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POL-NB: Polizei stoppt mutmaßliches illegales Straßenrennen auf dem Rügenzubringer |
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| 12.08.2026 11:40 Uhr |
Polizeipräsidium Neubrandenburg |
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Stralsund/Rügen (ots) - Die Polizisten des Polizeihauptrevieres Bergen konnten
am Dienstagabend (11. August 2026) ein mutmaßliches illegales Straßenrennen auf
der Bundesstraße 96, dem sogenannten Rügenzubringer, beendet. Gegen zwei
18-jährige deutsche Fahrzeugführer werde nun wegen des Verdachts der Teilnahme
an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt.
Nach bisherigen Erkenntnissen habe eine andere Verkehrsteilnehmerin gegen 23:45
Uhr die beiden Fahrzeuge auf der zweispurigen B 96 beobachtet. Die beiden
Autofahrer hätten ihre Geschwindigkeit zunächst deutlich reduziert und sich
anschließend über einen längeren Abschnitt mit gleichbleibender Geschwindigkeit
auf gleicher Höhe bewegt. Danach hätten sie ihre Fahrzeuge offenbar gleichzeitig
stark beschleunigt und ein sogenanntes Beschleunigungsrennen durchgeführt.
Die Hinweisgeberin ist dabei von erheblichen Geschwindigkeitsüberschreitungen
ausgegangen und hat die Beobachtung umgehend der Polizei gemeldet. Nach dem
Hinweis konnten die Einsatzkräfte die beiden Fahrzeuge und deren Fahrer
antreffen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft werde der Sachverhalt derzeit als
Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens gemäß § 315d StGB bewertet. Die
Führerscheine der beiden Fahranfänger seien im Rahmen des Strafverfahrens
beschlagnahmt worden. Die weiteren Ermittlungen würden nun klären, wie sich das
Geschehen im Einzelnen ereignet habe.
Rennen auf öffentlichen Straßen sind kein Kavaliersdelikt
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die erheblichen
Gefahren hin, die von sogenannten Straßenrennen ausgehen können. Wer auf
öffentlichen Straßen bewusst gegeneinander beschleunige und dabei hohe
Geschwindigkeiten erreiche, setze nicht nur sich selbst, sondern auch andere
Verkehrsteilnehmer erheblichen Risiken aus.
Gerade auf einer stark befahrenen Bundesstraße könne eine solche Situation
innerhalb von Sekunden eskalieren. Nach den bisherigen Angaben sollen die beiden
Fahrzeuge unter anderem auch Fahrbahnbegrenzungen beziehungsweise Sperrlinien
überfahren haben. Sollte sich dies bestätigen, hätte bereits eine kleine
Unachtsamkeit zu einem schweren Verkehrsunfall führen können.
Ein Rennen auf öffentlichen Straßen ist kein Spaß. Es kann Menschenleben kosten.
Gerade junge Fahrerinnen und Fahrer sollten sich bewusst machen, dass aus
wenigen Sekunden vermeintlichen Fahrspaßes innerhalb kürzester Zeit eine
lebensgefährliche Situation für völlig unbeteiligte Menschen entstehen kann.
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Jennifer Sänger
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Neubrandenburg
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