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Lauterecken (Kreis Kusel) (ots) - Die Polizeiinspektion Lauterecken zieht für
das Jahr 2025 eine gemischte Bilanz der Verkehrsunfallentwicklung in ihrem
Dienstgebiet. Die Gesamtzahl der registrierten Verkehrsunfälle im Vergleich zum
Vorjahr sank um 9,9 Prozent auf 828. Ein erheblicher Teil der erfassten
Unfallaufnahmen betrifft Kollisionen mit Wildtieren. Mit einem Anteil von 44,8 %
machen diese Ereignisse nahezu die Hälfte aller Verkehrsunfälle im Dienstgebiet
aus.
Im Jahr 2025 verloren zwei Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. In beiden
Fällen handelte es sich um Motorradunfälle. Hauptursache war eine nicht
angepasste Geschwindigkeit - weiterhin einer der wesentlichen Risikofaktoren im
Straßenverkehr. Insgesamt ist bei Unfällen mit motorisierten Zweirädern ein
deutlicher Anstieg zu verzeichnen: Die Zahl erhöhte sich um sieben auf insgesamt
18 Fälle, was einem Zuwachs von 63,6 % entspricht.
Auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit schwerverletzten Personen hat zugenommen.
Mit einem Plus von 36,4 Prozent wurden insgesamt 16 Personen schwer verletzt -
fünf mehr als noch im Jahr 2024. Ebenso ist ein leichter Anstieg bei Unfällen
mit leichtverletzten Personen (plus 2,9 Prozent) sowie bei der Gesamtzahl der
Leichtverletzten (plus 4,4 Prozent) festzustellen.
Die Hauptursachen für Verkehrsunfälle blieben auch im vergangenen Jahr
unverändert. An erster Stelle stehen weiterhin Kollisionen beim Abbiegen, Wenden
und Rückwärtsfahren, gefolgt von Unfällen aufgrund nicht angepasster
Geschwindigkeit sowie unzureichendem Sicherheitsabstand.
Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung junger Fahrer blieb im Vergleich
zum Vorjahr weitgehend konstant und erhöhte sich lediglich geringfügig um einen
Fall.
Positiv hervorzuheben ist der Rückgang bei Unfällen mit Beteiligung von Senioren
ab 65 Jahren. Hier sank die Zahl um 19 Fälle auf insgesamt 159 Verkehrsunfälle,
was einem Minus von 10,7 Prozent entspricht.
Eine deutliche Zunahme ist bei Verkehrsunfällen mit motorisierten Zweirädern zu
verzeichnen. Die Zahl stieg um sieben auf insgesamt 18 Unfälle (plus 63,6
Prozent).
Leicht angestiegen ist auch die Zahl der Verkehrsunfälle unter dem Einfluss
berauschender Mittel. Insgesamt wurden sieben solcher Unfälle registriert
(Vorjahr: sechs). Davon standen vier Fahrer unter Alkoholeinfluss, ein Unfall
wurde unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln sowie zwei aufgrund des
Mischkonsums von Alkohol und Betäubungsmitteln verursacht.
Die Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Lauterecken haben im
vergangenen Jahr insgesamt 1358 Maßnahmen in diesem Bereich getroffen, von
Präventionsveranstaltungen über Mängelberichten und Ordnungswidrigkeiten bis zur
Strafanzeige. Die Maßnahmen werden im laufenden Jahr fortgeführt und weiter
intensiviert. Ebenso wird die Zusammenarbeit mit den Straßenverkehrsbehörden,
den beiden Verbandsgemeinden, der Jägerschaft (Reduzierung der Wildunfälle)
sowie dem Landesbetrieb für Mobilität auch 2026 fortgesetzt.
Die Verkehrssicherheitsarbeit hat bei der Polizeiinspektion Lauterecken eine
hohe Priorität.
Die Polizei appelliert weiterhin an alle Verkehrsteilnehmer, sich
verantwortungsbewusst und regelkonform im Straßenverkehr zu verhalten. Die
Statistik zeigt, die Gefahren im Straßenverkehr sollten nicht unterschätzt
werden. Ein rücksichtsvolles Verhalten der Verkehrsteilnehmer ist hierfür
essentiell. |fla
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