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Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln seit 2019 um 48,4 % gestiegen |
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| 3.11.2026 10:07 Uhr |
Statistisches Bundesamt |
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WIESBADEN (ots) - Nicht nur zur Erkältungszeit greifen viele Menschen gern zu
Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin C, Zink oder Eiweißgetränken. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden hierzulande im Jahr 2025 rund
241 000 Tonnen Nahrungsergänzungsmittel produziert - ein neuer Höchststand. Das
waren 1,6 % mehr als ein Jahr zuvor mit rund 237 000 Tonnen und 48,4 % mehr als
im Jahr 2019 (162 000 Tonnen). Auch der Wert der produzierten
Nahrungsergänzungsmittel ist gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte er sich
um 12,6 % von rund 1,85 Milliarden Euro auf gut 2,08 Milliarden Euro. Im
Vergleich zu 2019 hat sich der Wert der produzierten Nahrungsergänzungsmittel
mehr als verdoppelt (+137,6 %).
Zahl der produzierenden Unternehmen ebenfalls gestiegen
Auch die Zahl der Unternehmen, die Nahrungsergänzungsmittel herstellen,
erreichte 2025 mit 72 einen neuen Höchststand. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor
waren es 64 Unternehmen, im Jahr 2019 waren es 52.
Unter Nahrungsergänzungsmittel fallen unterschiedliche Produkte wie Calcium-
oder Magnesium-Brausetabletten, Johanniskrautdragees, eiweißhaltige Trinknahrung
und Kieselerde oder Zink-Hefe-Kapseln. Seit 2019 werden sie in der
Produktionsstatistik gesondert erfasst.
Methodische Hinweise:
Der Berichtskreis der Produktionsstatistik umfasst Betriebe von Unternehmen mit
20 und mehr Beschäftigten des Produzierenden Gewerbes. Der Wert der zum Absatz
bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im Berichtszeitraum
erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises ab Werk
berechnet (Verkaufswert). Der Verkaufswert enthält auch die Kosten der
Verpackung, auch wenn sie gesondert in Rechnung gestellt wird. Nicht einbezogen
sind dagegen die in Rechnung gestellte Umsatz- und Verbrauchssteuer und
gesondert in Rechnung gestellte Frachtkosten und Rabatte.
Nahrungsergänzungsmittel werden unter der GP-Nr. 1089 17 000 erfasst.
Weitere Informationen:
Weitere Jahresdaten zur Produktion finden Sie in unserer Datenbank
GENESIS-Online in der Tabelle 42131-0004.
Diese Zahl der Woche ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und
Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte:
Industrieproduktion
Telefon: +49 611 75 2941
www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
www.destatis.de/kontakt
Telefon: +49 611-75 34 44
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/32102/6382941
OTS: Statistisches Bundesamt
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Statistisches Bundesamt
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