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BPOLD S: Missbrauch im beschleunigten Fachkräfteverfahren - Ermittlungen wegen Einschleusen von Ausländern und Urkundenfälschung / Gemeinsame Pressemitteilung mit der Staatsanwaltschaft Heidelberg |
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| 14.07.2026 14:26 Uhr |
Bundespolizeidirektion Stuttgart |
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Sinsheim (ots) - Am heutigen Morgen, den 14.07.2026, setzten Ermittler der
Bundespolizei einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Heidelberg um,
welcher im Vorfeld durch die ermittlungsführende Staatsanwaltschaft Heidelberg
beantragt wurde. Die Durchsuchung fand an der Geschäftsadresse eines 29-Jährigen
deutschen Staatsangehörigen in Sinsheim (Baden-Württemberg) statt. Hierbei
konnten diverse Beweismittel sichergestellt bzw. beschlagnahmt werden.
Dem deutschen Staatsangehörigen wird vorgeworfen, türkische Arbeitnehmer im
Rahmen des beschleunigten Fachkräfteverfahrens in die Bundesrepublik Deutschland
eingeschleust zu haben.
Hierfür soll er unter anderem als Geschäftsführer einer
Personalvermittlungsfirma, unter missbräuchlicher Verwendung von
Untervollmachten diverser Firmen, teils gefälschte Arbeitsverträge bei
Ausländerbehörden eingereicht haben. Dies führte zu Vorabzustimmungen der
Ausländerbehörden sowie der Bundesagentur für Arbeit, aus denen in einigen
Fällen Visaerteilungen in der deutschen Auslandsvertretung in Ankara (Türkei)
resultierten.
Nach Angaben der Unternehmen, die durch Untervollmachten vermittelte
Arbeitnehmer beschäftigten, nahmen die Fachkräfte ihre Tätigkeit teilweise nicht
oder nur für einen kurzen Zeitraum auf, bevor sie untertauchten.
Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Stuttgart leitete daraufhin
ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern
sowie der Urkundenfälschung gegen den 29-Jährigen ein, gegen den in der
Vergangenheit bereits wegen mehrerer Betrugsdelikte, Urkundenfälschungen und
Geldwäsche ermittelt wurde.
Die Ermittlungen in vorliegender Sache dauern an.
Rückfragen bitte an:
Staatsanwaltschaft Heidelberg
Pressestelle
EStA Schmidt (Pressesprecher)
EStA Waldschmidt (Vertreter)
Tel.: 06221 59 -2024 / -2015
E-Mail: mailto:pressestelle@staheidelberg.justiz.bwl.de
Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Stuttgart
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Bundespolizeidirektion Stuttgart
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