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POL-STD: Informationsabend zum Thema "Häusliche Gewalt" - Polizei Buxtehude lädt ins Freizeithaus ein (FOTO) |
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| 14.04.2026 16:10 Uhr |
Polizeiinspektion Stade |
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Stade (ots) - Die Veranstaltung:
Am Dienstag, den 21.04.2026 findet ab 18:30 h ein Informationsabend zum Thema
"Häusliche Gewalt" im Freizeithaus Buxtehude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 21614
Buxtehude statt.
Die Kriminalhauptkommissare Anett Friedrich und Johannes Droßbach vom
Polizeikommissariat Buxtehude wollen in der Veranstaltung die Besucherinnen und
Besucher aufklären, ihnen Mut machen und für das Thema sensibilisieren.
Teilnehmen können alle Interessierten ab 16 Jahre. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich, der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.
Das Thema:
Der Eindruck, Gewalt spiele sich fernab des eigenen Umfeldes ab, kann trügerisch
sein. Denn nicht jede Form von Gewalt - etwa psychische Misshandlung - ist auf
den ersten Blick erkennbar. Sie findet häufig in häuslicher und vertrauter
Umgebung statt und die Opfer stehen nicht selten in einem
Abhängigkeitsverhältnis zum Täter.
So mancher denkt: Gewalt spielt sich "irgendwo da draußen" ab - fernab vom
persönlichen Umfeld.
Gerne werden Gewaltdelikte einschlägigen Kreisen zugeordnet, mit denen man weder
gezielt noch zufällig Berührungspunkte hat. Ein für viele unvorstellbarer
Gedanke ist, Gewalt könnte auch durch eine nahestehende Person ausgeübt werden.
Genau das aber ist an der Tagesordnung.
Die Statistik belegt: Gerade dort, wo sich Menschen besonders sicher und
geborgen fühlen, tritt Gewalt überdurchschnittlich häufig auf: In häuslicher und
vertrauter Umgebung. Hier kommt es zur so genannten Sexuellen Gewalt -
beispielsweise zu Gewaltandrohung, Sexueller Nötigung oder Beschränkung der
Bewegungsfreiheit.
Opfer von Gewalt sind in den meisten Fällen Frauen, Kinder und ältere Menschen.
Ihnen allen gemeinsam ist eine soziale oder wirtschaftliche Abhängigkeit. Häufig
macht sich der Täter auch die Hilflosigkeit seines Opfers zunutze.
Gewalt wird nicht nur körperlich, sondern oft auch in subtileren Formen
psychisch ausgeübt. Sie reicht von der Kontrolle des Haushaltsgeldes bis zur
Vergewaltigung oder im extremen Fall sogar bis zur Tötung. Auch Stalking, das in
der Regel die Ausübung von Macht und die Erlangung von Kontrolle über die Opfer
zum Ziel hat, fällt in diesen Bereich. Viele der subtileren Formen sind
strafrechtlich nicht erfasst und von der jeweiligen Empfindung bzw. dem
individuellen Rollenverständnis von Opfer und Täter abhängig.
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Stade
Pressestelle
Rainer Bohmbach
Telefon: 04141/102-104
E-Mail: rainer.bohmbach@polizei.niedersachsen.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/59461/6255241
OTS: Polizeiinspektion Stade
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeiinspektion Stade
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