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POL-ME: Projekt "zOOm": gezielter Schwerpunkteinsatz von Polizei und Zoll - 2604046 (FOTO) |
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| 13.04.2026 16:56 Uhr |
Polizei Mettmann |
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Ratingen (ots) - In Ratingen haben am Freitag, 10. April 2026, Polizistinnen und
Polizisten und Einsatzkräfte des Hauptzollamtes Düsseldorf einen gezielten
Schwerpunkteinsatz im Rahmen des Projektes "zOOm" zur Bekämpfung von Straftaten
sowie Ordnungswidrigkeiten ausgehend von "Park and Fly"-Anbietern durchgeführt.
Kontrolle von "Park and Fly"-Anbietern
Einsatzanlass ist die zum Teil angespannte Parkplatzsituation im öffentlichen
Verkehrsraum zum angrenzenden Flughafen Düsseldorf. Viele Fluggäste scheinen die
Nutzung von Parkhäusern zu scheuen und greifen auf kostengünstige Alternativen
zurück. Hierbei wählen sie entweder selbständig öffentlich zugängliche
Parkplätze oder nutzen die Angebote von sogenannten "Park and Fly"-Anbietern, um
das Fahrzeug während der Abwesenheit sicher zu parken und zum Flughafen
transportiert zu werden.
Da die vorhandenen Parkplätze der "Park and Fly"-Anbieter zumeist begrenzt sind,
werden Kundenfahrzeuge nach ersten polizeilichen Erkenntnissen häufig im
öffentlichen Verkehrsraum geparkt und verringern somit die Parkmöglichkeiten für
Anwohnerinnen und Anwohner. Weiter bieten "Park and Fly"-Anbieter häufig eigene
Personentransporte zum Flughafen an. Dabei stellen Einsatzkräfte regelmäßig
Verstöße gegen geltende Vorschriften fest.
Schwerpunkteinsatz
Mit Blick auf die bestehende Problematik führten die Einsatzkräfte der Polizei
Ratingen gemeinsam mit dem Hauptzollamt Düsseldorf in der Zeit von 10 Uhr bis 18
Uhr einen Schwerpunkteinsatz im Bereich Ratingen durch, in dessen Folge 43
Fahrzeuge der Park-Service-Anbieter sowie weitere Fahrzeuge einer
verkehrsrechtlichen und arbeitsrechtlichen Prüfung unterzogen wurden.
In einem Fall konnte eine unbefugte Ingebrauchnahme eines Fahrzeuges
festgestellt werden: Ein Mitarbeiter eines "Park and Fly"-Anbieters hatte das
Kundenfahrzeug genutzt, um eine private Fahrt durchzuführen. Das Auto wurde zu
dem Privatparkplatz des Anbieters begleitet und dem betroffenen Fahrer wurde die
Weiterfahrt untersagt. Er muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren
verantworten.
In weiteren Fällen stellten die Einsatzkräfte bei den kontrollierten
Shuttle-Transporten Verstöße gegen die Ladungssicherheit sowie weitere
Ordnungswidrigkeiten wie eine Überschreitung der Hauptuntersuchung fest.
Im Rahmen der allgemeinen Fahrzeugkontrollen wurden zwei Fahrzeugführer ohne
gültige Fahrerlaubnis angetroffen und Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zudem
wurden zwei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz geahndet. Bei drei
Fahrern wurden offene Haftbefehle festgestellt, die durch die Zahlung einer
Ersatzfreiheitsstrafe außer Vollzug gesetzt werden konnten. In einem weiteren
Fall wurde der Fahrer eines Lkw kontrolliert: Eine Überprüfung seiner
Personalien in den polizeilichen Auskunftssystemen ergab, dass er zur Fahndung
ausgeschrieben war. Die Einsatzkräfte vollstreckten die gleich drei offenen
Haftbefehle und brachten den Mann zur Polizeiwache.
Durch die Beamtinnen und Beamten des Hauptzollamtes Düsseldorf wurden vier
Strafanzeigen wegen Sozialversicherungsverstößen, drei Strafanzeigen wegen
Mindestlohnverstößen, zwei Strafanzeigen wegen Leistungsbetrug und eine
Passeinzugsbescheinigung wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts
gefertigt.
Die kontrollierten Anbieter waren das erste Mal das Ziel einer
behördenübergreifenden Überprüfung. Die Ergebnisse belegen die Notwendigkeit für
diese und weitere Überprüfungen im Rahmen des Projektes "zOOm".
Was bedeutet das "zOOm-Projekt"?
Die Abkürzung "zOOm" steht für "Zielorientierte operative Maßnahmen" und ist ein
Projekt zur Kriminalitätsbekämpfung der Kreispolizeibehörde Mettmann. Angelehnt
ist die Idee an die Zoom-Funktion einer Kamera: Mit der Funktion können
Situationen und Motive genauer betrachtet und in den Fokus der Aufmerksamkeit
genommen werden. Im Rahmen von zOOm nehmen die Polizistinnen und Polizisten der
örtlichen Wachen und der Polizeisonderdienste verschiedene Viertel und Stadteile
ihres Wachbereiches ganz besonders in den polizeilichen Fokus. Die Pressestelle
berichtet in unregelmäßigen Abständen über Einsätze und Maßnahmen des
zOOm-Projekts.
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
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OTS: Polizei Mettmann
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Mettmann
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