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Stadt und Landkreis Kaiserslautern (ots) - Alkoholisierte und berauschte
Fahrradfahrer hatte die Polizeiinspektion 2 bei Verkehrskontrollen am Mittwoch
im Visier.
Den sprichwörtlichen Vogel schoss ein Radfahrer ab, der am Mittwochabend im
Bereich Schopp im Finsterbrunnertal auffiel. Zeugen meldeten der Polizei, dass
hier ein betrunkener Mann mit seinem Fahrrad wegfahren wolle. Als die
ausgerückte Streife gegen 19.50 Uhr vor Ort eintraf, lag der 64-Jährige auf dem
Boden. Er machte einen stark alkoholisierten Eindruck, was durch einen Atemtest
bestätigt wurde - Ergebnis: 2,85 Promille. Der Radler selbst konnte sich nach
eigener Aussage nur an "zwei Weinschorle" erinnern.
Dem Mann wurde der Fahrtantritt untersagt und sein Fahrrad mit einem Schloss
gesichert. Der Schlüssel wurde einer Familienangehörigen übergeben, die den
64-Jährigen wenig später abholte.
Ebenfalls deutlich zu tief ins Glas geschaut hatte auch ein Fahrradfahrer, der
in der Nacht zu Donnerstag im Stadtpark von Polizeibeamten kontrolliert wurde.
Der Mann hatte eine Dose Whiskey in der Hand und stand sichtlich unter
Alkoholeinfluss. Laut Atemalkoholtest hatte er einen Pegel von 1,49 Promille. Um
zu verhindern, dass er in seinem Zustand mit seinem Fahrrad losfährt, wurde die
Luft aus den Reifen gelassen. Der 53-Jährige zog anschließend zu Fuß weiter.
Bereits am Mittwoch hatte eine Streife eine Trunkenheitsfahrt in der Parkstraße
verhindert. Auch in diesem Fall waren die Polizisten auf einen Mann aufmerksam
geworden, der ein Fahrrad dabei hatte. Die Beamten unterzogen ihn einer
Kontrolle und stellten dabei "drogentypische Auffälligkeiten" fest. Darauf
angesprochen, räumte der 52-Jährige ein, am Vorabend Rauschmittel konsumiert zu
haben. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt. Er zeigte sich einsichtig und
schob seinen Drahtesel nach Hause.
Ähnlich ging es einem 33-jährigen Mann, der am Mittwochvormittag in der Pariser
Straße in eine Verkehrskontrolle geriet. Auch bei ihm wurden Merkmale
festgestellt, die auf den Einfluss von Betäubungsmittel hindeuteten. Der
Fahrradfahrer bestätigte den Verdacht und gab zu, am Morgen einen Joint geraucht
zu haben. Auch er durfte mit seinem Fahrrad nicht weiterfahren und musste es
nach Hause schieben.
Wenig später zog ein Mann mit einem Fahrrad in der Zollamtstraße die
Aufmerksamkeit einer Streife auf sich. Die Polizisten kontrollierten ihn auf dem
Parkplatz eines Supermarktes und stellten bei dem 40-Jährigen eine starke
"Alkoholfahne" fest. Als sie ihn darauf ansprachen, bestätigte der Mann, mehrere
Flaschen Bier getrunken zu haben. Einen Atemtest lehnte er ab. Dem 40-Jährigen
wurde eindringlich erklärt, dass er sein Fahrrad erst wieder benutzen darf, wenn
er fahrtüchtig ist, und dass sein Zweirad sichergestellt wird, falls er sich
nicht daran hält. |cri
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