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POL-ME: "Schockanruf" - 97-Jährige erkennt Betrugsmasche - 2605022 (FOTO) |
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| 7.05.2026 11:25 Uhr |
Polizei Mettmann |
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Monheim am Rhein (ots) - Am Mittwochmittag, 6. Mai 2026, versuchten
Telefonbetrüger mit der Masche des sogenannten "Schockanrufes" eine 97-Jährige
in Monheim am Rhein zu bestehlen. Die Seniorin erkannte den Betrug und konnte
einen Vermögensschaden verhindern. Die Polizei möchte den Vorfall zum Anlass
nehmen, um eindringlich vor den Maschen der Betrügerinnen und Betrügern zu
warnen.
Das war nach bisherigen Erkenntnissen geschehen:
Gegen 13:15 Uhr erhielt eine 97-Jährige den Anruf einer Frau, die vortäuschte,
Mitarbeiterin eines Krankenhauses zu sein. Sie gab an, dass der Sohn der
Seniorin aktuell schwer erkrankt und auf sehr kostenspielige Medikamente
angewiesen sei. In einem weiteren Telefonat bestätigte ein angeblicher Professor
die Diagnose und befragte die Seniorin nach ihren Vermögenswerten.
Die 97-Jährige erkannte den Betrug und das Telefonat wurde beendet. Anschließend
kontaktierte die Monheimerin selbständig ihren Sohn, der den Betrug bestätigte.
Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei leiteten ein Verfahren ein und die
Kriminalpolizei übernahm die weitere Bearbeitung.
Die Polizei möchte den Vorfall zum Anlass nehmen, um erneut eindringlich vor den
Maschen der zum Teil professionell agierenden Betrügerinnen und Betrügern zu
warnen.
Die Polizei rät:
Seien Sie skeptisch, wenn Sie am Telefon nach Ihren Vermögensverhältnissen
gefragt werden. Geben Sie am Telefon keine diesbezüglichen Auskünfte. Ärzte oder
Krankenhäuser verlangen keine sofortige Barzahlung für eine Behandlung. Es
werden auch keine sogenannten "Kautionszahlungen" von Polizei oder
Staatsanwaltschaft gefordert oder angenommen, um Menschen, die eine angeblich
schwere Straftat begangen oder einen schweren Verkehrsunfall verursacht haben,
vor einer Haftstrafe zu bewahren. Die Polizei wird Sie auch niemals am Telefon
nach Ihren Vermögensverhältnissen fragen, oder Bargeld oder andere
Wertgegenstände in vermeintlich "amtliche Verwahrung" nehmen oder prüfen. Wenn
Sie so einen Anruf bekommen, legen Sie einfach auf! Rufen Sie die echte Polizei
in einem eigenständigen Telefonat von Ihrem Festnetztelefon unter 110 an!
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
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OTS: Polizei Mettmann
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Mettmann
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