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Bundespolizeidirektion München: Haftbefehl und Visaerschleichung/ Bundespolizei beendet Fernbusreisen (FOTO) |
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| 1.10.2026 15:42 Uhr |
Bundespolizeidirektion München |
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Lindau (ots) - Am Mittwoch (30. September) hat die Bundespolizei zwei
Fernbusreisende hinter Gitter gebracht. Die beiden Männer wurden am
Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) unabhängig voneinander aufgegriffen. Ein
indischer Staatsangehöriger versuchte mit einem mutmaßlich erschlichenen Visum
einzureisen, während gegen einen Ukrainer ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag.
Eine Bundespolizei-Streife kontrollierte am Dienstagabend (29. September) die
Insassen eines Fernreisebusses mit der Route Mailand-München. Unter den
Passagieren befand sich ein indischer Staatsangehöriger, der den Beamten seinen
Reisepass mit einem griechischen Visum für einen touristischen Kurzaufenthalt
vorlegte. Laut Einreisestempel war der Mann erst am Vortag per Flugzeug in
Italien eingereist. Zu seiner Reise befragt, machte der Mann widersprüchliche
Angaben. Zunächst behauptete er, das Oktoberfest in München besuchen zu wollen.
Dann gab er unter anderem an, seinen Flug von Italien nach Griechenland verpasst
zu haben. Später gab er schließlich zu, einen dauerhaften Aufenthalt in
Deutschland anzustreben und bei der Visumsbeantragung bewusst falsche Angaben
gemacht zu haben. Der Inder erhielt Anzeigen wegen versuchter unerlaubter
Einreise und Visaerschleichung. Die Polizisten annullierten das Visum des
Beschuldigten und belegten ihn mit einem vierjährigen Einreise- und
Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik. Außerdem musste er eine
Sicherheitsleistung für die Kosten der Rückführung in Höhe von 1.100 Euro
hinterlegen. Die Beamten führten den 23-Jährigen am Mittwochnachmittag beim
Amtsgericht Kempten vor und lieferten ihn anschließend in die
Abschiebehafteinrichtung Eichstätt ein. Von dort aus soll der Inder in sein
Heimatland zurückgewiesen werden.
In der Nacht auf Mittwoch kontrollierten Bundespolizisten einen ukrainischen
Fernbusreisenden (Route Mailand-Bialystok). Der 35-Jährige wies sich mit seinem
Reisepass und einem deutschen Aufenthaltstitel aus. Die Beamten stellten jedoch
fest, dass die Aufenthaltserlaubnis bereits im März 2025 durch das Ausländeramt
Fürstenfeldbruck für ungültig erklärt worden war. Weiterhin fanden die
Polizisten bei der Fahndungsüberprüfung heraus, dass gegen den Ukrainer ein
Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München I wegen Trunkenheit im
Verkehr vorlag. Die Bundespolizisten zeigten den Busreisenden wegen versuchter
unerlaubter Einreise an und stellten den Reisepass sicher. Da der Mann seine
ausstehenden Justizschulden in Höhe von über 4.000 Euro nicht zahlen konnte,
wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe noch am selben Nachmittag in
die Justizvollzugsanstalt Kempten eingeliefert.
Rückfragen bitte an:
Sabine Dittmann
Bundespolizeiinspektion Kempten
Kaufbeurer Straße 80 | 87437 Kempten
Pressestelle
Telefon: 0831 / 540 798-1010
E-Mail: bpoli.kempten.presse@polizei.bund.de
Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren
Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und
Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um
grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu
verhindern.
Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91
Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.
Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg
am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau,
sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.
Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/64017/6363103
OTS: Bundespolizeidirektion München
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion München
Für den Inhalt übernehmen wir keine Verantwortung
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