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Vogelsberg (ots) - "Gebäude I" im Hahnekiez: Neuer Standort für Polizei,
Schlitzer Bote und Bürgerbüro
Die Entwicklung des Kulturviertels Hahnekiez in Schlitz nimmt weiter Gestalt an.
Mit der geplanten Sanierung und Umnutzung des sogenannten "Gebäudes I" steht der
nächste bedeutende Baustein auf dem ehemaligen Brauereigelände fest. Das
historische Backsteingebäude soll künftig die Polizei, die Redaktion des
Schlitzer Boten sowie das Bürgerbüro der Stadtverwaltung beherbergen.
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung stellten Bürgermeister Heiko Siemon
sowie die Investoren Martin und Christian Geisendörfer die Planungen vor. "Für
ihn sei das ein besonderer Tag", betonte der Bürgermeister. Nach der bereits
abgeschlossenen Sanierung der Kulturhalle, dem Bau der neuen Gastronomie sowie
der Anlage von derzeit 83 Parkplätzen folgt nun mit "Gebäude I" der nächste
Entwicklungsschritt.
Mit am Tisch saßen auch die künftigen Nutzer des Gebäudes, die sich aus erster
Hand ein Bild von den Planungen machten: Polizeipräsident Michael Tegethoff,
Thomas Herget, Leiter der Polizeistation Lauterbach, Polizeipressesprecher
Christoph Seibert, Tobias Farnung, Chefredakteur und Prokurist der Fuldaer
Zeitung (Verlag Parzeller GmbH & Co. KG), Holger Hohmeier,
Geschäftsstellenleiter des Schlitzer Boten, sowie Johann Gekkel, Leiter des
Bürgerbüros der Stadtverwaltung.
Das Gebäude, ein ehemaliger Standort der Flaschen- bzw. Fassabfüllung, mit rund
380 Quadratmetern Nutzfläche wird umfassend modernisiert. Neben klar
strukturierten Nutzungseinheiten sind auch gemeinschaftlich genutzte Bereiche
wie Besprechungsräume, Teeküche und Sanitäranlagen vorgesehen. Ein zentraler
Empfang sorgt künftig für eine verlässliche Anlaufstelle für Bürgerinnen und
Bürger. Das Bürgerbüro wird dabei zu einem modernen Dienstleistungszentrum
weiterentwickelt und trägt gleichzeitig zur Belebung des Hahnekiez-Areals bei.
Die Baumaßnahme liegt im Zeitplan. Ziel ist es, die Arbeiten im ersten Quartal
2027 abzuschließen und den Einzug der künftigen Nutzer zu ermöglichen.
Projektleiter Christian Geisendörfer zeigte sich zuversichtlich, dass der
Baubeginn im Sommer erfolgen kann und die Umsetzung innerhalb von sechs bis
sieben Monaten realisierbar ist.
Synergien für Verwaltung, Polizei und Medien
Auch aus Sicht der zukünftigen Nutzer bietet der neue Standort zahlreiche
Vorteile. Polizeipräsident Michael Tegethoff erläuterte die Beweggründe für den
Umzug der Polizei: Das bisherige Gebäude des Polizeipostens in der Schulstraße
entspricht neben energetischen und technischen Nachbesserungsbedarfen nicht mehr
den heutigen Anforderungen an eine moderne, offene und bürgernahe Polizei. Die
neue Lösung hingegen sei ein "Glücksfall". Der Polizeipräsident betonte, dass
der Umzug die weitere Präsenz der Polizei in Schlitz sicherstelle. Die
Bürgernähe bleibe erhalten und dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt
Schlitz gäbe es Synergieeffekte durch die gemeinschaftliche Nutzung von Räumen
und Dienstleistungen des Bürgerbüros, die für die Polizei, aber vor allem für
die Bevölkerung von Vorteil seien. Zu den zentralen Aufgaben zählen weiterhin
Anzeigenaufnahme, Beratung und Opferschutz.
Auch die Redaktion des Schlitzer Boten sieht im neuen Standort klare Vorteile.
Prokurist Tobias Farnung begründete den Umzug unter anderem mit wirtschaftlichen
Überlegungen und einer effizienteren Flächennutzung. "Zeitung muss da sein, wo
das Leben stattfindet," sagte Farnung und betonte die Chancen durch die
gemeinsame Infrastruktur und die zentrale Lage.
Für das Bürgerbüro schafft der neue Standort dringend benötigte Verbesserungen.
Fachbereichsleiter Johann Gekkel nannte insbesondere die bestehende
Barrierefreiheit, eine hohe Frequenz sowie Anforderungen an Datenschutz und
Parkmöglichkeiten als zentrale Gründe für den Umzug. Gleichzeitig wird die enge
Zusammenarbeit mit der Polizei durch die räumliche Nähe weiter erleichtert.
Impulse für das Rathaus und das gesamte Quartier
Bürgermeister Heiko Siemon sieht in der Verlagerung von Bürgerbüro und
Stadtmarketing, das in das Gebäude gegenüber ziehen wird, zudem neue
Perspektiven für die Nutzung des Rathauses. "Der Bürgermeister bleibt im
Rathaus." merkte er mit einem Lächeln an.
Abschließend unterstrich Dipl.-Ing. Martin Geisendörfer die Bedeutung des
Projekts und dankte für das entgegengebrachte Vertrauen. Die Investoren bringen
umfangreiche Erfahrung in der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude mit. Die
Investitionskosten bezifferte er auf "im unteren siebenstelligen Bereich".
Mit dem Projekt "Gebäude I" setzt die Stadt Schlitz gemeinsam mit privaten
Investoren konsequent auf ein bewährtes PPP-Modell und treibt die Entwicklung
des Hahnekiez weiter voran.
Bildunterschriften
Bild 01
Polizeipräsident Michael Tegethoff, Leiter der Polizeistation Lauterbach Thomas
Herget, Investoren Christian und Martin Geisendörfer, Bürgermeister Stadt
Schlitz Heiko Siemon, Chefredakteur Fuldaer Zeitung Tobias Farnung,
Geschäftsstellenleiter Schlitzer Bote Holger Hohmeier.
Bild 02
Polizeipräsident Michael Tegethoff, Leiter der Polizeistation Lauterbach Thomas
Herget, Investor Martin Geisendörfer, Bürgermeister Stadt Schlitz Heiko Siemon,
Investor Christian Geisendörfer, Chefredakteur Fuldaer Zeitung Tobias Farnung,
Geschäftsstellenleiter Schlitzer Bote Holger Hohmeier, Fachbereichsleiter
Bürgerdienste Johann Gekkel
Bild 03
Investor Christian Geisendörfer, Bürgermeister Stadt Schlitz Heiko Siemon,
Investor Martin Geisendörfer auf der Rampe des Gebäudes I
Kontakt:
Magistrat der Stadt Schlitz
Fachbereich Stadtmarketing & Tourismus
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