|
Langenfeld (ots) - Die Polizei im Kreis Mettmann hat in den letzten Wochen eine
Häufung des so genannten Kettentricks registriert. Hierbei entwenden
Trickbetrügerinnen und Trickbetrüger unbemerkt den hochwertigen Schmuck ihrer
Opfer. Am Donnerstag, 30. Juli 2026, kam es in Langenfeld zu einem weiteren
Fall, bei dem eine 72-jährige Frau bestohlen wurde.
Gegen 12:15 Uhr wurde die Seniorin an der Straße "Hinter den Gärten" aus einem
heranfahrenden hellen Auto angesprochen. Eine noch unbekannte Frau, die auf dem
Rücksitz saß, stieg aus und fragte die 72-Jährige nach dem Weg. Anschließend
überreichte sie ihr "zum Dank" drei Ketten. Dabei entwendete sie unbemerkt zwei
Goldketten der Seniorin mit verschiedenen Anhängern (Katze, Herz, Dackel,
Kleeblatt), bevor das Auto in Richtung Talstraße davonfuhr.
Die Langenfelderin beschreibt die Täterin und den Täter folgendermaßen:
Autofahrer:
- ungefähr 45 bis 50 Jahre alt
- mit kurzen schwarzen Haaren
- mit südeuropäischem Erscheinungsbild
Mitfahrerin:
- ungefähr 60 bis 65 Jahre alt
- mit grauen Haaren und Dutt
- mit südeuropäischem Erscheinungsbild
Die Kriminalpolizei ermittelt und fragt:
Wer hat zur Tatzeit etwas Verdächtiges an der Straße "Hinter den Gärten"
beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld jederzeit unter 02173
288-6310 entgegen.
So läuft der Kettentrick ab:
Die Kriminellen sprechen meistens ältere Menschen an, die sichtbar wertvollen
Schmuck tragen.
Die Kontaktaufnahme
Die Taten finden in der Regel auf Straßen, Wegen, Plätzen oder in Cafés statt.
Unter einem Vorwand nehmen die Kriminellen hier Kontakt zu ihren Opfern auf. Ein
häufiger Vorwand ist die Bitte um eine Auskunft, beispielsweise eine
Wegbeschreibung. Häufig geschieht die Ansprache auch aus einem langsam fahrenden
Auto heraus.
Körperliche Nähe
Die Kriminellen täuschen eine überschwängliche Dankbarkeit für die gegebene
Auskunft vor und machen den Opfern ein Geschenk in Form von billigem
Modeschmuck. Durch die Überschwänglichkeit in Sprache und Gestik soll das Opfer
überrumpelt und abgelenkt werden.
Der Diebstahl
Während die Kriminellen den Modeschmuck anlegen, öffnen sie zeitgleich den
Verschluss des echten Schmuckstücks und entwenden es unbemerkt. Oft bemerken die
Betroffenen den Diebstahl erst später.
Die Polizei rät:
Seien Sie skeptisch, wenn Fremde sich Ihnen auf der Straße nähern. Stehen Sie,
zur Not auch energisch, für Ihren persönlichen Raum ein. Sprechen Sie gezielt
andere Personen an oder rufen Sie um Hilfe. Alarmieren Sie nach einem
(versuchten) Diebstahl die Polizei über den Notruf 110 und geben Sie relevante
Details (Aussehen, Fluchtrichtung) weiter, um der Polizei die Möglichkeit einer
schnellen Fahndung zu ermöglichen.
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
Homepage: https://mettmann.polizei.nrw/
Facebook: http://www.facebook.com/Polizei.NRW.ME
Instagram: https://www.instagram.com/polizei.nrw.me/?hl=de
X: https://twitter.com/polizei_nrw_me
WhatsApp-Kanal:
https://www.whatsapp.com/channel/0029VaAl7vKEgGfNSUkFwp3g
Wir haben jetzt auch einen eigenen WhatsApp-Kanal!
Hier informieren wir über wichtige und interessante Polizeimeldungen:
https://www.whatsapp.com/channel/0029VaAl7vKEgGfNSUkFwp3g
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/43777/6324857
OTS: Polizei Mettmann
|