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POL-MI: Schockanrufe beschäftigen Polizei |
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| 14.10.2026 13:11 Uhr |
Polizei Minden-Lübbecke |
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Minden, Bad Oeynhausen (ots) - (FW) Eine Welle von Schockanrufen ist am Dienstag
über den Mühlenkreis geschwappt. Zahlreiche Menschen, überwiegend in Bad
Oeynhausen und Minden, berichteten der Polizei, Anrufe von Betrügern erhalten zu
haben. Glücklicherweise wurde hierbei den derzeitigen Erkenntnissen der Polizei
offenbar niemand geschädigt.
Demnach gingen im Laufe des Dienstags viele Notrufe bei der Leitstelle der
Polizei Minden-Lübbecke ein. Mehrere Bürger berichteten von sogenannten
Schockanrufen. Die Täter täuschten eine Notlage vor, dass nahe Angehörige einen
schweren Verkehrsunfall verursacht haben sollen. Um eine Untersuchungshaft zu
verhindern müsse eine Kaution gezahlt werden.
In anderen Fällen wurde eine schwere Erkrankung eines nahen Angehörigen
vorgetäuscht. Für ein lebenserhaltendes Medikament müsse dringend eine hohe
Geldsumme gezahlt werden.
In weiteren Fällen gaben sich die Täter als Polizeibeamte aus und versuchten
durch eine angebliche Einbruchserie im nahen Wohnumfeld der Angerufenen Angst zu
schüren. Dabei sollten die Opfer dazu bewegt werden, ihre Wertsachen "zur
sicheren Verwahrung" an die angebliche Polizei zu übergeben.
Den Ermittlern ist im Zusammenhang mit den gestrigen Anrufen bislang kein Fall
bekannt geworden, in dem es zur Übergabe von Geld oder Wertgegenständen kam.
Eine 88-jährige Bad Oeynhauserin befand sich jedoch bereits in ihrer Bank und
wollte einen mittleren fünfstelligen Betrag von ihrem Konto abheben. Ein
aufmerksamer Bankmitarbeiter konnte sie glücklicherweise davon abhalten.
Die Polizei warnt: Es gibt in Deutschland kein Kautionssystem. Legen sie sofort
auf, wenn sie einen derartigen Anruf erhalten und melden sie dies der Polizei.
Die Polizei verwahrt keine Wertsachen. Die Polizei fragt nicht nach vorhandenen
Wertsachen. Legen sie sofort auf, wenn sie einen derartigen Anruft erhalten und
melden sie dies der Polizei.
Sollten sie solche Anrufe erhalten haben, informieren sie die Polizei über 110.
Vergewissern sie sich bei ihren Angehörigen über die ihnen bekannten Rufnummern.
Rückfragen ausschließlich von Medienvertretern bitte an:
Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Bensch (TB), Tel. 0571/8866-1300
Felix Werner (FW), Tel. 0571/8866-1301
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Minden-Lübbecke
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