Meinerzhagen
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Meinerzhagen, Stadt
Fläche: 115,18 km²
Einwohner: 22.031
PLZ: 58540
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POL-MK: Accounts gehackt |
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| 18.06.2026 12:57 Uhr |
Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis |
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Meinerzhagen (ots) - Zwei Meinerzhagenerinnen haben am Mittwoch unabhängig
voneinander Anzeigen bei der Polizei erstattet wegen Datenveränderung bzw.
Aussähens von Daten: Scheinbar wurden ihre Konten bei Verkaufsplattformen
manipuliert und in ihrem Namen zahlreiche Waren im Internet angeboten oder
versucht, Artikel zu kaufen. Wie die Täter Zugang zu den Konten bekommen haben,
versucht nun die Polizei klären. Die Frauen haben jedenfalls richtig gehandelt,
umgehend die Polizei zu informieren.
Die warnt: Oft machen es die Opfer den Betrügern sehr leicht, indem sie einfache
Passwörter verwenden. "12345" gehört immer noch zu beliebtesten "Geheimwörtern".
Doch im Internet ist das wie Haustürschlüssel unter der Fußmatte: ein völlig
vergeblicher "Schutz". Viele sind sich der Gefahren und Folgen nicht bewusst,
die solche Kennwörter haben können. Die Meinerzhagenerin wurde schnell auf die
Bewegungen in ihrem Konto aufmerksam. Doch nicht jeder behält solche
Transaktionen im Blick.
Wenn Betrüger mit fremden Namen und Konten agieren, so richten sich später
möglicherweise Schadensersatzforderungen und polizeiliche Ermittlungen gegen den
Konto-Inhaber. Selbst wenn er oder sie ihre Unschuld beweisen können, so haben
sie doch zunächst die Arbeit. Eine besondere Rolle kommt dem E-Mail-Fach zu.
Bekommen Betrüger Zugang zu dem elektronischen Postfach, ist das eine Art
Generalschlüssel: Die Täter sehen, welche weiteren Online-Konten bestehen und
können bei diesen Diensten Passwort-Änderungen veranlassen. Das war am Dienstag
beispielsweise bei einem Plettenberger der Fall, wobei das Opfer dort durch ein
schnelles Eingreifen einen größeren Schaden verhindern konnte.
Sichere Passwörter sollten aus minimal zwölf Groß- und Kleinbuchstaben,
Sonderzeichen und Zahlen bestehen. Merksätze sind leichter zu behalten als
sinnlose Kombinationen. Wenn möglich, sollte man Zwei-Faktor-Authentifizierungen
nutzen. Dabei muss der Nutzen das Einloggen zusätzlich auf einem anderen Gerät
(zum Beispiel dem Handy) oder System bestätigen. (cris)
Rückfragen von Medienvertretern bitte an:
Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
Pressestelle Polizei Märkischer Kreis
Telefon: +49 (02371) 9199-1299
E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis
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