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WIESBADEN (ots) -
- Betriebe erzeugen rund 16 600 Tonnen Fisch - deutliche Anstiege bei
Lachsforellen und Elsässer Saibling
- Zuwachs bei der Muschelproduktion um 42,1 % zum Vorjahr auf 22 600 Tonnen
Im Jahr 2025 haben die Aquakulturbetriebe in Deutschland rund 16 600 Tonnen
Fisch erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank die
Fischerzeugung damit gegenüber dem Vorjahr leicht um 1,2 % oder 200 Tonnen. Die
Muschelproduktion lag 2025 bei rund 22 600 Tonnen, das waren 42,1 % oder 6 700
Tonnen mehr als 2024. Veränderungen in diesem Ausmaß sind bei Muscheln nicht
ungewöhnlich, da die Muschelernte aufgrund natürlicher Bedingungen von Jahr zu
Jahr stark schwanken kann. Fische und Muscheln machten zusammen 99,6 % der
gesamten Aquakulturproduktion von 39 300 Tonnen im Jahr 2025 aus. Der Rest
entfiel auf Rogen und Kaviar mit 113 Tonnen, Krebstiere mit rund 29 Tonnen und
Algen sowie sonstige aquatische Organismen mit 22 Tonnen, die somit bislang nur
Nischenprodukte in der deutschen Aquakulturerzeugung sind.
Etwas mehr Forellen als im Vorjahr, aber Rückgang bei Karpfen
Forellen, Saiblinge und andere forellenartige Fische machten mit 9 800 Tonnen
mehr als die Hälfte (59,5 %) der gesamten Fischerzeugung im Jahr 2025 aus. Deren
Produktion stieg gegenüber 2024 leicht um 0,8 % oder rund 70 Tonnen. Wichtigste
Vertreter waren hier erneut die Regenbogenforelle mit 5 200 Tonnen, die
Lachsforelle mit 2 200 Tonnen und der Elsässer Saibling mit 1 600 Tonnen. Im
Vorjahresvergleich ging die Produktion von Regenbogenforellen um 230 Tonnen
(-4,3 %) zurück, wohingegen die Produktion von Lachsforellen um 240 Tonnen
(+12,4 %) und von Elsässer Saibling um 120 Tonnen (+8,2 %) deutlich stieg.
Lachsforelle ist dabei keine eigene Art, sondern eine Handelsbezeichnung. Es
handelt sich zumeist um besonders große, rotfleischige Regenbogenforellen. Daher
ist ein Teil des Rückgangs in der Regenbogenforellen-Produktion auf den Zuwachs
bei den Lachsforellen zurückzuführen.
Ein weiteres gutes Viertel der Fischerzeugung (27,6 %) entfiel mit rund 4 600
Tonnen auf Karpfen, Schleie und andere karpfenartige Fische, deren Produktion
damit gegenüber dem Vorjahr um 4,2 % oder 200 Tonnen sank. Mit 4 200 Tonnen
machte der Gemeine Karpfen 91,8 % davon aus, dessen produzierte Menge nach einem
Anstieg im Vorjahr nun um 3,3 % oder 140 Tonnen zurückging. Auch der Europäische
Aal ist in der Fischproduktion mit 1 200 Tonnen im Jahr 2025 und einem Anteil
von 7,1 % an der gesamten Fischerzeugung bedeutend. Die Produktion sank bei
dieser Art im Vorjahresvergleich um 1,2 % oder 14 Tonnen.
Weitere Informationen:
Weitere Ergebnisse bietet die Themenseite "Fischerei" im Internetangebot des
Statistischen Bundesamtes.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen
und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter
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OTS: Statistisches Bundesamt
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