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Stuttgart / Köln (ots) - Phil Weinmann sammelt auf seiner DKMS Deutschlandtour
mehr als 70.000 Euro im Kampf gegen Blutkrebs
Mehr als vier Monate, 16 Bundesländer und eine beeindruckende Spendensumme: DKMS
Stammzellspender Phil Weinmann (22) ist zurück in Stuttgart. Dort wurde der
sportliche Crailsheimer nach seiner Deutschlandtour feierlich empfangen.
Was am 6. Juni in Stuttgart begann, endet nach mehr als vier Monaten genau dort:
Phil Weinmann ist zurück. Mit seinem Bike hat der 22-Jährige Deutschland
durchquert, alle 16 Bundesländer und ihre Landeshauptstädte besucht und dabei
rund 6.700 Kilometer an 131 Tagen zurückgelegt. Vor allem aber hat Phil seine
Reise genutzt, um auf die Themen Blutkrebs und Stammzellspende aufmerksam zu
machen und Spenden für die DKMS zu sammeln.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mehr als 70.000 Euro kamen während seiner
Tour für die DKMS zusammen. Mehr als doppelt so viel wie ursprünglich angestrebt
- und weitere Spenden sind bereits angekündigt. Mit seiner Aktion ermöglicht
Phil somit die Finanzierung von mindestens 1.400 neuen Registrierungen. Am 14.
Oktober fand Phils Megatour schließlich ihr Ende in der baden-württembergischen
Landeshauptstadt. Zum Abschluss seiner außergewöhnlichen Reise wartete in
Stuttgart ein besonderer Empfang auf Phil: Innenminister Manuel Hagel schwang
sich ebenso auf's Rad. Er fuhr die letzten Kilometer vom Polizeipräsidium aus
zum Stuttgarter Schlossplatz gemeinsam mit Phil, begleitet von einer
Polizeieskorte.
"Phil Weinmann ist ein Vorbild und macht vielen Menschen Mut" , lobte der
Innenminister das Engagement des 22-Jährigen. "Jeder Kilometer, den er geradelt
ist, bringt Aufmerksamkeit auf das Thema Blutkrebs und gibt Menschen Hoffnung.
Ich bin auch registriert und würde jede und jeden von Herzen bitten,
mitzumachen. Jede Registrierung macht unser Land und unsere Gesellschaft
besser."
Eine Herzensangelegenheit für Phil
Dabei war die Reise für Phil längst nicht immer leicht. Bereits während der Tour
berichtete er, dass ihm die lange Zeit allein und fern von Familie und
Freund:innen zu schaffen machte. Trotzdem trat er weiter in die Pedale. Es
musste für ihn einfach weitergehen: "Ich habe gemerkt, dass es bei dieser Tour
nicht nur um mich und das Radfahren geht, sondern um so viel mehr. Täglich
erhalten Menschen die Diagnose Blutkrebs. Ihnen mit meiner Tour Mut zu machen
und ein positives Zeichen zu senden, hat mich immer wieder angetrieben."
Warum ihm dieses Engagement so wichtig ist, ist eng mit Phils eigener Geschichte
verwoben: Mit 17 Jahren ließ er sich bei einer Registrierungsaktion an seiner
Schule als potenzieller Stammzellspender registrieren. Nur wenige Monate später
spendete Phil mit 18 Jahren Stammzellen für eine damals etwa 40-jährige Frau aus
Italien und ermöglichte ihr damit eine zweite Lebenschance. Seitdem ist ihm der
Einsatz für die DKMS eine Herzensangelegenheit. "Ich möchte einfach etwas Gutes
tun und die Welt zu einem besseren Ort machen. Durch meinen guten Kontakt zur
DKMS weiß ich, dass das gespendete Geld sinnvoll genutzt wird, um mehr zweite
Lebenschancen zu ermöglichen und Menschen Hoffnung zu schenken."
Deutschland und seine Menschen kennengelernt
Seine Deutschlandtour war für Phil von Anfang an mehr als eine rein sportliche
Herausforderung. Er wollte die Welt vor der eigenen Haustür kennenlernen,
Menschen treffen und gleichzeitig möglichst viele von ihnen für die Mission der
DKMS begeistern. Von Stuttgart führte ihn seine Reise zunächst Richtung Süden
und anschließend gegen den Uhrzeigersinn durch die Republik.
Neben den 16 Bundesländern und ihren Landeshauptstädten prägten zahlreiche
Begegnungen, gemeinsame Aktionen und besondere Erlebnisse seine Reise. Einen
seiner emotionalsten Momente erlebte Phil am nördlichsten Punkt Deutschlands auf
Sylt, wo auch der geografische Wendepunkt seiner Reise lag. "Dort anzukommen hat
mich einfach sprachlos gemacht. Von diesem Moment an ging es wieder Richtung
Heimat. Das war eine großartige Erfahrung auf dieser Reise", erklärt Phil. Auch
abseits des Fahrrads sammelte Phil besondere Erinnerungen: Gemeinsam mit zwei
Freunden bestieg er während seiner Tour die Zugspitze, den höchsten Berg
Deutschlands. Nur einer von vielen besonderen Momenten dieser Reise.
Zu Besuch bei der DKMS
Ein weiteres Highlight war Phils Besuch der DKMS-Kolleg:innen in Köln Ende
September: "In Köln wurde mir ein toller Empfang bereitet. Über einen eigenen
Pokal, den mir die Mitarbeitenden der DKMS feierlich überreicht haben, habe ich
mich ebenso gefreut wie über den symbolischen Spendenscheck über die dahin
gesammelte Spendensumme. Es war für mich unglaublich, dort zu stehen und zu
merken, dass ich dem Ende meiner Reise langsam näherkomme."
Gerade die Begegnungen mit Menschen entlang seiner Route prägten seine Reise.
Schon unterwegs zeigte sich Phil beeindruckt von der Hilfsbereitschaft und
Gastfreundschaft, die ihm entgegengebracht wurde.
Fazit: Einfach machen!
Seine Reise und unzählige Begegnungen haben Phil gezeigt, was entstehen kann,
wenn aus einer ersten Idee konkretes Engagement wird. "Wenn man offen auf andere
Menschen zugeht, merkt man, dass wir alle netter sind, als wir manchmal denken.
Mit diesem Gedanken im Herzen kann man viel bewegen. Denn auch bei der DKMS geht
es immer um die Menschen. Gemeinsam kann man viel erreichen, man ist niemals
allein." Wenn man selbst eine Idee für eine solche Aktion hat, ist Phils
Ratschlag kurz zusammengefasst: "Einfach machen!"
Wer Phils Engagement unterstützen möchte, kann hier weiterhin für die DKMS
spenden (https://www.philweinmann.de/) . Wer noch nicht als potenzielle
Stammzellspenderin oder potenzieller Stammzellspender registriert ist, kann hier
ein Registrierungsset nach Hause bestellen (http://www.dkms.de/) .
Pressekontakt:
DKMS Donor Center gGmbH
Corporate Communications
mailto:presse@dkms.de
https://mediacenter.dkms.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/16259/6371956
OTS: DKMS Donor Center gGmbH
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