Im Gespräch wurde der Seniorin erklärt, dass es in ihrem Ort vermehrt zu
Wohnungseinbrüchen gekommen sei. Man habe nun einen Zettel der Einbrecher
gefunden und ihr Name würde draufstehen. Die "Kriminalpolizei" gehe davon aus,
dass in nächster Zeit eingebrochen wird. Der Betrüger forderte die Seniorin, auf
ihre Bankkarte vor ihre Haustür zu legen. Polizeibeamten kämen dann vorbei, um
diese in Verwahrung zu nehmen und zu schützen.
Die Kreuzauerin kam der Aufforderung nach und legte ihre Bankkarte in einem
Umschlag vor ihre Haustür in der Seestraße. Zwischen 18:00 Uhr am Montag und
11:00 Uhr am Dienstag (02.06.2026) wurde die Bankkarte durch unbekannte Täter
abgeholt. Die Seniorin informierte am Dienstag ihren Sohn, der umgehend die
Polizei verständigte. Die Bankkarte wurde sofort gesperrt, sodass nach aktuellem
Stand kein finanzieller Schaden entstanden ist.
Die Polizei bittet Zeugen, die in dem obengenannten Zeitraum verdächtigen
Beobachtungen in der Seestraße gemacht haben, sich unter der Rufnummer 02421
949-0 zu melden.
Auch wenn in diesem Fall kein Vermögensschaden eingetreten ist, warnt die
Polizei eindringlich vor dieser Betrugsmasche.
- Die Polizei ruft Sie niemals mit der Notrufnummer 110 an. Lassen
Sie sich den Namen geben, legen Sie auf und rufen Sie selbst bei
Ihrer örtlichen Polizeibehörde zurück. Nutzen Sie dafür niemals
die Rückruftaste, sondern wählen Sie die Nummer manuell.
- Geben Sie niemals telefonisch Auskünfte über Bargeld, Schmuck,
Wertsachen oder Kontodaten.
- Die Polizei fordert niemals dazu auf, Geld, Bankkarten oder
Wertsachen zur "Aufbewahrung" zu übergeben oder zu hinterlegen.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit -
sprechen Sie mit Angehörigen oder vertrauten Personen.
- Wenn ein angeblicher Polizist vor Ihrer Tür steht: Lassen Sie
sich den Dienstausweis zeigen und rufen Sie im Zweifel die
Polizei unter der echten 110 an.
- Warnen Sie bitte auch ältere Familienmitglieder und Nachbarn vor
dieser Betrugsmasche!
Rückfragen bitte an:
Polizei Düren
Pressestelle
Telefon: 02421 949-1100
Fax: 02421 949-1199
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/8/6287537
OTS: Polizei Düren
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Düren
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