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Leipzig (ots) - Welche Mehrkosten kommen durch die Hitzewellen des Sommers auf
die Bevölkerung zu? Wer muss welche Schutzmaßnahmen bezahlen? Brauchen wir eine
Grundgesetzänderung, um Klimaschutz zur gemeinsamen Aufgabe von Bund, Ländern
und Kommunen zu machen? Diese und andere Fragen diskutieren ein Feuerwehrchef,
eine Landwirtin, eine Klimamanagerin sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger
mit Thüringens Wirtschaftsministerin, einer Gesundheitsstaatssekretärin und
einem Klimaforscher bei "Fakt ist! Aus Erfurt" am Mittwoch, 2. September, 20.15
Uhr im Livestream und auf http://www.mdr.de/fakt-ist . Im MDR-Fernsehen läuft
die Sendung ab 20.45 Uhr.
Kathleen Bernhardt und Lars Sänger moderieren den Talk, bei der das
Live-Publikum im Studio wesentlichen Anteil am Gesprächsverlauf hat und sich mit
Meinungen, Standpunkten, Erfahrungen und Fragen einbringt. Im Podium stellen
sich der Diskussion folgende Gäste:
- Colette Boos-John (CDU), Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und
Ländlichen Raum des Freistaates Thüringen
- Tina Rudolph (SPD), Thüringer Staatssekretärin für Gesundheit
- Prof. Dr. Matthias Kalkuhl, Leiter der Abteilung "Klimaökonomie und Politik"
am Potsdam-Institut für Klimaforschung.
"Klimaschutz sollte Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge sein. Wenn eine
Grundgesetz-Änderung dazu beiträgt, das Zuständigkeitsgerangel der
unterschiedlichen politischen Ebenen zu beenden, dann bin ich dafür", sagt die
Thüringer Gesundheitsstaatssekretärin Tina Rudolph. Die SPD-Politikerin ist
überzeugt, dass Klimaschutz und Klimaanpassung immer zusammen gedacht werden
müssen. Diese Thematik betreffe alle Politikbereiche - ressortübergreifend.
Die Thüringer Wirtschaftsministerin Colette Boos-John meint: "Mit dem
Klimawandel wird es immer mehr Hitze geben, die die Wirtschaft schwächt, also
muss der Klimaschutz weitergeführt werden." Zugleich kritisiert die
CDU-Ministerin die zunehmende Einstellung, der Staat muss bei allen
Schwierigkeiten eingreifen. Die Verantwortlichkeit liege schon bei den
Unternehmern, der Staat könne nur die Rahmenbedingungen schaffen. Das
unterstützt auch Professor Matthias Kalkuhl vom Potsdam Institut für
Klimaforschung. Er warnt gleichzeitig davor, Klimaschutz und Klimaanpassung als
Entweder-oder-Entscheidung darzustellen. "Ökonomische Kosteneffizienz bedeutet,
beides im richtigen Verhältnis zu tun."
Fakt ist! Aus Erfurt: "Abgebrannt und ausgedörrt - Was kosten uns die
Hitzesommer!"
Mittwoch, 02.09.2026, 20.15 Uhr im Live-Stream auf mdr.de/fakt-ist
Mittwoch, 02.09.2026, 20.45 Uhr im MDR-Fernsehen
Nach der Ausstrahlung ein Jahr in der ARD-Mediathek (https://www.ardmediathek.de
/ard/sendung/fakt-ist/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kZXJlaWhlbi8xZTFlMDU5Mi03NTViLTRjNz
MtODA5Mi1mZWQzYTk4MTViN2E/)
http://www.mdr.de/fakt-ist
Pressekontakt:
MDR Landesfunkhaus Thüringen, Kommunikation, Jens Borghardt, Tel.: (0361) 2 18
12 96, E-Mail: Jens.Borghardt@mdr.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7880/6343767
OTS: MDR Mitteldeutscher Rundfunk
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