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Herbolzheim (ots) - ChatGPT schreibt Werbetexte, Claude analysiert Daten, Gemini
liefert Ideen und weitere Tools erstellen Videos, Grafiken oder ganze
Shopbereiche. Für Onlinehändler war es noch nie so einfach, innerhalb kurzer
Zeit große Mengen an Material zu produzieren. Doch genau darin liegt ein neues
Problem: Wenn Händler nicht beurteilen können, welche Ergebnisse tatsächlich
relevant sind, wird aus der vermeintlichen Zeitersparnis schnell zusätzliche
Arbeit. Doch wann hilft KI einem Onlineshop wirklich weiter und wann wird sie
zur nächsten Beschäftigungstherapie?
Viele Shopbetreiber erleben derzeit einen widersprüchlichen Effekt. Sie arbeiten
mit immer leistungsfähigeren Werkzeugen und produzieren damit
Zielgruppenanalysen, Dashboards, Anzeigen, Grafiken, Videos oder neue Texte für
ihren Shop. Auf den ersten Blick sieht das nach Produktivität aus. Ob eine
Anzeige dadurch besser verkauft, eine Änderung im Shop die Conversion verbessert
oder eine Analyse überhaupt die richtigen Schlüsse zulässt, ist damit jedoch
noch nicht beantwortet. Wer Stunden in Prompt-Schleifen, Tooltests und
Optimierungen verbringt, hat am Ende oft mehr Ergebnisse vor sich als zuvor und
ist trotzdem keinen Schritt näher an den wirklich relevanten Aufgaben. "Wer KI
einsetzt, ohne die Grundlagen seines Geschäfts zu verstehen, produziert im
Zweifel nur schneller mehr Ergebnisse, die ihm wirtschaftlich nichts bringen",
erklärt Lionel Bruder von Bruder Consulting.
"KI sollte Onlinehändlern Arbeit abnehmen und sie schneller zu den Aufgaben
bringen, die ihr Unternehmen tatsächlich voranbringen", erklärt Lionel Bruder
weiter. Wie sich künstliche Intelligenz dafür sinnvoll in den Arbeitsalltag
integrieren lässt, beschäftigt den E-Commerce-Experten und Gründer von Bruder
Consulting bereits seit Jahren. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele
Aufgaben an KI abzugeben. Die Technologie soll vielmehr dort unterstützen, wo
sie Prozesse beschleunigt, Arbeit erleichtert und dem Unternehmer mehr Zeit für
die Steuerung seines Geschäfts verschafft. Auf Grundlage von mehr als elf Jahren
Erfahrung im E-Commerce entwickelt Bruder Consulting deshalb auch eigene
KI-Agenten, die auf den jeweiligen Kunden und Shop abgestimmt werden. Sie
unterstützen bei wichtigen Aufgaben, während die fachliche Bewertung und die
unternehmerischen Entscheidungen weiterhin beim Shopbetreiber bleiben.
Wenn KI Beschäftigung statt Fortschritt erzeugt
Das Problem beginnt häufig dort, wo sichtbarer Output mit geschäftlichem
Fortschritt verwechselt wird. Mit wenigen Eingaben entstehen heute
Zielgruppenanalysen, neue Produkttexte oder zahlreiche Varianten einer
Werbeanzeige. Auch Videos und Grafiken lassen sich innerhalb kurzer Zeit
erstellen. Das Ergebnis wirkt professionell und vermittelt schnell das Gefühl,
eine Menge geschafft zu haben. Für den wirtschaftlichen Nutzen zählt jedoch
nicht die Menge des produzierten Materials, sondern was anschließend damit
passiert. Ein KI-generiertes Creative, das austauschbar aussieht und bei
potenziellen Kunden kein Vertrauen erzeugt, verbessert eine Kampagne schließlich
nicht allein deshalb, weil seine Erstellung nur wenige Minuten gedauert hat.
Dasselbe gilt für Analysen und Dashboards. Ein Shopbetreiber kann sich
umfangreiche Auswertungen erstellen lassen und trotzdem nicht wissen, welche
Veränderung daraus für seinen Shop folgen sollte. Dann kommt zur bisherigen
operativen Arbeit lediglich eine neue Ebene hinzu: Neben Verpackungen,
Kundensupport und Kleinarbeit werden nun zusätzlich Tools getestet, Prompts
verfeinert und Ergebnisse geprüft, die keinen klaren Bezug zu Umsatz oder
Profitabilität haben. So spart KI nicht automatisch Zeit, sondern kann den
Arbeitsalltag sogar zusätzlich füllen. Am Ende hat der Shopbetreiber zwar mehr
produziert und ausgewertet, für die wirklich wichtigen Aufgaben bleibt ihm aber
nicht mehr Zeit als zuvor.
KI kann nur mit Zahlen arbeiten, die der Shopbetreiber einordnen kann
Ob KI tatsächlich Arbeit abnimmt oder lediglich neue Aufgaben produziert, hängt
deshalb auch davon ab, wie gut der Shopbetreiber ihre Ergebnisse einordnen kann.
Besonders wichtig ist das bei der Analyse des eigenen Onlineshops. Eine KI kann
Daten aufbereiten und mögliche Zusammenhänge beschreiben. "Ein Dashboard ist
aber noch keine Entscheidung. Ein Shopbetreiber muss verstehen, welches Problem
eine Zahl anzeigt und was er daraus für sein Geschäft ableiten kann", erklärt
Lionel Bruder von Bruder Consulting. Welche Kennzahl tatsächlich auf ein
relevantes Problem hinweist, muss der Händler jedoch nachvollziehen können. Eine
hohe Warenkorbabbruchrate betrifft beispielsweise einen anderen Teil des
Kaufprozesses als eine hohe Checkout-Abbruchrate. Erst wenn der Shopbetreiber
solche Unterschiede versteht und weitere Kennzahlen richtig einordnet, kann er
beurteilen, an welcher Stelle eine nähere Prüfung sinnvoll ist und welche
Maßnahmen daraus folgen könnten.
Dabei kommt es nicht darauf an, sich von der KI möglichst umfangreiche
Auswertungen erstellen zu lassen. Wichtiger ist, die relevanten Zusammenhänge zu
erkennen. Verlassen auffällig viele Kunden bereits den Warenkorb oder scheitert
der Kauf erst im Checkout? Entwickelt sich nur eine einzelne Kennzahl negativ
oder zeigt sich ein größeres Problem im Kaufprozess? KI kann dabei helfen,
solche Auffälligkeiten schneller herauszuarbeiten und die Analyse vorzubereiten.
Welche davon für den eigenen Shop tatsächlich relevant sind, entscheidet sich
jedoch nicht an der Menge der verfügbaren Daten, sondern an ihrer richtigen
Einordnung.
Je näher KI an den Shop kommt, desto wichtiger wird die Kontrolle
Wie wichtig diese fachliche Einordnung ist, zeigt sich spätestens dann, wenn KI
nicht nur Informationen aufbereitet, sondern direkt in den Onlineshop eingreift.
Bei Textentwürfen oder ersten Ideen lässt sich ein ungeeignetes Ergebnis
vergleichsweise einfach verwerfen. Automatisch erzeugter Code kann dagegen
Auswirkungen auf Technik, Ladezeit, Darstellung oder Conversion haben und
spätere Anpassungen erschweren. Auch Empfehlungen zu Farben, Layout oder
Conversion-Elementen sollten deshalb nicht allein übernommen werden, weil sie
plausibel formuliert sind. Bevor daraus eine konkrete Änderung im Shop entsteht,
muss der Händler beurteilen können, welche Folgen sie haben kann.
Noch sensibler wird der Einsatz, wenn externe Anwendungen mit Shopify,
WooCommerce oder anderen Shopsystemen verbunden werden. Vor einer solchen
Anbindung sollten Shopbetreiber individuell prüfen lassen, welche Kundendaten
verarbeitet werden, welche Zugriffsrechte ein Tool erhält und welche
Datenschutzpflichten im konkreten Fall gelten. Denn auch hier gilt: Dass eine KI
innerhalb weniger Sekunden eine überzeugend klingende Lösung liefert, sagt noch
nichts darüber aus, ob sie für den eigenen Shop technisch geeignet oder die
damit verbundene Datenverarbeitung rechtlich unbedenklich ist.
KI dort einsetzen, wo sie tatsächlich Arbeit einspart
Die notwendige Kontrolle bedeutet allerdings nicht, dass Shopbetreiber auf KI
verzichten sollten. Entscheidend ist vielmehr, sie dort einzusetzen, wo der
gewonnene Nutzen den zusätzlichen Aufwand tatsächlich rechtfertigt. Besonders
geeignet sind Aufgaben, die regelmäßig anfallen, Zeit binden und sich sinnvoll
vorbereiten oder beschleunigen lassen. Dazu gehören etwa Vorarbeiten für
Auswertungen, Textvarianten, Prozessideen oder wiederkehrende Arbeitsabläufe. KI
übernimmt dabei nicht die Entscheidung selbst, kann aber den Aufwand für solche
Aufgaben deutlich reduzieren.
Für Lionel Bruder kommt es anschließend darauf an, wofür Shopbetreiber die
dadurch frei werdende Zeit nutzen. Sie sollte nicht wieder in weitere Tooltests,
Prompt-Schleifen oder zusätzlichen Output fließen, sondern in sogenannte
Money-Making-Activities, also in Aufgaben, die unmittelbar zu Umsatz,
Neukundengewinnung, Wiederkäufen, einer höheren Conversion oder profitablem
Wachstum beitragen. Dazu zählen etwa Werbemaßnahmen, Analysen,
Prozessverbesserungen oder die geschäftliche Steuerung. "Der sinnvolle Einsatz
von KI beginnt nicht mit der Frage, was ein Tool alles kann, sondern damit,
welche Arbeit der Unternehmer abgeben kann, um sich wieder mit den Aufgaben zu
beschäftigen, die Geld bringen", erklärt Lionel Bruder von Bruder Consulting.
Lionel Bruder: Mit KI zurück in die Unternehmerrolle
Richtig eingesetzt, verändert KI damit nicht nur einzelne Arbeitsabläufe,
sondern auch die Rolle des Shopbetreibers. Er muss nicht mehr jede Vorarbeit
selbst erledigen, bleibt aber derjenige, der Prioritäten setzt, Ergebnisse
bewertet und die Richtung des Unternehmens vorgibt. Entscheidend ist deshalb
nicht, wie viele Anwendungen zum Einsatz kommen, sondern ob sie den Unternehmer
tatsächlich entlasten und ihm mehr Raum für die Steuerung seines Geschäfts
verschaffen. Aus einem weiteren Werkzeug im Arbeitsalltag wird so erst dann ein
Fortschritt, wenn der Shopbetreiber dadurch wieder stärker als Unternehmer
handeln kann.
Diesen Ansatz verfolgt auch Bruder Consulting mit eigenen KI-Agenten, die auf
Kunden, Shops und mehr als elf Jahre E-Commerce-Erfahrung trainiert werden. Sie
unterstützen bei Aufgaben wie Auswertung, Analyse, Werbemaßnahmen,
Automatisierung und Teamaufbau und sollen notwendige Vorarbeiten beschleunigen.
Welche Schlüsse daraus gezogen und welche Entscheidungen getroffen werden,
bleibt jedoch beim Unternehmer. "Die Gewinner werden nicht diejenigen sein, die
am meisten Zeit mit KI verbringen. Es werden die Unternehmer sein, die ihre Zeit
wieder dafür nutzen, ihr Geschäft zu verstehen, zu steuern und konsequent
weiterzuentwickeln", erklärt Lionel Bruder abschließend.
Sie möchten nicht länger Zeit und Potenzial durch ungezielten KI-Einsatz,
Tooltests und zusätzliche Arbeit verlieren? Dann melden Sie sich bei Lionel
Bruder und seinem Team von Bruder Consulting (https://vt.lionelbruder.de/pr) und
vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch!
Pressekontakt:
Bruder Consulting e.K.
E-Mail: mailto:kontakt@lionelbruder.de
Web: https://vt.lionelbruder.de/pr
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/180506/6369907
OTS: Bruder Consulting e.K.
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