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Olpe (ots) - Heiße Sommertage und anhaltende Trockenperioden machen deutlich,
wie wichtig ein bewusster Umgang mit der zunehmend knappen Ressource Wasser ist.
Auch im Alltag zuhause können alle dazu beitragen, den Verbrauch zu senken -
ohne Komfortverzicht. Die intelligenten Armaturen- und Systemlösungen von SCHELL
setzen dort an, wo Wasser ungenutzt fließt oder die Durchflussmenge höher ist
als tatsächlich nötig. So lassen sich Wasser und Energie sparen, während
Händewaschen, Duschen und die Nutzung der Küche gewohnt komfortabel bleiben.
Durchschnittlich verbraucht jede Person in Deutschland 126 Liter Wasser pro
Tag[1]. Ein beträchtlicher Teil davon entfällt auf Bad und WC. Beim Einseifen
der Hände läuft das Wasser häufig weiter. Beim Duschen fließt Wasser ungenutzt
ab, bis die Wunschtemperatur erreicht ist. Auch bei der WC-Spülung wird nicht
immer nur die tatsächlich benötigte Wassermenge genutzt. Besonders relevant wird
das, wenn Warmwasser im Spiel ist: Jeder Liter, der erhitzt werden muss, kostet
Energie. An diesen alltäglichen Stellen anzusetzen, spart nicht nur Wasser,
sondern reduziert auch spürbar die Energiekosten.
Komfortverlust? Muss nicht sein
Wassersparen bedeutet nicht automatisch weniger Komfort. Entscheidend ist,
Wasser dort einzusparen, wo es im Alltag ungenutzt abfließt. Moderne Lösungen
von SCHELL reduzieren den Verbrauch, ohne die Nutzung komplizierter zu machen.
Der Wasserstrahl bleibt angenehm, die Bedienung komfortabel und der Alltag wie
gewohnt. So sinken Wasser- und Energieverbrauch, ohne dass man ständig selbst
daran denken muss. Gerade in Familien und Haushalten, in denen Bad, Küche und
Gäste-WC täglich von mehreren Personen genutzt werden, kann diese automatische
Unterstützung einen spürbaren Unterschied machen.
Sensor- und Selbstschluss-Armaturen: Wasser nur bei Bedarf
Berührungslose, elektronische Sensor-Armaturen wie die Waschtisch-Armatur MODUS
E von SCHELL starten den Wasserfluss automatisch, sobald sich Hände im
Erfassungsbereich befinden. Werden die Hände entfernt, stoppt er wieder. So
läuft beim Einseifen kein Wasser unnötig weiter. Auch eine versehentlich offen
gelassene Waschtisch-Armatur wird so vermieden. Im Vergleich zu regulären
Einhebelmischern lässt sich der Wasserverbrauch dadurch um bis zu 70 Prozent
senken. Eine weitere Möglichkeit bieten berührungsarme Selbstschluss-Armaturen
wie die Waschtisch-Armatur PURIS SC. Hier wird der Wasserfluss manuell ausgelöst
und nach einer voreingestellten Zeit automatisch gestoppt. Damit sind im
Vergleich zu regulären Einhebelmischern Wassereinsparungen von bis zu 55 Prozent
möglich. Wie sich das im Alltag auswirkt, zeigt ein Rechenbeispiel für ein
Einfamilienhaus mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Durch berührungslose
Waschtisch-Armaturen können in diesem Haushalt jährlich 29.400 Liter Wasser und
16.800 Liter Warmwasser eingespart werden. Die mögliche Gesamtersparnis bei
Wasser-, Abwasser- und Energiekosten beträgt in diesem Beispiel 335 Euro pro
Jahr. Ein weiterer praktischer Vorteil ist die verbesserte Hygiene.
Elektronische Sensor-Armaturen werden vollkommen kontaktlos bedient,
Selbstschluss-Armaturen funktionieren berührungsarm. Das verringert das Risiko
von Schmierinfektionen und ist besonders praktisch im Familienbad oder Gäste-WC.
Außerdem bleibt eine berührungslos bediente Armatur frei von Flecken durch
fettige, schmutzige oder nasse Hände.
Strahlregler und Durchflussbegrenzer
Auch kleine Bauteile können den Verbrauch automatisch reduzieren. Nahezu alle
Waschtisch-Armaturen von SCHELL sind serienmäßig mit einem sparsamen
5-Liter-Strahlregler ausgestattet. Durch die Beimischung von Luft erzeugt er
einen angenehm vollen und weichen Wasserstrahl und reduziert zugleich den
Wasser- und Energieverbrauch. Noch sparsamer ist der serienmäßig integrierte
Strahlregler der elektronischen Armatur Modus E mit einer Durchflussrate von 3,8
Litern pro Minute. Die Luftbeimischung verringert nicht nur das Wasservolumen,
sondern sorgt auch dafür, dass sich kaltes Wasser wärmer anfühlt. Zusätzlich
bietet SCHELL austauschbare Strahlregler mit Durchflussraten von 3,8, 3,0 oder
1,3 Litern pro Minute an. An Entnahmestellen mit hohem Verbrauch und häufiger
Nutzung, etwa in der Dusche, lassen sich mit Durchflussbegrenzern zusätzliche
Einsparungen erzielen. Sie begrenzen die Wassermenge, die pro Minute maximal aus
der Armatur fließt. Der Wasserstrahl bleibt dabei angenehm. Die Nachrüstung ist
unkompliziert und die Einsparung erfolgt automatisch bei jeder Nutzung
Auch WC und Dusche bieten Sparpotenzial
Bei der WC-Spülung lässt sich ebenfalls Wasser sparen, ohne dass die Bedienung
komplizierter wird. Die SCHELL WC-Module MONTUS mit Unterputz-Spülkasten nutzen
eine Zweimengenspülung und einen verzögerten Füllvorgang. Dadurch werden etwa
0,5 Liter pro Spülung eingespart. Auch bei Betätigungsplatten für
Unterputz-WC-Druckspüler gibt es wassersparende Möglichkeiten. Bei der
WC-Betätigungsplatte EDITION mit Einmengenspülung lässt sich die individuelle
Spülmenge auf bis zu 4,5 Liter reduzieren. Die WC-Betätigungsplatte EDITION Eco
ermöglicht zusätzlich eine Sparspülmenge von drei Litern. Die Bedienung bleibt
dabei gewohnt einfach. Beim Duschen entsteht Sparpotenzial vor allem bei der
Temperatureinstellung. Die SCHELL MODUS MD-T Aufputz-Duscharmatur mit
thermostatgesteuerter Temperaturregelung bringt das Wasser schneller auf die
gewünschte Temperatur. Dadurch fließt weniger Wasser ungenutzt in den Abfluss.
Das verkürzt die Wartezeit und reduziert die unnötige Verschwendung, ohne den
Duschkomfort zu beeinträchtigen.
Eckventile mit Regulierfunktion: Wasser sparen mit einem Dreh
Eckventile von SCHELL sind eine praxisgerechte Nachrüstlösung, mit der sich
Wasser sparen lässt, ohne bestehende Armaturen auszutauschen. Dank ihrer
Regulierfunktion unterstützen sie dabei, den Wasser- und Energieverbrauch zu
senken. Optimal einreguliert, lässt sich der Wasserverbrauch ohne
Komfortverzicht um bis zu 40 Prozent reduzieren. Dafür können die
Durchflussmengen von Kalt- und Warmwasser passend eingestellt werden. Da viele
Nutzer die Armatur bis zum Anschlag aufdrehen, wird so unnötiger Verbrauch
verhindert, ohne dass sie im Alltag darüber nachdenken müssen. Fließt weniger
Warmwasser durch die Armatur, müssen auch die Heizungsanlage oder ein
Durchlauferhitzer weniger Wasser erwärmen. Das spart Heizenergie beziehungsweise
Strom. Zudem lassen sich unterschiedliche Leitungsdrücke in der Hausinstallation
ausgleichen. Auf diese Weise wird der Wasserstrahl optimal reguliert und an den
tatsächlichen Bedarf angepasst.
Welche Lösung passt zu welchem Alltag?
Wer schnell und unkompliziert Wasser sparen möchte, sollte auf Strahlregler,
Durchflussbegrenzer und regulierbaren Eckventile setzen. Wer Komfort, Hygiene
und Sparpotenzial verbinden möchte, für den sind berührungslose Sensor-Armaturen
eine passende Lösung. Bei einer Badmodernisierung lohnt es sich, Waschtisch,
Dusche und WC gemeinsam zu betrachten. Denn oft entsteht die größte Wirkung
nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern durch das Zusammenspiel mehrerer
Lösungen. Die Technik sollte zum Alltag passen, den Verbrauch senken und einfach
zu bedienen sein. So wird Wassersparen alltagstauglich: ohne Verzicht, aber mit
spürbarer Wirkung.
[1] Quelle: Umweltbundesamt, "Wassersparen und Wassereffizienz", zuletzt
aktualisiert am 19. März 2026.
Pressekontakt:
SCHELL GmbH & Co. KG
Birgit Munz
02761 - 8920
mailto:birgit.munz@schell.eu
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/153464/6343465
OTS: SCHELL GmbH & Co. KG
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