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POL-HRO: 14-Jährige nach Alkoholkonsum in Wismar im Krankenhaus - Polizei ermittelt |
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| 13.07.2026 16:25 Uhr |
Polizeipräsidium Rostock |
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Wismar (ots) - Nachdem eine 14-jährige Jugendliche am Samstagnachmittag, d.
11.07.2026, nach dem Konsum alkoholischer Getränke in Wismar in einem
lebensbedrohlichen Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, hat
die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen hielten sich ein 17-Jähriger, drei 14-Jährige
sowie ein 13-jähriges Kind auf einem Schulgelände an der Kapitänspromenade in
Wismar auf und konsumierten dort gemeinsam hochprozentige alkoholische Getränke.
Im weiteren Verlauf sei gegen 17:50 Uhr eine 14-Jährige infolge des
Alkoholkonsums in einen lebensbedrohlichen Zustand geraten.
Ein auf die Situation aufmerksam gewordener Zeuge habe umgehend den
Rettungsdienst alarmiert und habe gemeinsam mit den unmittelbar eintreffenden
Polizeibeamten mit Erste-Hilfe-Maßnahmen begonnen. Die Jugendliche wurde
anschließend zur weiteren medizinischen Behandlung von einem Rettungsdienst in
ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Stand ist ihr Gesundheitszustand
stabil.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der 17-Jährige die hochprozentigen
alkoholischen Getränke zuvor in einem nahegelegenen Geschäft erworben und den
Anwesenden zur Verfügung gestellt haben. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen
wegen des Verdachts der Körperverletzung durch Unterlassen und der unterlassenen
Hilfeleistung eingeleitet. Zudem sind Ermittlungen wegen des Verdachts des
Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz eingeleitet worden. Hintergrund ist die
mutmaßliche Weitergabe hochprozentiger alkoholischer Getränke an Minderjährige.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Geschehens dauern an.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Alkohol insbesondere
für Kinder und Jugendliche erhebliche gesundheitliche Risiken birgt. Erwachsene
tragen eine besondere Verantwortung, alkoholische Getränke nicht an
Minderjährige weiterzugeben.
In Notfallsituationen ist unverzüglich Hilfe zu leisten und der Rettungsdienst
über den Notruf 112 zu verständigen. Die Angst vor möglichen Konsequenzen darf
nicht dazu führen, dass notwendige Hilfe ausbleibt.
Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Juliane Zgonine
Telefon: 0385 5180-3004
E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Polizeipräsidium Rostock
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