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Rottweil (ots) - Am Mittwoch waren Betrüger mit ihrem Schockanruf bei einer
Seniorin im Krummer Weg erfolgreich.
Am Nachmittag rief ein angeblicher Polizist bei der 88-Jährigen an und
berichtete, dass deren Sohn einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Dabei
sei der Sohn ebenfalls schwer verletzt worden. Für dessen Operation sowie eine
Kaution, um die anschließende Haft abzuwenden, würden nun mehrere tausend Euro
benötigt.
Die Seniorin übergab schließlich an der Haustür einen vierstelligen
Bargeldbetrag an zwei ihr unbekannte Männer. Erst später erkannte sie den
Betrug.
Die Kriminalpolizei Rottweil hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise
werden unter Tel. 0741 4770 entgegengenommen.
Präventionshinweis:
Bei den sogenannten "Schockanrufen" rät die Polizei dringend, sofort aufzulegen
und über die bekannte Nummer mit Sohn, Tochter, Enkel oder Nichte direkt Kontakt
aufzunehmen. Können diese nicht sofort erreicht werden, sollte man sich auf
keinen Fall unter Druck setzen lassen und sich gegebenenfalls zunächst bei
Bekannten oder bei der Polizei Rat holen.
Die Polizei und andere Amtsträger fragen nicht nach Wertsachen und fordern auch
kein Geld!
Sollten Sie einen Anruf eines solchen angeblichen Polizisten oder Amtsträgers
erhalten, legen Sie sofort auf und wählen Sie den Polizeinotruf 110.
Haben die Betrüger Sie dazu gebracht, Bargeld und Wertgegenstände bei einer Bank
abzuholen, so nehmen Sie die Hinweise der Bankmitarbeiter, dass es sich um einen
Betrug handeln könnte, ernst und hinterfragen die Situation - auch wenn Sie in
Sorge um Ihre Liebsten sind!
Am ehesten lässt sich der Anruf eines Telefonbetrügers jedoch durch das Löschen
des Telefonbucheintrags vermeiden, da die Betrüger in der Regel nach Vornamen
suchen, die vermeintlich älteren Menschen zugeordnet werden.
Informationen zum Ändern oder Löschen von Telefonbucheinträgen sowie weitere
Tipps und Hinweise finden Sie auf der Infoseite der Polizeilichen
Kriminalprävention zum Thema "Betrug durch falsche Polizisten" unter: https://ww
w.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/
Sollten Sie selbst nicht die Möglichkeit haben, die Unterlagen einzusehen,
herunterzuladen oder auszudrucken, bitten Sie Familienangehörige, Freunde oder
Nachbarn um Hilfe - oder wenden Sie sich an Ihr örtliches Polizeirevier.
Sensibilisieren Sie insbesondere lebensältere Menschen in Ihrem Umfeld bezüglich
dieser Betrugsmasche!
Rückfragen bitte an:
Fabian Herkommer
Polizeipräsidium Konstanz
Pressestelle
Telefon: 07531 995-3355
Durchwahl: 07531 995-1011
E-Mail: konstanz.pressestelle@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/110973/6302048
OTS: Polizeipräsidium Konstanz
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