|
Köln (ots) - Die Zinsen schwanken, Immobilienmärkte stagnieren und die Börse
gleicht einer unberechenbaren Achterbahnfahrt: Wer sein hart erarbeitetes
Kapital heute noch blind in traditionelle Anlageklassen pumpt, setzt sein
Vermögen enormen Risiken aus. Während Aktienportfolios durch geopolitische
Krisen über Nacht massiv an Wert verlieren können und der klassische Hauskauf
längst kein Garant mehr für sichere Renditen ist, suchen smarte Investoren
verzweifelt nach krisenfesten Alternativen.
Edle Spitzenweine sind längst kein reines Liebhaber-Hobby mehr, sondern eine
hochprofitable und inflationsgeschützte Anlageklasse, die völlig unabhängig von
typischen Börsen-Crashs funktioniert. Hier erfahren Sie, wie auch Einsteiger
sich ein renditestarkes Wein-Portfolio aufbauen, warum man die Flaschen als
Investor niemals im eigenen Keller lagern darf und wie man mit dem liquiden Gold
das eigene Vermögen elegant und absolut krisensicher macht.
Warum Spitzenwein anderen Regeln folgt
Gerade in unsicheren Marktphasen zeigt sich, wie schnell sich die Stimmung an
der Börse drehen kann. Schlechte Nachrichten oder geopolitische Konflikte
reichen mitunter aus, um Verkaufswellen auszulösen und Kurse innerhalb kurzer
Zeit deutlich unter Druck zu setzen. Bei Fine Wine greifen andere Mechanismen.
Hochwertige Weine werden physisch gehandelt, einen algorithmischen
Hochfrequenzhandel oder vergleichbare kurzfristige Spekulationsmechanismen gibt
es nicht. Die Preisentwicklung hängt stattdessen wesentlich davon ab, wie
begehrt und wie verfügbar bestimmte Weine auf dem internationalen Markt sind.
Hinzu kommt eine Besonderheit, die kaum eine andere Anlageklasse bietet: Das
Angebot eines bestimmten Jahrgangs lässt sich nicht vermehren. Werden Flaschen
getrunken, nimmt der verfügbare Bestand dauerhaft ab. Bleibt gleichzeitig die
Nachfrage internationaler Sammler bestehen, kann diese zunehmende Knappheit
langfristig die Wertentwicklung unterstützen. Fine Wine kann sich dadurch anders
entwickeln als Aktien, Anleihen oder Immobilien und für Anleger als zusätzlicher
Baustein zur Diversifikation interessant sein.
Nicht jeder teure Wein ist ein gutes Investment
Wer deshalb einige kostspielige Flaschen beim Weinhändler kauft, besitzt
allerdings noch lange kein Investmentportfolio. Nur ein kleiner Teil der
weltweiten Produktion ist für den internationalen Sekundärmarkt interessant.
Entscheidend sind unter anderem die Reputation des Weinguts, die Qualität des
Jahrgangs und die verfügbare Menge. Ebenso wichtig ist, ob für den jeweiligen
Wein dauerhaft eine internationale Nachfrage besteht.
Im Fokus stehen deshalb vor allem etablierte Erzeuger aus bekannten Regionen wie
Bordeaux, Burgund, der Champagne, der Toskana oder dem Piemont. Auch
Spitzenweine aus dem Napa Valley, Ribera del Duero oder einzelnen aufstrebenden
Regionen können interessant sein. Orientierung liefern zudem Bewertungen
renommierter Kritiker und Marktdaten. Über Handelsplätze wie die London
International Vintners Exchange (Liv-ex) lassen sich Preisentwicklungen
nachvollziehen und verschiedene Weine besser miteinander vergleichen.
Ein möglicher Einstieg erfolgt außerdem über sogenannte En-Primeur-Käufe. Dabei
werden Weine bereits während ihrer Fassreife erworben und erst später
ausgeliefert. Anleger können sich auf diese Weise begehrte Jahrgänge frühzeitig
sichern, tragen allerdings auch das Risiko, dass sich der spätere Marktwert
anders entwickelt als erwartet.
Warum der heimische Weinkeller zum Renditerisiko werden kann
Nach dem Kauf beginnt ein Teil des Investments, den Einsteiger leicht
unterschätzen: die Lagerung. Bei einer Flasche, die später international
gehandelt werden soll, zählt nicht nur ihr Inhalt. Käufer möchten nachvollziehen
können, wo und unter welchen Bedingungen sie über Jahre gelagert wurde.
Genau deshalb kann der private Keller problematisch sein. Selbst wenn dort
vermeintlich gute Bedingungen herrschen, fehlt häufig der professionelle
Nachweis über die gesamte Lagerhistorie. Wird die Provenienz unterbrochen, kann
dies die Handelbarkeit beeinträchtigen oder beim Verkauf zu Abschlägen führen.
Investmentweine werden daher häufig in spezialisierten und überwachten Lagern
aufbewahrt. Dort lassen sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit kontrollieren, die
Bestände dokumentieren und die Flaschen entsprechend versichern. Zertifizierte
Lager können darüber hinaus eine nachvollziehbare Lagerhistorie gewährleisten.
Aus einer teuren Flasche wird damit ein Vermögenswert, dessen Herkunft und
Zustand auch Jahre später belegbar bleiben.
Krisenfest bedeutet nicht risikofrei
Fine Wine ist vor allem als langfristige Anlage interessant. Zwar können auch
hier Preise schwanken und Markttrends die Wertentwicklung beeinflussen,
hochwertige Weine bringen jedoch besondere Eigenschaften für den Vermögensaufbau
mit. Da ein Verkauf meist mehr Zeit benötigt als bei börsengehandelten
Wertpapieren und zudem Kosten für professionelle Lagerung und Versicherung
anfallen, eignet sich die Anlage insbesondere für Investoren mit einem längeren
Zeithorizont. Sinnvoll ist daher, Kapital einzusetzen, das nicht kurzfristig
benötigt wird und über mehrere Jahre investiert bleiben kann.
Gerade darin unterscheidet sich ein seriös aufgebautes Weinportfolio von der
Spekulation auf den nächsten Trendwein. Fine Wine eignet sich vor allem als
langfristige Ergänzung eines bereits strukturierten Vermögens. Wer auf
international gefragte Erzeuger setzt, unterschiedliche Regionen und Jahrgänge
berücksichtigt und die professionelle Lagerung von Beginn an mitplant, kann die
Abhängigkeit seines Vermögens von klassischen Finanzmärkten reduzieren.
Das "flüssige Gold" ersetzt damit weder Aktien noch Immobilien. Seine Stärke
liegt vielmehr darin, anderen Marktmechanismen zu folgen. Genau diese
Unabhängigkeit kann dazu beitragen, das eigene Vermögen breiter aufzustellen und
Schwankungen klassischer Anlageklassen besser abzufedern. Je nach individueller
Situation können zudem steuerliche Besonderheiten die Attraktivität von Fine
Wine als langfristige Anlage zusätzlich erhöhen.
Über Peter Irnich und Tristan A. Berghaus:
Tristan Berghaus und Peter Irnich sind Geschäftsführer der Berghaus & Cie. GmbH,
einem führenden Anbieter für Weininvestments. Mit ihrer Wein-Expertise und
langjähriger Investmenterfahrung ermöglichen sie privaten Anlegern den Zugang zu
den exklusivsten Weinen der Welt. Ihr Ziel ist es, Fine Wine als renditestarke
Ergänzung zu klassischen, krisenfesten Anlageklassen zu etablieren. Mehr
Informationen erhalten Sie unter: https://www.berghauscie.de/
Pressekontakt:
Ruben Schäfer
mailto:redaktion@dcfverlag.de
Berghaus & Cie. GmbH
Gottfried-Hagen-Straße 22
51105 Köln
Telefonnummer: +49 221 292432 70
E-Mail: mailto:info@berghauscie.de
Website: http://www.berghauscie.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/180492/6357387
OTS: Berghaus & Cie. GmbH
|