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Frankfurt am Main (ots) -
- Business-IT-Alignment wird zur wichtigsten CIO-Aufgabe (48 Prozent) - noch vor
Cybersicherheit
- 61 Prozent der Senior Leader wissen zu wenig über Rolle und Verantwortung von
CIOs
- Digitale Souveränität: Abhängigkeit von externen Services nimmt weiter zu
Die Erwartungen an CIOs steigen weiter: KI- und Technologieinvestitionen sollen
2026 endgültig vom Proof of Concept in einen Mehrwert für den Geschäftserfolg
überführt werden. Die Frage lautet längst nicht mehr, ob KI wichtig ist, sondern
wie Unternehmen sie sicher und kontrolliert in Prozesse integrieren, dass daraus
messbarer Nutzen für das ganze Unternehmen entsteht. Das zeigt der aktuelle
Experis CIO Outlook 2026, für den weltweit 1.930 CIOs, CTOs, CISOs und weitere
Senior Tech Leader befragt wurden.
Die Ergebnisse verdeutlichen somit auch den fragilen Balanceakt, auf dem viele
CIOs agieren: Ihre Unternehmen müssen mit dem rasanten Wandel Schritt halten,
Wachstum unterstützen und gleichzeitig Sicherheit gewährleisten.
"2026 ist das Jahr, in dem sich entscheidet, ob KI in Unternehmen wirklich wirkt
- oder ob sie im Pilotmodus hängen bleibt", sagt Sven Brumund, Head of Experis
bei der ManpowerGroup Deutschland. "Jetzt kommt es auf tatsächliche
Umsetzungskraft an - mit echten Workflows, echten Menschen und echter
Verantwortung. Genau dort geraten die meisten KI-Initiativen ins Stocken: Nicht
bei der Technologie, sondern in der Umsetzung. Bei Experis unterstützen wir CIOs
dabei, genau diese Umsetzungslücke zu schließen: indem wir die richtigen
Tech-Talente identifizieren, Kompetenzen im Team aufbauen und KI-Nutzung sicher
in den Arbeitsalltag bringen."
Business-IT-Alignment verdrängt Cybersicherheit als Top-Priorität der CIOs
Der Blick auf die globalen CIO-Prioritäten zeigt 2026 eine klare Verschiebung:
Business-IT-Alignment steht erstmals ganz oben. 48 Prozent der IT-Führungskräfte
nennen die Ausrichtung der IT-Strategie an den Unternehmenszielen als wichtigste
CIO-Aufgabe - deutlich mehr als 2025 (34 Prozent).
Das Alignment wird dadurch aber nicht automatisch besser: Viele IT-Leader
berichten, dass sie vor allem verhindern müssen, dass Geschäfts- und IT-Ziele
weiter auseinanderdriften. Hinzu kommt ein akutes Kommunikationsproblem im
Top-Management: 61 Prozent der Befragten sagen, andere Senior Leader wüssten zu
wenig über Rolle und Verantwortung des CIO (2025 waren es nur 49 Prozent).
Auch Cybersicherheit bleibt mit 37 Prozent ein zentrales Thema (35 Prozent).
Auch Initiativen zur digitalen Transformation gewinnen an Bedeutung (30 Prozent
gegenüber 23 Prozent). Dagegen verliert die klassische Kosten- und
Effizienzoptimierung etwas an Gewicht und sinkt auf 25 Prozent (von 30 Prozent).
Auch leistungsstarke IT-Teams aufbauen und binden geht auf 22 Prozent zurück
(von 26 Prozent).
"Unterm Strich merken viele Unternehmen gerade: Ohne modernisierte Basis und
integrierte Workflows lässt sich KI nicht sinnvoll skalieren. CIOs werden
stärker daran gemessen, Business-Impact zu liefern, nicht nur IT zu betreiben",
sagt Brumund. "Die Studie bestätigt damit unsere neue Experis-Positionierung:
Technologie-Investitionen müssen an Business Outcomes gekoppelt werden. Und es
braucht Human Ingenuity, die menschliche Gestaltungskraft, um daraus echte
Unternehmensvorteile zu generieren."
KI liefert erste positive Effekte auf Geschäftsentwicklung
Grundsätzlich blicken die CIOs zuversichtlich auf das Thema KI: 54 Prozent
verzeichnen bereits positive Effekte von KI-Investitionen auf die
Geschäftsentwicklung. Zudem zeigt sich, welche Bereiche aktuell den besten ROI
liefern: 41 Prozent nennen Cloud Computing und skalierbare digitale
Infrastruktur als stärkste Treiber, 34 Prozent sehen den besten ROI bei
Automatisierung und KI-gestützten Lösungen wie Chatbots.
Nur 31 Prozent halten das KI-Investment-Niveau der Unternehmensführung für zu
hoch. Auffällig ist jedoch die pragmatische Einordnung: Nur 17 Prozent sehen die
Bereitstellung von KI-Lösungen als zentrale Verantwortung des CIOs. KI wird also
weniger als Einzeldisziplin verstanden, sondern als Teil breiterer
Transformation.
Tempo des Wandels wird zur größten CIO-Hürde
Das größte operative Problem ist nicht mangelnde Ambition, sondern
Geschwindigkeit: 44 Prozent nennen das Schritthalten mit dem beschleunigten
technologischen Wandel als größte Hürde für CIOs - deutlich mehr als noch 2025
(34 Prozent).
Zu den weiteren Barrieren zählen unter anderem: den geschäftlichen Nutzen zu
belegen (26 Prozent), interne Widerstände zu überwinden (25 Prozent),
Datenschutz & Compliance sicherzustellen (21 Prozent) sowie Legacy-Systeme zu
modernisieren (22 Prozent).
Genau aus diesem Spannungsfeld entsteht Bedarf an strukturierten
Delivery-Ansätzen, also wiederholbaren Prozessen, die neue Technologien
bewerten, testen, priorisieren und skalieren.
Sicherheit & digitale Souveränität bleiben Top-Themen
Cybersecurity und digitale Souveränität gehören 2026 zu den Bereichen, für die
besonders häufig Budgeterhöhungen vorgesehen sind. Gleichzeitig deuten die
Umfrageergebnisse auf Lücken in der Umsetzung hin: 72 Prozent führen regelmäßig
Cybersecurity-Schulungen durch (2025 waren es noch 74 Prozent).
Hinzu kommt ein Zielkonflikt, der besonders in Europa relevant ist: Obwohl 81
Prozent der Kontrolle über die eigene digitale Infrastruktur eine hohe Priorität
einräumen, gehen 67 Prozent der IT-Führungskräfte davon aus, dass die
Abhängigkeit von externen Services in diesem Jahr noch weiter zunehmen wird.
Experis unterstützt CIOs beim Schritt von Innovation zu Wirkung
"Da sich das Transformationstempo noch weiter erhöht, brauchen Unternehmen 2026
vor allem eins: Umsetzungskraft", sagt Brumund. "Am besten aufgestellt sind
diejenigen, die in kontinuierliches Lernen investieren, Agilität fördern und
neue Herausforderungen frühzeitig angehen. Das heißt: Technologie an
Business-Prioritäten ausrichten, ROI sauber messen, Security und Souveränität
pragmatisch steuern und Teams so aufstellen, dass sie Transformation wirklich
liefern können. Genau dafür steht Experis mit der Kombination aus Talent und
Technology Services."
Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Ergebnisse des Experis CIO
Outlook 2026 für Ihr Unternehmen nutzen können? Kontaktieren Sie uns gerne für
weitere Informationen oder ein persönliches Beratungsgespräch.
Den vollständigen Report gibt es hier (https://campaign.experis.de/hubfs/Experis
/cio-outlook-2026/pdf/experis-cio-outlook-2026-report.pdf) .
Über Experis
Experis, ein weltweit führender Anbieter von Technology Services, bringt die
Erfahrung und Expertise mit, um die Distanz zwischen Innovation und
geschäftlicher Wirkung in einer digitalen Welt zu verkürzen. Experis folgt dem
Grundsatz, dass nur Human Ingenuity das volle Potenzial fortschrittlicher
Technologien wie KI erschließen kann. Für Kunden bietet Experis die richtige
Kombination aus Talent und Technologie, um Fortschritt zu beschleunigen und
messbare Ergebnisse in der Praxis zu erzielen. Für Einzelpersonen verfügt
Experis über die Einblicke, Größe und Skalierung, um Tech-Fachkräfte dabei zu
unterstützen, ihre Kompetenzen auszubauen, ihren Wert zu steigern und die
passenden Chancen zu finden. Indem Experis Talent und Technologie auf
transformative Weise zusammenbringt, schafft das Unternehmen bessere
Zukunftsperspektiven für alle. Experis ist Teil der Markenfamilie der
ManpowerGroup, zu der auch Manpower und Talent Solutions gehören.
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