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Schleswig/Polizeidirektion Flensburg (ots) - Gestern und heute (30.07.26) kam es
im Bereich Schleswig zu mehreren Betrugsanrufen, bei denen sich die Täter als
Mitarbeitende eines Bankinstituts ausgaben.
Bei dieser Betrugsmasche, die im Bereich der Polizeidirektion Flensburg (Kreis
Nordfriesland, Kreis Schleswig-Flensburg und Flensburg) noch nicht so geläufig
ist, wie "Schockanrufe", "Enkeltrick" oder "Falsche Polizeibeamte" werden
"Falsche Bankmitarbeiter" aktiv und rufen insbesondere ältere Menschen an.
Die Anrufer behaupten, es habe verdächtige Abbuchungen größerer Geldsummen oder
Manipulationen auf den Kontern der Angerufenen gegeben. Um das Vermögen
angeblich zu schützen, sei ein Abgleich der persönlichen Daten und Bankdaten
erforderlich. Dadurch gelangen die Täter an die PIN der Geschädigten. Aufgrund
einer Sicherheitsüberprüfung sei es dann dringend erforderlich, dass
anschließend ein Mitarbeiter an der Wohnanschrift vorbeikommen und die EC-Karte
abholen müsse. Anschließend werden von den Tätern mittels der so erlangten
EC-Karte und der übermittelten PIN größere Geldbeträge an Geldautomaten
abgehoben.
Die Polizei weist erneut ausdrücklich daraufhin, dass weder Polizeibeamtinnen
und Polizeibeamte noch Mitarbeitende von Banken oder Sparkassen Sie jemals am
Telefon auffordern würden, Ihre Bankkarten-PIN mitzuteilen, bzw. die Bankkarte
herauszugeben. Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, beenden Sie das
Gespräch unverzüglich und informieren Sie die Polizei.
Die Täter sind rhetorisch geschult, wirken glaubwürdig und setzen ihre Opfer
gezielt unter emotionalen Druck. Sie nutzen die Angst und Sorge aus, sodass
Betroffene oft keine Gelegenheit haben, die Situation in Ruhe zu hinterfragen.
Deshalb kann grundsätzlich jeder Mensch Opfer einer solchen Straftat werden. Die
Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger: Sprechen Sie mit Eltern,
Großeltern, Nachbarn und Freunden über diese Betrugsmaschen. Je mehr Menschen
die Vorgehensweise der Täter kennen, desto schwieriger wird es für die Betrüger,
mit ihren perfiden Geschichten Erfolg zu haben.
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Sandra Otte
Telefon: 0461 / 484 2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/6313/6324544
OTS: Polizeidirektion Flensburg
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