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Bundespolizeidirektion München: Ausweis-Schwindel und Wiedereinreisesperre/ Bundespolizei händigt Strafbefehl aus und schiebt Rumänen zurück (FOTO) |
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| 24.09.2026 14:40 Uhr |
Bundespolizeidirektion München |
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Lindau (ots) - Am Mittwoch (23. September) haben Bundespolizisten bei Achberg
(BAB 96) einen unerlaubt eingereisten Rumänen ertappt. Der Polizeibekannte,
gegen den eine Wiedereinreisesperre vorlag, versuchte sich zunächst mit dem
Handyfoto einer fremden Identitätskarte auszuweisen. Die Beamten händigten dem
gesuchten Mann außerdem einen offenen Strafbefehl aus und schoben ihn noch am
selben Tag nach Österreich zurück.
Lindauer Bundespolizisten stoppten in den frühen Morgenstunden nach der Einreise
über den Grenzübergang Hörbranz einen Pkw mit britischer Zulassung, in dem sich
zwei rumänische Männer befanden. Während sich der 52-jährige Fahrer
ordnungsgemäß ausweisen konnte, zeigte der 58-jährige Beifahrer lediglich ein
Handyfoto eines Ausweises vor. Die Beamten zweifelten bereits beim Abgleich
zwischen dem Lichtbild und dem Mann vor ihnen erheblich, dass es sich bei dem
Rumänen wirklich um den Ausweisinhaber handelt. Bei der anschließenden
Durchsuchung der Geldbörse, die der 58-Jährige zunächst nicht aushändigen
wollte, fanden die Polizisten den tatsächlichen Ausweis des Mannes.
Bei der Fahndungsüberprüfung fanden die Beamten heraus, dass beide Männer wegen
verschiedener Diebstahlsdelikte polizeibekannt sind. Außerdem lag gegen den
Beifahrer seit Oktober 2020 ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für die
Bundesrepublik Deutschland vor, welches noch bis April 2028 gültig ist. Die
Beamten recherchierten, dass der 58-Jährige im April 2021 aus der Strafhaft nach
Rumänien abgeschoben worden war. Weiterhin lag gegen ihn eine
Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Passau zur Strafvollstreckung vor.
Der Mann war bereits im Jahr 2024 auf der BAB 3 trotz der bestehenden
Wiedereinreisesperre ertappt worden. Das Amtsgericht Passau hatte aufgrund
dessen Anfang 2025 einen Strafbefehl in Höhe von fast 1.600 Euro wegen Verstoßes
gegen das Freizügigkeitsgesetz erlassen. Dieser Strafbefehl konnte dem
Verurteilten nun durch die Lindauer Bundespolizisten ausgehändigt werden.
Der Beifahrer wird sich nun wegen Ausweismissbrauchs verantworten müssen. Die
Beamten zeigten ihn zudem wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts
an. Der 52-jährige Fahrer erhielt eine Anzeige wegen Beihilfe hierzu. Er durfte
seine Fahrt schließlich fortsetzen. Die Beamten belegten den 58-jährigen Rumänen
mit einem vierjährigen Einreise- und Aufenthaltsverbot und schoben ihn am Mittag
nach Österreich zurück.
Rückfragen bitte an:
Sabine Dittmann
Bundespolizeiinspektion Kempten
Kaufbeurer Straße 80 | 87437 Kempten
Pressestelle
Telefon: 0831 / 540 798-1010
E-Mail: bpoli.kempten.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren
Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und
Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um
grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu
verhindern.
Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91
Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.
Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg
am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau,
sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.
Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6358411
OTS: Bundespolizeidirektion München
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion München
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