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Frankfurt am Main (ots) -
- Fast jedes zweite Unternehmen sieht im Einsatz von KI-Tools für tägliche
Aufgaben einen wichtigen Hebel für mehr Produktivität
- Weitere zentrale Produktivitätstreiber sind Lohnerhöhungen (44 Prozent),
KI-gestützte Automatisierung (43 Prozent) und Weiterbildung (42 Prozent)
- Mehr Geld auf der Gehaltsabrechnung: Bei den Kompetenzen, für die Unternehmen
einen Vergütungsaufschlag zahlen würden, stehen KI-Anwendung und Teamfähigkeit
vorn
Wirtschaftliche Unsicherheit, Fachkräftemangel und technologische Umbrüche
setzen Unternehmen unter Druck. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, suchen sie daher
nach Wegen, die Produktivität ihrer Belegschaften zu steigern. Die aktuelle
Zusatzbefragung der ManpowerGroup zum Arbeitsmarktbarometer zeigt, welche
Maßnahmen Arbeitgeber im letzten Jahr als besonders wirksam empfunden haben.
Dabei liegen KI-Tools vorn. Die Ergebnisse machen zugleich deutlich: Technologie
allein reicht nicht aus.
Fast die Hälfte der befragten Arbeitgeber (49 Prozent) schreibt den Einsatz von
KI-Tools im Arbeitsalltag die größten Produktivitätsgewinne zu. Damit liegt die
praktische Nutzung von Künstlicher Intelligenz vor Lohnerhöhungen (44 Prozent),
KI-gestützter Automatisierung ganzer Prozesse (43 Prozent), Weiterbildung (42
Prozent) sowie dem Einsatz von KI zur Unterstützung der Geschäftsstrategie (40
Prozent). Das weist auf einen starken Praxisbezug hin, wenn es darum geht zu
überlegen, wie sich die Produktivität steigern lässt. Flexible Arbeitszeiten (39
Prozent) und hybride beziehungsweise Remote-Arbeit (35 Prozent) gelten ebenfalls
als produktivitätsfördernd, erreichen jedoch nicht die Werte der am häufigsten
genannten Maßnahmen.
"Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen Produktivität ganzheitlich betrachten.
Technologische und personalpolitische Maßnahmen stehen dabei im Ranking eng
nebeneinander", bewertet Faris Becirovic, Country Manager und Vorsitzender der
Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland die Aussagen. "KI und
Automatisierung können Prozesse effizienter machen. Entscheidend ist aber das
Zusammenspiel mit einer wettbewerbsfähigen Vergütung, gezielter Qualifizierung
und Arbeitsbedingungen, die Leistung fördern. Nur so können Unternehmen die
Potenziale neuer Technologien und ihrer Mitarbeitenden gleichermaßen nutzen."
Damit KI im Arbeitsalltag tatsächlich entlastet, müssen Beschäftigte die neuen
Werkzeuge sicher einsetzen können. Für Unternehmen bedeutet das, nicht nur in
Technologie, sondern auch in die Weiterentwicklung ihrer Belegschaften zu
investieren. Welche Kompetenzen dabei besonders gefragt sind, zeigen weitere
Ergebnisse der Zusatzbefragung.
KI-Anwendung und Teamfähigkeit werden besonders honoriert und sorgen für mehr
Gehalt
Bei der Frage, für welche technischen Kompetenzen ein Unternehmen einen
Vergütungsaufschlag zahlen würde, steht die sichere Anwendung von KI-Tools an
erster Stelle (60 Prozent). Dahinter folgen Kenntnisse in der Entwicklung von
KI-Modellen und -Anwendungen (53 Prozent) sowie Kompetenzen im Personalwesen (52
Prozent).
Auffällig ist, dass die praktische Anwendung von KI noch vor der Entwicklung
entsprechender Systeme liegt. Unternehmen schätzen also nicht nur hoch
spezialisierte Kenntnisse, sondern vor allem die Fähigkeit, vorhandene
KI-Werkzeuge sicher in den Arbeitsalltag einzubinden.
Bei der Frage nach den zwischenmenschlichen Fähigkeiten, die besonders honoriert
würden, führen Kommunikation, Zusammenarbeit und Teamfähigkeit das Ranking an
(55 Prozent). Es folgen Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft (51 Prozent).
Professionalität und Arbeitsethik, kritisches Denken und Problemlösungskompetenz
sowie Führungskompetenz und sozialer Einfluss erreichen jeweils 50 Prozent.
"Der Umgang mit KI wird für immer mehr Beschäftigte zu einer wichtigen
beruflichen Fähigkeit", sagt Becirovic. "Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse,
dass gute Zusammenarbeit und Lernbereitschaft ihren Stellenwert behalten.
Unternehmen brauchen deshalb Weiterbildungsangebote, die Beschäftigte auf neue
Werkzeuge vorbereiten und ihnen Sicherheit im Umgang damit geben. Partner wie
Experis oder Manpower können dabei unterstützen."
Der Mensch bleibt der entscheidende Erfolgsfaktor
Die Ergebnisse zeigen, dass neue Tools und Anwendungen allein noch keinen
Produktivitätsgewinn bringen. Stattdessen benötigt es ein Zusammenspiel von
qualifizierten Mitarbeitenden und den passenden technologischen Gegebenheiten,
um Unternehmen weiterhin wettbewerbsfähig zu halten.
Darüber hinaus wird deutlich, dass Arbeitgeber technische und
zwischenmenschliche Kompetenzen nicht getrennt voneinander betrachten.
Beschäftigte sollen neue Anwendungen beherrschen, deren Ergebnisse aber auch
kritisch einordnen, im Team vermitteln und verantwortungsvoll nutzen können.
Weiterbildung schafft hierfür eine wichtige Grundlage. Sie hilft Unternehmen,
benötigte Kompetenzen in der eigenen Belegschaft aufzubauen und Beschäftigte auf
veränderte Aufgaben vorzubereiten. So kann aus dem Einsatz neuer Technologien
ein konkreter Nutzen für den Arbeitsalltag entstehen.
Zu den vollständigen Ergebnissen und dem kostenlosen Download (https://www.manpo
wergroup.de/-/media/project/manpowergroup/manpowergroup/manpowergroup-germany/st
udien_pdf/meos/mpg-arbeitsmarktbarometer-meos-q3-2026-de-final.pdf) .
Über das ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer
Das Arbeitsmarktbarometer ist auch als ManpowerGroup Employment Outlook Survey
(MEOS) bekannt und existiert bereits seit über 60 Jahren. Die Studie wird im
Dreimonats-Rhythmus veröffentlicht und gilt weltweit als wichtiger Indikator zur
Einschätzung der zukünftigen Arbeitsmarktentwicklung. Die Studie ist die
umfassendste zukunftsorientierte Beschäftigungsumfrage ihrer Art und misst
repräsentativ die Erwartungshaltung von Arbeitgebern zur Beschäftigungslage
ihres eigenen Unternehmens in Bezug auf das jeweils vorausliegende Quartal. Die
Ergebnisse sind aufgeschlüsselt nach Branchen und Regionen und finden weltweit
bei Ökonom*innen, Arbeitsmarktexpert*innen und Finanzanalyst*innen Beachtung.
ManpowerGroup Deutschland GmbH & Co. KG
Mit rund 6.000 Mitarbeitenden zählt die ManpowerGroup zu den größten
Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem Dach der Unternehmensgruppe
agieren die Gesellschaften Manpower, Experis, Talent Solutions sowie
spezialisierte Einzelmarken. Die ManpowerGroup ist Pionier der Zeitarbeit und
hat das Modell der Arbeitnehmerüberlassung erfunden. Mittlerweile ist das
Unternehmen seit über 75 Jahren für Bewerber, Bewerberinnen und Unternehmen am
Markt aktiv und setzt Branchenstandards. Die ManpowerGroup unterstützt
Unternehmen bei ihrer Transformation in der sich stetig und rasant wandelnden
Welt der Arbeit und stellt umfassende Lösungen für das Rekrutieren, Entwickeln
und Managen der für den nachhaltigen Erfolg notwendigen Fachkräfte bereit. In
Deutschland ist die ManpowerGroup seit 1965 tätig und gehört zu der
amerikanischen ManpowerGroup(TM).
Pressekontakt:
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