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POL-RBK: Wermelskirchen - Falsche Polizisten erbeuten Goldschmuck |
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| 12.08.2026 18:25 Uhr |
Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis |
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Wermelskirchen (ots) - Am Dienstag (11.08.) ist eine Seniorin aus Dabringhausen
von falschen Polizisten betrogen worden. Die Täter erbeuteten Goldschmuck im
Wert von mehreren tausend Euro.
Bereits gegen 08:00 Uhr erhielt die Seniorin den ersten Anruf eines Unbekannten,
der sich als Polizist ausgab. Er versuchte ihr einzureden, sie sei in Gefahr und
könne Opfer einer Straftat werden. Die Wermelskirchenerin beendete das Gespräch
zunächst.
Am Nachmittag meldete sich erneut ein vermeintlicher Polizeibeamter und setzte
die Seniorin zunehmend unter Druck. Er behauptete, in der Ringstraße, nicht weit
von ihrer eigenen Wohnanschrift entfernt, sei eine Frau angegriffen worden. Bei
der Festnahme von zwei der angeblich vier Tatverdächtigen habe man eine Notiz
mit der Adresse der Seniorin gefunden. Ein Kripobeamter sei bereits auf dem Weg
zu ihr, um sie und ihre Wertsachen zu schützen.
Zwischen 16:30 Uhr und 17:00 Uhr klingelte schließlich ein unbekannter Mann an
der Wohnanschrift und gab sich als Kriminalbeamter aus. Im Glauben, ihre
Wertsachen der Polizei zum Schutz zu übergeben, händigte die Seniorin dem Mann
Goldschmuck mit einem Wert im unteren fünfstelligen Bereich. Anschließend
entfernte sich der Abholer in unbekannte Richtung.
Der Mann wird als etwa 38 bis 40 Jahre alt, circa 1,80 m bis 1,90 m groß und
sehr korpulent beschrieben. Er hatte nach hinten gekämmte, mittellange schwarze
Haare, keinen Bart und trug schwarze Kleidung.
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und sucht Zeugen, die
möglicherweise nähere Hinweise zu dem unbekannten Abholer geben können. Hinweise
hierzu nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter
der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.
Zudem warnt die Polizei eindringlich vor dieser Betrugsmasche: Echte Polizisten
fordern Sie niemals auf, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu
übergeben. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und geben Sie
keine Auskunft über ihre finanziellen Verhältnisse. Beenden Sie im Zweifel das
Gespräch und wählen selbstständig die 110. Lassen Sie zudem keine unbekannten
Personen in Ihre Wohnung und informieren Sie Angehörige über verdächtige Anrufe.
Bei weiteren Fragen zu dieser oder ähnlicher Betrugsmaschen steht Ihnen unsere
Kriminalprävention jederzeit beratend zur Seite. Erreichbar ist das
Fachkommissariat per Mail unter gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de oder unter
der Rufnummer 02202 205-444. (ch)
Rückfragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Pressestelle
Telefon: 02202 205 120
E-Mail: pressestelle.rheinisch-bergischer-kreis@polizei.nrw.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/62459/6332227
OTS: Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis
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