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Ein pauschales Verbot muss gar nicht sein |
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| 24.06.2026 19:25 Uhr |
Straubinger Tagblatt |
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Straubing (ots) - TikTok, Instagram, YouTube, X und andere: ob es für Social
Media eine Altersgrenze gibt, entscheidet nicht der Bundestag und schon gar
nicht Karin Prien. Die Bundesministerin für Familie und Bildung (CDU) darf
natürlich eine Meinung haben und sie soll auch ihre Argumente vortragen, aber
zuständig ist Brüssel. In der aktuellen Diskussion geht also darum, wie man sich
in den Gesprächen mit der EU positioniert, selbst die extra einberufene
Expertenkommission lehnt deshalb einen nationalen Alleingang ab.
Ministerin Prien will also die Altersgrenze bei 13 Jahren sehen, andere
europäische Länder diskutieren 16 Jahre. Die Erfahrung aus Australien zeigt: wer
will, hebelt das Verbot ganz einfach aus. Die beste Lösung besteht wohl darin,
dass die Betreiber der Plattformen verpflichtet werden, dass die Inhalte nicht
jedem zugänglich sind, etwa dem deutschen Jugendschutz entsprechend. Dann
nämlich müssen diese Tech-Giganten selbst Schranken einbauen - wie sie das
machen, muss uns gar nicht groß interessieren, es muss nur wirksam sein. Das
werden Instagram und Co verhindern wollen, aber die EU kann das durchsetzen,
auch mit deutscher Initiative.
Pressekontakt:
Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
politik@straubinger-tagblatt.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/122668/6301553
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Straubinger Tagblatt
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