|
Mannheim (ots) - Der INTER Konzern hat sich im Geschäftsjahr 2025 stabil
entwickelt und trotz einiger marktweiter Herausforderungen ein solides Ergebnis
erzielt. Die Beitragseinnahmen, der Jahresüberschuss und das Konzerneigenkapital
sind gestiegen. Auch die Prognosen für 2026 sind positiv. Gleichzeitig gehören
jedoch auch steigende Kosten im Gesundheitswesen sowie die geplanten Reformen
der Bundesregierung zur Realität des Versicherers.
Positive Entwicklungen im Versicherungsgeschäft
Die gebuchten Bruttobeiträge des INTER Konzerns stiegen im Vergleich zum Vorjahr
um fünf Prozent auf 1.122,6 Millionen Euro. Dabei konnte die Gruppe in allen
drei Versicherungssparten - Kranken, Leben und Komposit - einen Zuwachs
verbuchen. Auch das Konzernergebnis in Höhe von 18,2 Millionen Euro (+ 1,8
Prozent) und das Konzerneigenkapital von 634,3 Millionen Euro (+ 2,9 Prozent),
das die finanzielle Solidität der Gruppe unterstreicht, fielen höher aus als im
Vorjahr.
Positiv war auch die Entwicklung der zur Gruppe zählenden Bausparkasse Mainz,
die ihr Neugeschäft steigern konnte und mit 4,0 Millionen Euro erneut einen
wichtigen Teil zum Konzernergebnis beitrug.
"Wir sind stolz auf unsere sehr gute Finanzkraft, die uns in zahlreichen Ratings
erneut bestätigt wurde. So sind wir auch in gesamtwirtschaftlich
herausfordernden Zeiten bestens gerüstet und können in die Ausweitung unseres
Geschäftsmodells investieren", sagt Roberto Svenda, Sprecher des Vorstands. Auch
die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2026 fallen positiv aus. In der
Personenversicherung wird ein deutlich höherer Rohüberschuss erwartet. In der
Kompositversicherung hält der Wachstumstrend mit einem prognostizierten
Prämienanstieg von über sechs Prozent unvermindert an.
INTER Konzern (Vergleich zum Vorjahr)
- Gebuchte Bruttobeiträge: 1.122,6 Mio. Euro (+ 5,0 Prozent)
- Jahresüberschuss: 18,2 Mio. Euro (+ 1,8 Prozent)
- Bilanzsumme: 12.794,8 Mio. Euro (+ 3,4 Prozent)
- Konzerneigenkapital: 634,3 Mio. Euro (+ 2,9 Prozent)
Anmerkung zu den Zahlen: Vereinzelt kann es zu Rundungsdifferenzen kommen.
Die Ergebnisse der einzelnen Sparten finden Sie auf unserer Webseite.
Kosten für Gesundheitsversorgung steigen
Aufmerksam blickt die INTER, die ihren Schwerpunkt in der privaten
Krankenversicherung hat, auf die explodierenden Kosten im Gesundheitswesen. Die
Ausgaben für Arzneimittel und für allgemeine Krankenhausleistungen stiegen
zuletzt innerhalb eines Jahres um jeweils zehn Prozent. Eine Blinddarmoperation
kostet beispielsweise heute im Durchschnitt fast doppelt so viel wie vor fünf
Jahren.
"Steigende Gesundheitskosten sind für das Geschäftsmodell der privaten
Krankenversicherung eine zentrale Herausforderung. Wir müssen medizinischen
Fortschritt, verlässliche Leistungen und langfristige Bezahlbarkeit in Einklang
bringen", sagt Finanzvorstand Dr. Sven Koryciorz. "Dabei hilft uns die
Verzinsung unserer Kapitalanlagen, die seit Jahren zu den höchsten der Branche
zählt."
Der Blick nach Berlin
Wie alle Personenversicherer ist auch die INTER von den aktuellen Reformen der
Bundesregierung betroffen, insbesondere in der Krankenversicherung durch das
GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sowie das geplante
Pflegeneuordnungsgesetz. Beispielsweise wird durch eine außerordentliche
Anhebung der Jahresarbeitsentgeltgrenze der Wechsel in die private
Krankenversicherung weiter erschwert.
"Durch die beschlossenen Leistungskürzungen in der gesetzlichen
Krankenversicherung beschäftigen sich immer mehr Menschen mit einem Wechsel in
die private Krankheitskostenvollversicherung oder mit privaten
Zusatzversicherungen. Hierin sehen wir mit unserem ausgezeichneten, umfassenden
Produktangebot eine große Chance", sagt Vertriebsvorstand Dr. Günther Blaich.
Neue Strategie: Weichen auf Wachstum
Steigende Gesundheitskosten, eine alternde Bevölkerung und umfassende
sozialpolitische Reformen werden in der Geschäftspolitik der INTER
berücksichtigt. Mit der Unternehmensstrategie "INTER 2030" setzt der Konzern auf
nachhaltiges Wachstum in allen drei Versicherungssparten. "Wir wollen die Anzahl
der Berater in unserer Ausschließlichkeitsorganisation stetig erhöhen, neue
Maklerverbindungen schaffen und bestehende weiter ausbauen. Zusammen mit unseren
Vertriebspartnern zeigen wir Stärke zum Wohl unserer Versicherten", so Dr.
Blaich.
Grund zum Feiern: 100 Jahre INTER
Im Jahr 2026 begeht die INTER ein besonderes Jubiläum: den 100. Geburtstag der
heutigen INTER Krankenversicherung AG. Was 1926 in Speyer mit der Gründung der
Krankenunterstützungskasse "Nothilfe Deutscher Landwirte und verwandter Berufe"
begann, hat sich im Laufe eines Jahrhunderts zum tragenden Pfeiler der heutigen
Unternehmensgruppe sowie einem etablierten Anbieter erstklassiger
Krankenversicherungsprodukte entwickelt. "Der Vereinsgedanke prägt unsere
gesamte Unternehmens-DNA. Wir wirtschaften für unsere Mitglieder und wollen
ihnen hochwertigen Versicherungsschutz zu attraktiven Preisen bieten",
unterstreicht Svenda. In den 1930er-Jahren fand die Nothilfe über Ludwigshafen
ihren Weg nach Mannheim, wo die Gruppe bis heute ihren Unternehmenssitz hat.
Dort waren zum Stichtag 940 Personen tätig (VJ: 924). Im Jahr 2025 beschäftigte
der Konzern durchschnittlich 1.631 angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
im Innen- und Außendienst (VJ: 1.632).
Pressekontakt:
INTER Versicherungsgruppe
Unternehmenskommunikation
André Dinzler
(0621) 427-1334
mailto:presse@inter.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/25270/6327216
OTS: INTER Versicherungsgruppe
|