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Seevetal/Beckedorf (ots) - Sondermüll illegal entsorgt - Polizei sucht Zeugen
Am Samstag, 11.7.2026, wurde die Polizei über vermutlich illegal entsorgten
Sondermüll informiert. Die Beamten entdeckten am Krogweg, etwa 100 m hinter der
Einmündung zur Straße Postweg, mehrere Transportsäcke für asbesthaltigen
Sondermüll. Darin fanden sich zahlreiche Eternitplatten sowie Bruchstücke.
Insgesamt gehen die Beamten von rund 50 m² entsorgter Dacheindeckung aus. Ein
Strafverfahren wurde eingeleitet.
Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen, die mit der Entsorgung im
Zusammenhang stehen könnten, nimmt die Polizei Seevetal oder der Tel.-Nr. 04105
6200 entgegen.
Seevetal/Maschen - Zeugen und Ersthelfer nach Fahrradsturz gesucht
Am Freitag, 10.7.2026, gegen 19:00 Uhr, kam es zu einem folgenschweren
Zusammenstoß von zwei Radfahrern. Ein 33-jähriger Mann befuhr den bei Fußgängern
und Radfahrern beliebten Weg zwischen Seevekanal und Rangierbahnhof, welcher die
Ortschaften Meckelfeld und Maschen verbindet. Im Bereich der schmalen Holzbrücke
über die Seeve kam ihm dabei ein junger Fahrradfahrer aus Richtung Maschen
entgegen. Hierbei kam es zu einer seitlichen Berührung beider Fahrräder, wodurch
der 33-Jährige stürzte, während der bislang unbekannte Fahrradfahrer seinen Weg
weiter in Richtung Meckelfeld fortsetzte. Der Unfall wurde zunächst nicht
gemeldet. Später stellte sich jedoch raus, dass der 33-Jährige eine komplizierte
Knochenfraktur erlitten hatte.
Aufgrund des schönen Wetters waren viele Menschen in dem Bereich unterwegs. Ein
Fahrradfahrer, der unmittelbar hinter dem Verursacher fuhr, leistete dem
Gestürzten Erste-Hilfe. Dieser Mann, sowie weitere Zeugen, die Angaben zu dem
Verursacher machen können, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 04105 6200
mit der Polizei Seevetal in Verbindung zu setzen.
Seevetal - Verlockende Anlageangebote im Internet - Polizei mahnt zu mehr
Vorsicht
Auf nahezu allen online-Plattformen häufen sich die Angebote für verlockende
Anlagemöglichkeiten. Je besser die Angebote, desto größer sollte jedoch die
Vorsicht sein. Dies musste in den vergangenen Wochen auch ein 82-jähriger
Seevetaler feststellen.
Der Mann hatte einen online-Artikel über vermeintlich attraktive
Anlagemöglichkeit gelesen und dort seine Kontaktdaten angegeben. Anschließend
wurde er telefonisch von verschiedenen Personen kontaktiert, die ihm hohe
Renditen in Aussicht stellten. So brachten sie den Mann über mehrere Wochen
dazu, insgesamt knapp 50.000 EUR auf verschiedene Kunden im In- und Ausland zu
transferieren. Glücklicherweise wurden bei einem Transfer auf eine Plattform,
die Euro in Kryptowährung umwandelt, rund 24.000 EUR angehalten, weil die
Anbieter Anhaltspunkte für einen möglichen Betrug fanden. Als sie den
82-Jährigen kontaktierten, entschloss er sich zur Anzeigenerstattung bei der
Polizei. Nach der Einleitung des Ermittlungsverfahrens und der Kontaktaufnahme
durch die Polizei wurden die rund 24.000 EUR von dem Diensteanbieter an den
Geschädigten zurücküberweisen. Dennoch bleibt ein beträchtlicher Schaden
bestehen.
Folgende Punkte deuten auf unseriöse Geschäftspraktiken hin:
- telefonische Kontaktaufnahme seitens der Täterschaft über
WhatsApp
- Forderung von Fotos der durchgeführten Überweisung
- ständig wechselnde IBANs, die den Geschädigten so erklärt
werden, dass es durch "tagesaktuelle IBANs" bestmögliche
Renditechancen gibt
Spätestens, wenn die Hausbank Überweisungen anhält und Kontakt aufnimmt, besteht
eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Betrugsfall.
Vor der ersten Kontaktaufnahme zu einem Anbieter empfiehlt es sich, das
Unternehmen umfänglich im Internet zu recherchieren. Sollten dazu keine
verlässlichen Angaben und AGB zu finden sein oder sogar Warnmeldungen bei
etablierten Verbraucherschutzplattformen bestehen, sollte man von einem
Investment absehen.
Kontakt für Medienanfragen:
Polizeiinspektion Harburg
Polizeihauptkommissar
Jan Krüger
Telefon: 0 41 81 / 285 - 104
Mobil: 0 160 / 972 710 15 od. -19
E-Mail: pressestelle@pi-harburg.polizei.niedersachsen.de
www.pi-wl.polizei-nds.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/59458/6313290
OTS: Polizeiinspektion Harburg
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