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POL-KN: (Tuttlingen / Lkr. Tuttlingen) Kriminalpolizei Rottweil gelingt grenzüberschreitender Schlag gegen Autohehler - mehrere Männer in Untersuchungshaft (15.06.2026) |
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| 21.07.2026 12:11 Uhr |
Polizeipräsidium Konstanz |
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Tuttlingen (ots) - Beamten der Kriminalpolizeidirektion Rottweil ist ein
grenzüberschreitender Schlag gegen eine mutmaßlich gewerbsmäßig agierende Gruppe
von Autohehlern gelungen.
Seit Juni vergangenen Jahres ermittelten die Kriminalbeamten gegen eine
hauptsächlich rumänisch stämmige Gruppierung, deren Haupttäter überwiegend aus
dem Raum Tuttlingen agierten. Die Tatverdächtigen stehen im Verdacht, im großen
Stil betrügerisch erlangte sowie unterschlagene und gestohlene Kraftfahrzeuge
aus Frankreich, Italien, Spanien, Ungarn und weiteren Ländern verschoben zu
haben.
Anschließend führten die Tatverdächtigen die Fahrzeuge - darunter Autos,
Lastwagen und Transporter - bei Zulassungsstellen vor, veranlassten neue
Hauptuntersuchungen und meldeten diese mit Ausfuhrkennzeichen an. Hierbei
bedienten sich die Haupttäter deutschlandweit der Unterstützung von Strohmännern
sowie teilweise gefälschter Dokumente. In der Folge veräußerten sie die
Fahrzeuge - teilweise nach Gründung von Scheinfirmen - weiter ins Ausland.
Größtenteils wurden diese anschließend in Rumänien erneut zugelassen.
Durch umfangreiche weitere Ermittlungsmaßnahmen gelang es den Spezialisten
schließlich, die Strukturen und das Vorgehen der Gruppierung weiter aufzuhellen
und weitere Tatverdächtige zu identifizieren. Dabei konnten der Gruppe insgesamt
37 Fälle der Hehlerei von Kraftfahrzeugen in Deutschland mit einem Gesamtwert
von rund 1,3 Millionen Euro zugeordnet werden.
Parallel zu dem hiesigen Ermittlungsverfahren ermittelte die Kriminalpolizei der
Provinz Dâmbovița (Rumänien) gegen teilweise dieselben, bislang noch nicht
festgenommenen Mitglieder der Gruppierung.
Am 10.06.2026 wurden durch die Kriminalpolizei Dâmbovița und mehrere
Spezialeinheiten mit Unterstützung und in Anwesenheit von zwei Beamten der
Kriminalpolizeidirektion Rottweil insgesamt 16 Objekte in Rumänien durchsucht
und acht Tatverdächtige festgenommen. Sechs der Festgenommenen wurden in
Rumänien in Untersuchungshaft genommen. Die Einsatzkräfte stellten sieben
hochwertige Fahrzeuge sowie Bargeld in erheblichem Umfang sicher. Die gemeinsame
länderübergreifende Operation wurde durch das Projekt des LKA Baden-Württemberg
"ISF LUMEN Expanded", kofinanziert von der Europäischen Union, unterstützt.
Zeitgleich konnte in Deutschland ein weiteres, mit Haftbefehl gesuchtes Mitglied
der Gruppierung festgenommen werden. Ein weiterer Beschuldigter stellte sich bei
der Polizei in Rottweil und wurde ebenfalls in Untersuchungshaft genommen.
Von den insgesamt elf in Deutschland Beschuldigten befinden sich mittlerweile
fünf Tatverdächtige im Alter von 23 bis 46 Jahren in Untersuchungshaft. Ein
weiterer 33-jähriger Beschuldigter befindet sich in Rumänien in
Untersuchungshaft, gegen ihn besteht ein europäischer Haftbefehl.
Rückfragen bitte an:
Fabian Herkommer
Polizeipräsidium Konstanz
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Telefon: 07531 995-3355
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Konstanz
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