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Berlin (ots) - Im Herbst ist Wechselsaison: Wer mit seinem Fahrzeug optimal in
die kalte Jahreszeit starten möchte, sollte jetzt nicht nur an den Austausch der
Reifen denken, sondern auch Preis und Leistung seiner Kfz-Versicherung prüfen,
um gegebenenfalls rechtzeitig den Anbieter zu wechseln. Darauf weist die Verti
Versicherung AG hin.
Im Herbst kommt im Straßenverkehr sehr viel zusammen: beschlagene oder vereiste
Scheiben, plötzlich auftretender Nebel und durch die kürzeren Tage sind viele
Menschen häufiger im Dunkeln unterwegs. "Wenn es überdies regnet, reflektieren
die nassen Fahrbahnen das Licht der Autos und der umliegenden Laternen. Dann
sind viele Autofahrer auch noch geblendet", sagt Alexander Held, Kfz- und
Versicherungsexperte bei der Verti Versicherung AG. Durch diese schwierigen
Lichtverhältnisse steige die Unfallgefahr.
Nasses Laub verlängert den Bremsweg deutlich
Zusätzlich landet im Herbst reichlich Laub auf den Straßen. "In Verbindung mit
Feuchtigkeit kann das wie Schmierseife wirken", warnt Held. Autofahrer haben
zwar oft gehört, dass bei Schnee der Bremsweg drei- bis viermal länger ist als
auf trockener Straße. "Aber sie unterschätzen allzu oft, wie rutschig es schon
im Herbst werden kann - auf nassem Laub kann sich der Bremsweg immerhin etwa
verdoppeln", weiß Held.
Bei entsprechenden Straßenverhältnissen reiche es daher nicht aus, lediglich
langsamer zu fahren. Ebenso wichtig sei ein deutlich größerer
Sicherheitsabstand. Dieses Bewusstsein fehle offenbar vielen Autofahrern: "Die
Zahl der Auffahrunfälle steigt gerade in der dunklen Jahreszeit regelmäßig
deutlich an", berichtet Held.
Winterreifen rechtzeitig montieren
Um gut gerüstet zu sein für die dunkle Jahreszeit, ist ein Herbstcheck am
Fahrzeug sinnvoll. Zentraler Bestandteil dieser Prüfung sollte die Bereifung
sein. "Der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern für
Winterreifen vor, Experten empfehlen aber mindestens vier Millimeter", sagt
Held. "Ab Oktober fährt man in der Regel mit Winterreifen am sichersten, wobei
in Regionen mit wenig Schnee auch moderne Ganzjahresreifen eine Alternative sein
können", so die Erfahrung des Versicherungsexperten.
Wer mit Ganzjahresreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen unterwegs sein
wolle, müsse auf das Alpine-Symbol mit der Schneeflocke achten. Ohne gelte
dasselbe wie für Fahrzeuge mit Sommerreifen, nämlich: "Bei Matsch, Schnee und
Eis das Auto stehen lassen. Wer trotzdem fährt, handelt gefährlich, riskiert ein
Bußgeld, und im Schadenfall kann das Verhalten als grob fahrlässig gewertet
werden. Das kann dann auch Ärger mit der Versicherung bedeuten", sagt Held.
Beleuchtung prüfen und Kfz-Versicherungen vergleichen
Zusätzlich empfiehlt der Versicherungsexperte, die Fahrzeugbeleuchtung gründlich
zu kontrollieren und sich keinesfalls ausschließlich auf moderne
Assistenzsysteme zu verlassen. Held erklärt: "Schnee, Matsch oder nasses Laub
können Sensoren und Kameras beeinträchtigen. Deshalb sollten Autofahrer
regelmäßig checken, ob Front- und Rücklichter, Blinker, Bremslichter und
Nebelscheinwerfer einwandfrei funktionieren."
Zum Herbstcheck gehört auch ein Blick auf die Kfz-Versicherung. Für viele
Verträge gilt der 30. November als Stichtag, um die Police zum Jahresende zu
kündigen und gegebenenfalls den Anbieter zu wechseln. "Wer seine Versicherung
überprüfen möchte, sollte daher jetzt damit beginnen", empfiehlt Held. Dabei
lohne es sich, nicht ausschließlich auf den Preis zu schauen. "Es gibt nämlich
wirklich viele Unterschiede im Leistungsumfang."
Ein Herbst-relevantes Beispiel seien die Leistungen des Kfz-Versicherer bei
Wildunfällen: Held kennt die Zahlen: "Statistisch ereignet sich etwa alle zwei
Minuten ein Wildunfall mit größeren Tieren. Manche Versicherer decken nur
Unfälle mit Haarwild ab, andere bieten Schutz bei Unfällen mit Tieren aller
Art", so Held. "Wer so eine Police hat, ist auch abgesichert, wenn ihm statt
einem Reh oder einem Wildschwein eine Kuh oder ein Schaf vor das Auto läuft."
Gelassen durch die kalte Jahreszeit
Neben Technik und Versicherung spielt auch das Fahrverhalten eine wichtige
Rolle. Verti rät Autofahrern, gerade in der dunklen, kalten Jahreszeit
Zeitpuffer für ihre Fahrten einzuplanen: "Stress ist kein guter Beifahrer", sagt
Held. "Wer ausreichend Zeit einplant, fährt entspannter und sicherer. Und
natürlich lässt sich ohne Zeitdruck auch die passende Kfz-Versicherung am besten
finden."
Informationen zum Versicherungsangebot der Verti Versicherung AG sind unter
https://www.verti.de/ abrufbar.
Pressekontakt:
Verti Versicherung AG
Sonja Schmitt
Pressesprecherin
Telefon: +49 3328 424 -3998
E-Mail: mailto:presse@verti.de
Rheinstraße 7A
14513 Berlin/Teltow
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/43258/6369858
OTS: Verti Versicherung AG
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