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Trier (ots) - Der Ausbau erneuerbarer Energien schreitet voran, doch mit der
reinen Stromerzeugung ist die Energiewende längst nicht abgeschlossen. Immer
häufiger stehen Betreiber, Investoren und Industrieunternehmen vor der
Herausforderung, grünen Strom nicht nur zu produzieren, sondern auch
bedarfsgerecht bereitzustellen. Hybrid-Energieparks, die Photovoltaik und
Batteriespeicher intelligent miteinander verbinden, eröffnen dafür neue
Möglichkeiten. Warum sie sich zunehmend zu einer Schlüsseltechnologie moderner
Energieinfrastruktur entwickeln, erfahren Sie hier.
Geschäftsführer, Industrieunternehmen, Kommunen, Flächeneigentümer und
institutionelle Investoren stehen heute vor einer zentralen Aufgabe: Erneuerbare
Energie muss nicht nur erzeugt, sondern auch planbarer, netzdienlicher und
wirtschaftlich flexibler verfügbar gemacht werden. Genau hier stoßen klassische
Solarparks zunehmend an ihre Grenzen. Sie produzieren Strom vor allem dann, wenn
die Sonne scheint - nicht unbedingt dann, wenn Energie benötigt wird oder
wirtschaftlich besonders wertvoll ist. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an
Netzintegration, Versorgungssicherheit und die effiziente Nutzung vorhandener
Netzkapazitäten. Die Energiewende braucht daher nicht nur zusätzliche grüne
Stromerzeugung, sondern auch Möglichkeiten, Energie zeitlich flexibel
bereitzustellen. "Wer einen Solarpark heute nur als Erzeugungsanlage denkt,
verschenkt einen erheblichen Teil seines Potenzials - technisch, wirtschaftlich
und im Hinblick auf die Netzintegration", erklärt Ingo Berens, Geschäftsführer
der WI Energy GmbH.
"Die Zukunftsfähigkeit von Solarparks entsteht durch einen integrierten
Systemansatz, bei dem Erzeugung, Speicherung, Netzintegration und die
Vermarktung von Beginn an als zusammenhängende technische Architektur geplant
werden", ergänzt Peter Hussinger, Senior Manager Corporate Projects, Energy
Storage. Dieser ganzheitliche Ansatz prägt die Arbeit des Unternehmens
maßgeblich. Unter der Verantwortung von Geschäftsführer Ingo Berens entwickelt
das Unternehmen gemeinsam mit seinen Fachabteilungen Lösungen, die erneuerbare
Energie nicht nur erzeugen, sondern auch flexibler und intelligenter nutzbar
machen. Eben diese Entwicklung verändert derzeit die Anforderungen an moderne
Energieprojekte. Gefragt sind heute Lösungen, die Erzeugung, Speicherung und
Netzintegration von Beginn an zusammendenken. Hier setzt die WI Energy GmbH an:
Das Unternehmen entwickelt, realisiert und betreibt großflächige Photovoltaik-
und Batteriespeicherprojekte und begleitet Industrieunternehmen, Kommunen und
Investoren beim Aufbau zukunftsfähiger Energieinfrastruktur. Photovoltaik,
Speicher, Netzanschluss und Vermarktung werden dabei nicht als einzelne
Bausteine betrachtet, sondern als eng verzahnte Bestandteile eines gemeinsamen
Energiesystems. Ziel ist es, Energieparks zu schaffen, die Strom nicht nur
erzeugen, sondern ihn auch bedarfsgerecht speichern und flexibel bereitstellen
können.
Drei Wege zum Hybrid-Energiepark
Hybrid-Energieparks können auf unterschiedliche Weise entstehen. Ein häufiger
Ansatz ist die Nachrüstung bestehender Solarparks. Dabei wird ein bereits
vorhandener Solarpark mit bestehendem Netzanschluss um ein
Batteriespeichersystem (BESS) ergänzt. Dadurch lassen sich Abregelungsverluste
reduzieren, weil überschüssiger Solarstrom gespeichert werden kann, anstatt
ungenutzt zu bleiben. Gleichzeitig kann der bestehende Netzanschluss effizienter
ausgelastet werden. Zusätzliche Erlösquellen entstehen unter anderem durch
Strompreis-Arbitrage sowie durch die Bereitstellung von Systemdienstleistungen
zur Netzstabilisierung.
Der zweite Weg ist der sogenannte Greenfield-Hybrid: Hier werden
Photovoltaikanlage und Batteriespeicher von Beginn an als integriertes System
geplant. Dies ermöglicht eine optimale Abstimmung von Speicherleistung,
Speicherkapazität, Koppelart, Netzanschluss und Vermarktungsstrategie. Die
gesamte Energieinfrastruktur wird auf maximale Wirtschaftlichkeit und
Flexibilität ausgelegt.
Der dritte Ansatz ist der industrielle Hybrid. Dabei werden Gewerbe-, Industrie-
und Brachflächen für die Kombination aus Photovoltaik und Batteriespeicher
erschlossen. Das betrifft nicht nur ehemalige Steinbrüche, Kiesgruben oder
andere nicht mehr genutzte Areale, sondern zunehmend auch aktive
Industriestandorte mit einem hohen eigenen Strombedarf. Durch die intelligente
Verbindung von Grünstromerzeugung, Batteriespeichern und direkter Stromnutzung
vor Ort entstehen neue Möglichkeiten, Energie wirtschaftlich einzusetzen,
Lastspitzen abzufedern und Unternehmen unabhängiger von den Schwankungen des
Strommarktes zu machen. So verbindet der industrielle Hybrid Flächenentwicklung,
dezentrale Energieinfrastruktur und Versorgungssicherheit zu einem
ganzheitlichen Energiekonzept.
Innovationspark Varel: Von der Stromerzeugung zur Steuerbarkeit
Wie ein moderner Hybrid-Energiepark entstehen kann, zeigt der Innovationspark
Varel in Niedersachsen. Auf rund 50 Hektar verbindet das Projekt Moor-PV,
Agri-PV und klassische Freiflächenphotovoltaik zu einem integrierten
Energiekonzept. Mit einer installierten Leistung von 38,8 MWp erzeugt die Anlage
künftig rund 40 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr und spart dabei mehr
als 23.000 Tonnen CO? ein. Besonders bemerkenswert: Das Projekt ging mehr als
ein halbes Jahr früher als geplant ans Netz.
Der nächste Entwicklungsschritt ist bereits vorgesehen. Der Innovationspark
Varel wird um einen Batteriegroßspeicher erweitert werden. Ein positives Signal
des Netzbetreibers liegt bereits vor. "Wir haben Varel von Beginn an modular
gedacht. Ein Solarpark, der heute Strom erzeugt, kann morgen Strom speichern und
übermorgen aktiv zur Netzstabilisierung beitragen. Diese Skalierbarkeit ist kein
Zufall, sondern das Ergebnis einer bewussten Projektarchitektur", erklärt Ingo
Berens von der WI Energy GmbH. Der Innovationspark Varel zeigt damit, dass
Hybrid-Energieparks keine theoretische Zukunftsvision mehr sind. Vielmehr
verdeutlicht das Projekt, wie sich Photovoltaik, Speichertechnologie und
Netzintegration bereits heute zu einem integrierten Energiesystem verbinden
lassen.
Industrieflächen werden zur nächsten Energie-Infrastrukturklasse
Auch industrielle Brachflächen gewinnen für die Energiewende zunehmend an
Bedeutung. Ein Beispiel dafür ist die Kooperation zwischen Heidelberg Materials,
der Talanx Gruppe über Ampega Asset Management und der WI Energy GmbH. Gemeinsam
werden nicht mehr aktiv genutzte Industrie- und Freiflächen für
Photovoltaikprojekte erschlossen. Dazu zählen unter anderem Kiesgruben und
Steinbrüche, die künftig als Standorte für erneuerbare Energieinfrastruktur
dienen können. "Wenn Nachhaltigkeitsstrategie und wirtschaftliche Logik
zusammenfinden, entstehen die langlebigsten Projekte. Die Kooperation mit
Heidelberg Materials und der Talanx Gruppe zeigt, dass industrielles
Flächenrecycling und erneuerbare Energien keine Gegensätze sind - sondern sich
gegenseitig stärken", erklärt Dr. René Rüth, Head of Corporate Communications,
Marketing und Sustainability.
Die substanzielle Projektpipeline zeigt, welches Potenzial in industriellen
Flächen steckt. Gleichzeitig wird für ausgewählte Standorte bereits die
Integration von Batteriespeichern geprüft. Damit entstehen Projekte, die Strom
nicht nur erzeugen, sondern auch speichern und bedarfsgerecht bereitstellen
können. "Batteriespeicher sind dabei der nächste konsequente Schritt", betont
Dr. René Rüth. Dadurch entwickeln sich solche Vorhaben zunehmend über klassische
Photovoltaikprojekte hinaus. Vielmehr verbinden sie erneuerbare Stromerzeugung,
Speichertechnologie, institutionelles Kapital und Infrastrukturentwicklung zu
einer eigenständigen Projektklasse mit langfristiger Perspektive.
Erfolgsfaktor Umsetzung: Warum Systemkompetenz entscheidend ist
Hybrid-Energieparks überzeugen durch ihre Fähigkeit, Stromerzeugung, Speicherung
und Steuerbarkeit in einem System zu vereinen. Ob dieses Potenzial tatsächlich
ausgeschöpft werden kann, entscheidet sich jedoch in der Umsetzung. Die
Verbindung von Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, Netzanschluss und
Vermarktung ist technisch anspruchsvoll. Sie erfordert integrierte
Systemkompetenz, eine enge Abstimmung mit Netzbetreibern und eine
Betriebsführung, die alle Komponenten koordiniert steuert.
Die Praxis zeigt zudem, dass nicht alle Rahmenbedingungen bereits optimal auf
Hybrid-Energieparks ausgelegt sind. Lange Netzanschlusszeiten, teilweise unklare
regulatorische Anforderungen an Hybridsysteme und Verzögerungen beim Ausbau der
Energieinfrastruktur können Projekte bremsen, obwohl die Technologie längst
verfügbar ist. Umso wichtiger ist eine durchdachte Projektentwicklung.
Entscheidend sind die integrierte Planung von Photovoltaik und Batteriespeicher
bereits in der ersten Entwicklungsphase, eine belastbare Netzanalyse und
tragfähige Erlösmodelle.
"Wer Speicher nachrüstet, ergänzt ein Projekt. Wer Speicher von Anfang an
integriert, optimiert das Gesamtsystem. So entstehen über die gesamte
Projektlaufzeit technische und wirtschaftliche Vorteile", erklärt Peter
Hussinger. Für Unternehmen, Investoren und Kommunen bedeutet das: Bereits vor
einer Investitionsentscheidung sollten einige zentrale Fragen geklärt werden:
- Welche Netzkapazität steht am Standort tatsächlich zur Verfügung - und wie
verändert ein BESS die Auslastung des Netzanschlusses?
- Welches Erlösmodell soll die Investition tragen: Strompreis-Arbitrage,
Systemdienstleistungen oder eine Kombination verschiedener Ansätze?
- Welche zusätzlichen Genehmigungsanforderungen gelten für den geplanten
Hybridspeicher am jeweiligen Standort?
- Ist der Projektierer in der Lage, Photovoltaikanlage und Batteriespeicher aus
einer Hand zu planen, zu integrieren und langfristig zu betreiben?
Gerade für Geschäftsführer, Investoren, Kommunen und Industrieunternehmen sind
diese Fragen entscheidend. Denn die Wirtschaftlichkeit eines Hybrid-Energieparks
entsteht nicht allein durch die Speichertechnologie, sondern durch das
Zusammenspiel von Standortqualität, Netzintegration, Vermarktungskonzept und
professioneller Betriebsführung.
Fazit: Die nächste Entwicklungsstufe moderner Solarparks
Mit dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien verändert sich auch die Rolle von
Solarparks. Künftig wird nicht allein entscheidend sein, wie viel Strom erzeugt
werden kann, sondern wie flexibel und bedarfsgerecht Energie zur Verfügung
gestellt werden kann. Genau hier setzen Hybrid-Energieparks an: Sie verbinden
Stromerzeugung, Speicherung und Netzintegration zu einem integrierten
Energiesystem und schaffen damit neue Möglichkeiten für Betreiber, Investoren,
Kommunen und Industrieunternehmen.
Für die Energiewende markiert diese Entwicklung einen wichtigen Schritt. Denn
eine nachhaltige Energieversorgung benötigt nicht nur zusätzliche
Erzeugungskapazitäten, sondern auch eine intelligente Infrastruktur, die auf die
Anforderungen von Netz, Markt und Verbrauchern reagieren kann.
Hybrid-Energieparks zeigen bereits heute, wie diese Infrastruktur aussehen kann.
Die WI Energy GmbH begleitet Industriepartner, Kommunen und Investoren auf
diesem Weg - von der Projektentwicklung über die Speicherintegration bis zur
langfristigen Betriebsführung. Ziel ist es, Energieprojekte zu schaffen, die
nicht nur Strom erzeugen, sondern einen aktiven Beitrag zur Energieversorgung
von morgen leisten.
Sie möchten erfahren, wie sich Photovoltaik und Batteriespeicher zu einem
wirtschaftlich tragfähigen Energiesystem verbinden lassen? Dann sprechen Sie mit
den Experten der WI Energy GmbH (https://wi-energy.de/) und lassen Sie sich
unverbindlich zu den Möglichkeiten für Ihr Unternehmen, Ihre Flächen oder Ihr
Energieprojekt beraten!
Pressekontakt:
Dr. René Rüth
Head of Corporate Marketing
Communications & Sustainability
E-Mail: mailto:info@wi-energy.de
Website: https://wi-energy.de/
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/136832/6319914
OTS: WI Energy GmbH
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