Pinneberg
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POL-SE: 20260617.5 - Pinneberg - Rehbock gerissen - Rehkitz gehetzt - Polizei sucht Zeugen zu zwei Fällen von Jagdwilderei (FOTO) |
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| 17.06.2026 17:40 Uhr |
Polizeidirektion Bad Segeberg |
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Pinneberg (ots) - Am Montag (15.06.2026) wurden durch Angehörige der
Jagdgenossenschaft Pinneberg-Süd zwei Fälle von Jagdwilderei festgestellt. Im
Jappopweg in Waldenau befand sich ein toter Rehbock. Im Eggerstedter Weg nahe
der ehemaligen Kaserne wurde der Polizei zudem ein totes Rehkitz gemeldet.
Gegen 08:00 Uhr stellte ein Jagdausübungsberechtigter den toten Rehbock in
Waldenau fest. Nach ersten Erkenntnissen scheint es, als sei das Tier durch
einen Hund gerissen worden. Es weist entsprechende Verletzungen an der Kehle
auf.
Kurz danach meldete man der Polizei ein totes Rehkitz im Eggerstedter Weg. Das
Jungtier war äußerlich unverletzt. Es machte den Anschein, als sei es nach dem
Kontakt zu einem fremden Tier von der Mutter verstoßen worden und letztlich
verhungert. Typischerweise passiert dies in Folge einer Hetzjagd durch einen
Hund.
Der Ermittlungsdienst Umwelt beim Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn
hat Strafverfahren wegen des Verdachts der Jagdwilderei sowie Verstößen gegen
das Tierschutzgesetz eingeleitet.
Derzeit liegen zu den Taten keine Täterhinweise vor.
Die Ermittler fragen nach Hinweisen zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in
Tatortnähe.
Sachdienliche Mitteilungen zu den Taten werden unter der Rufnummer 04121 /
4092-0 entgegengenommen.
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: niklas.staess@polizei.landsh.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/19027/6296522
OTS: Polizeidirektion Bad Segeberg
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeidirektion Bad Segeberg
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