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Hannover (ots) - Norddeutschlands größtes Seefest zieht auch in seiner 38.
Ausgabe wieder ein großes Publikum an: Sommerwetter, Spitzensport und starke
Wochenenden sorgen für hohe Besucherzahlen - damit hält sich das Maschseefest
auf konstant hohem Niveau.
An den 19 Veranstaltungstagen vom 22. Juli bis 09. August kamen rund 2,3
Millionen Besucherinnen und Besucher an den Maschsee. Damit konnte die Hannover
Veranstaltungs GmbH (HVG) das bereits sehr hohe Niveau des Vorjahres von rund
2,1 Millionen Gästen noch einmal übertreffen. Im langjährigen Vergleich bleibt
das Maschseefest damit seinem Durchschnitt von rund 2,2 Millionen Besucherinnen
und Besuchern pro Jahr treu. Das Rekordjahr 2018 mit rund 2,4 Millionen Gästen
wurde nur knapp verfehlt.
"2,3 Millionen Gäste - dieses hervorragende Ergebnis stimmt uns sehr zufrieden
und zeigt einmal mehr, welche Anziehungskraft das Maschseefest für Hannover und
die gesamte Region hat. In diesem Jahr hat auch die Verbindung mit den Finals
2026 für zusätzliche Dynamik rund um den Maschsee gesorgt. Spitzensport und
Sommerfestival haben sich dabei perfekt ergänzt und den Maschsee als gemeinsame
Bühne erlebbar gemacht. Das Maschseefest ist ein fester Bestandteil des
hannoverschen Sommers und für viele Menschen ein jährlicher Treffpunkt am See",
sagt André Lawiszus, HVG-Geschäftsführer.
Drei starke Samstage und viele laue Sommerabende
Besonders gut besucht waren alle drei Samstage des 19-tägigen Maschseefests. An
den stärksten Tagen kamen jeweils bis zu rund 240.000 Gäste an den Maschsee.
Auch die übrigen Wochenendtage und die warmen Abende sorgten für eine hohe
Auslastung des Festgeländes.
Besucherschwächster Tag war Donnerstag, der 30. Juli mit rund 10.000 Gästen.
Eine amtliche Unwetterwarnung führte dazu, dass das Maschseefest aus
Sicherheitsgründen verspätet erst um 18.30 Uhr öffnen konnte. Zwei Bühnen
blieben an diesem Tag geschlossen, weitere Programmpunkte mussten kurzfristig
abgesagt werden. Auch die Gastronomiebetriebe waren von der Situation betroffen:
Reservierungen mussten kurzfristig abgesagt werden, geplante Umsätze blieben aus
und für einige Betriebe entstanden dadurch spürbare wirtschaftliche Einbußen.
Die Sicherheit der Gäste und Mitarbeitenden hatte an diesem Tag jedoch oberste
Priorität.
"Das Wetter gehört bei einer Open-Air-Veranstaltung immer zum Risiko dazu. Umso
schöner ist es, dass wir über weite Strecken sehr gute Bedingungen hatten und
die Gäste die sommerlichen Abende am Maschsee ausgiebig genutzt haben. Der
Donnerstag mit der Unwetterwarnung hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, flexibel
zu reagieren und bei aller Freude am Fest die Sicherheit immer an erste Stelle
zu setzen", so Lawiszus.
Sommerliche Temperaturen und viel Sonne
Auch die Wetterbilanz fällt insgesamt positiv aus. Über den
Veranstaltungszeitraum lag die durchschnittliche Temperatur bei rund 21 Grad
Celsius, im Schnitt schien die Sonne 8,5 Stunden pro Tag. Der wärmste Tag war
Mittwoch, 29. Juli, mit einer durchschnittlichen Temperatur von 25,5 Grad. Die
überwiegend warmen Tage und insbesondere die lauen Sommerabende schufen gute
Voraussetzungen für Gastronomie, Live-Musik und Veranstaltungen rund um den See.
Die Finals 2026 bringen zusätzliche Gäste an den Maschsee
Ein besonderer Faktor in diesem Jahr war die parallele Austragung der Finals
2026 in Hannover und der Region. Spitzensport und Sommerfestival trafen dabei
unmittelbar am Maschsee aufeinander. Kanu- und Ruderrennen fanden direkt auf dem
See statt und sorgten für zusätzliche Aufmerksamkeit und eine besondere
Atmosphäre.
In den ersten vier Tagen des parallelen Veranstaltungszeitraums kamen rund
150.000 Gäste mehr an den Maschsee. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten
sowohl das Sommerwetter als auch die Verbindung aus Sportwettkämpfen und
Festivalangeboten.
Gastronomie zieht positive Bilanz
Auch die Gastronominnen und Gastronomen blicken überwiegend zufrieden auf die 19
Festtage zurück. Die sommerlichen Temperaturen und die vielen lauen Abende
sorgten insbesondere an den starken Tagen für volle Terrassen und zahlreiche
Reservierungen.
"Wir hatten viele sehr gute Tage und eine tolle Stimmung am See. Gleichzeitig
bleibt das Wetter bei einer Veranstaltung dieser Größe natürlich ein Risiko",
sagt Sascha Casado vom Ohana Beach.
Ähnlich bewertet Philip Lutz von der Weinbar Gegenüber am Nordufer die bisherige
Entwicklung: "Wir sind insgesamt sehr zufrieden. Die wetterbedingten
Einschränkungen am ersten Sonntag und Montag waren zwar schade, allerdings
zählen diese Tage ohnehin nicht zu den besucherstärksten des Maschseefests. Am
Donnerstag mussten wir aufgrund der Unwetterwarnung und der damit verbundenen
späteren Öffnungszeit rund 300 Reservierungen absagen - das hat uns einiges an
Nerven und Umsatz gekostet."
"Ich freue mich sehr, dass sich die Gastronominnen und Gastronomen im zweiten
Vertragsjahr weiter etabliert haben und die neuen Angebote von den Besucherinnen
und Besuchern so gut angenommen wurden. Das Zusammenspiel aus den
unterschiedlichen gastronomischen - Konzepten, dem vielfältigen Programm und dem
überwiegend sommerlichen Wetterhat in diesem Jahr sehr gut funktioniert",
bilanziert Naomi Peter, Projektleitung des Maschseefests.
19 Tage Festivalprogramm am Maschsee
2026 bot das Maschseefest mit 19 Groß-Gastronomie-Betrieben wieder eine große
Vielfalt aus internationaler Kulinark, Live-Musik auf vier großen Bühnen und
vielen weiteren Veranstaltungsorten, Weintastings, Partys, Familienangeboten und
traditionellen Veranstaltungen. Die verschiedenen Uferbereiche entwickelten
dabei ihre jeweils eigene Atmosphäre.
Sicherheit: Insgesamt weitgehend geordneter Verlauf
Aus polizeilicher Sicht verlief das Maschseefest nach derzeitiger Einschätzung
weitestgehend geordnet. Die allermeisten der zahlreichen Besucherinnen und
Besucher feierten friedlich. Das Straftatenaufkommen bewegt sich nach aktuellem
Stand insgesamt auf dem Niveau der Vorjahre, bei Auseinandersetzungen gibt es
eine leichte Tendenz nach oben.
Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften präsent und konnte bei Bedarf
frühzeitig intervenieren. Dazu gehörten auch Platzverweise im dreistelligen
Bereich, die aus gefahrenabwehrrechtlichen Gründen ausgesprochen wurden, etwa um
Konflikte frühzeitig zu beenden oder weitere Störungen zu verhindern. Die
Einsatzlage wurde während des gesamten Festes fortlaufend bewertet und der
Kräfteansatz an Besucheraufkommen, Wetter, besonders frequentierte Tage und die
Situation in den späten Nacht- und frühen Morgenstunden angepasst.
Körperverletzungsdelikte bewegen sich nach derzeitigem Stand im mittleren bis
oberen zweistelligen Bereich und damit leicht über dem Niveau der Vorjahre. Die
Auseinandersetzungen fanden überwiegend an stark frequentierten Wochenenden und
in den späten Nacht- beziehungsweise frühen Morgenstunden statt. Häufig waren
deutlich alkoholisierte Beteiligte involviert.
Weitere Deliktsbereiche wie Beleidigungen und einfache Diebstähle liegen nach
derzeitigem Stand etwa auf Vorjahresniveau. Raubtaten wurden bislang nur im
niedrigen einstelligen Bereich angezeigt, Bedrohungen und sexuelle Belästigungen
jeweils im einstelligen Bereich.
"Bei einer Veranstaltung mit mehreren Millionen Besucherinnen und Besuchern über
19 Tage handelt es sich immer um eine dynamische Lage. Entscheidend ist, dass
die allermeisten Menschen friedlich gefeiert haben und wir insgesamt von einem
weitgehend geordneten Verlauf sprechen können. Für uns ist dabei jeder einzelne
Vorfall relevant: Hinter jeder angezeigten Straftat stehen Betroffene, deren
Anliegen wir ernst nehmen und konsequent verfolgen", ordnet Polizeidirektor
Tobias Giesbert, Leiter des Einsatzbereichs der Polizeiinspektion Hannover, ein.
Johanniter sorgen für Sicherheit und schnelle Hilfe
Die Johanniter des Ortsverbandes Hannover-Wasserturm stellten auch in diesem
Jahr die medizinische Versorgung für die Besuchenden des Maschseefests sicher.
Vor Ort standen zwei Unfallhilfsstellen, drei Rettungswagen, ein
Notarzteinsatzfahrzeug, vier Fußstreifen, ein Boot der Wasserrettungsgruppe und
die Einsatzkräfte der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) zur Verfügung. Mit
rund 50 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern am Wochenende und etwa zehn unter
der Woche versorgten die Johanniter, unterstützt von einer Gruppe von
Freiwilligendienstleistenden, die Verletzungen der Feiernden.
Die Ehrenamtlichen der PSNV waren erneut in das Achtsamkeitskonzept des
Veranstalters eingebunden. Sie kümmerten sich nicht nur um die seelischen
Belange der Gäste, sondern sorgten auch für im Getümmel verloren gegangene
Kinder oder deren Angehörige.
Insgesamt leisteten die Johanniter mehr als 3.000 ehrenamtliche Einsatzstunden
beim Maschseefest 2026.
Volle Akkus mit SHARE Powerbanks
Mehr als 10.000 Mal wurden die SHARE Powerbankstationen beim Maschseefest 2026
genutzt und ermöglichten zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, ihre
Smartphones während des Festes unkompliziert mit Strom zu versorgen. Durch die
Nutzung kommt eine Spendensumme von mindestens 2.350 Euro zugunsten der enercity
Herzensprojekte e.V. zusammen.
Save the Date: Das 39. Maschseefest findet statt vom 28.07. bis 15.08.2027.
Mehr Infos finden Sie unter http://www.maschseefest.de
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Ela Windels
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OTS: Hannover Veranstaltungs GmbH (HVG)
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