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Remagen (ots) - Enpal gewinnt den aktuellen Pressestellentest des prmagazins vor
Proxima Fusion. Die Gesamtbilanz fällt allerdings miserabel aus: Acht von zwölf
getesteten Start-ups erhalten die Gesamtnote "Katastrophal".
Viele Unternehmen investieren in aufwendige Online-Präsenzen, vernachlässigen
aber den grundlegenden Kontaktservice für Medienvertreter. Nur einer der zwölf
Testkandidaten - Nelly - nennt auf seiner Website eine Telefonnummer. Die
meisten setzen ausschließlich auf E-Mail-Adressen, Kontaktformulare oder
allgemeine Postfächer.
Die Testfragen drehten sich darum, wie die Start-ups ihr Wachstum finanzieren,
wann sie operativ profitabel sein wollen, welche Wachstumshemmnisse sie in
Deutschland sehen - und woran sich bis Ende 2027 entscheidet, ob sie dauerhaft
erfolgreich sein werden.
Abgesehen von Enpal und Proxima Fusion zeigt der Test vor allem erhebliche
Defizite bei der Erreichbarkeit der Pressestellen. Das wirkt sich unmittelbar
auf die Bewertung aus: Wer nicht oder erst nach der Deadline antwortet, liefert
keine verwertbare Auskunft - und kann damit ausgerechnet in den besonders hoch
gewichteten Kategorien "Umfang der Auskunft" und "Qualität der Auskunft" kaum
punkten.
Testsieger Enpal kommt auf 173 von 200 gewichteten Punkten und erhält das
Prädikat "Sehr gut". Das Kommunikationsteam aus Lea Heck und Alice Bacher
reagierte serviceorientiert, hielt den prmagazin-Tester danach auf dem Laufenden
und vermittelte ein Gespräch mit Chief Product Officer Benjamin Merle. Dieser
beantwortete die Testfragen kenntnisreich, hintergründig und klar. Nach dem
Telefonat lieferte Enpal die Informationen zusätzlich schriftlich.
Knapp dahinter folgt Proxima Fusion mit 168 Punkten, ebenfalls "Sehr gut".
Communications Manager Jakob Fidler meldete sich zügig, gab regelmäßig
Zwischenstände durch und gewann Co-Gründer und CEO Francesco Sciortino als
Zitatgeber. Dessen Antworten überzeugten durch Fakten, Hintergründe und klare
Einschätzungen.
Die Bestnote "Erstklassig" holt kein Start-up. Schon der drittplatzierte
Kandidat - Black Semiconductor - erreicht nur noch die Note
"Verbesserungswürdig" (102 Punkte).
Das untere Ende des Rankings ist dagegen dicht besetzt: Nelly erhält 58,5
Punkte, dahinter folgen DeepL, Parloa, Helsing, 1Komma5°, Isar Aerospace, Aleph
Alpha und Black Forest Labs. Sie alle schneiden mit "Katastrophal" ab. Aleph
Alpha und Black Forest Labs kommen sogar nur auf 1,5 von 200 gewichteten
Punkten. Beide Unternehmen reagierten - genauso wie 1Komma5° und Isar Aerospace
- weder auf die Kontaktaufnahme noch auf eine Erinnerung.
Im Pressestellentest stellt das prmagazin seit dem Jahr 2003 die Pressearbeit
von Unternehmen und Organisationen auf die Probe. In die Bewertung fließen -
unterschiedlich gewichtet - fünf Kriterien ein: Kontaktservice auf der Homepage,
Erreichbarkeit, Antwortgeschwindigkeit sowie Umfang und Qualität der Auskunft.
Es handelt sich um ein One-Shot-Verfahren. Details zu den Testkriterien und zur
Punktegewichtung finden Sie unter https://prmagazin.de/pressestellentest.
Der vollständige Pressestellentest erscheint in der Mai-Ausgabe 2026 des
prmagazins.
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Über das prmagazin
Das prmagazin ist die führende Fachzeitschrift für die Kommunikationsbranche im
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Jahrgang im Medienhaus Rommerskirchen. https://prmagazin.de
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