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Zirndorf (ots) -
- Viele Hausmittel können die Pflanzenpflege sinnvoll ergänzen und sie mit
natürlichen Nährstoffen versorgen.
- Beispiele sind Kaffeesatz, Bananen- und Eierschalen, die - korrekt angewendet
- unter anderem das Blattwachstum unterstützen oder das Bodenmilieu
verbessern. Schädlingsbefall mit Trauermücken kann mit Streichhölzern bekämpft
werden, besser ist jedoch, die Vermehrung gar nicht erst zu ermöglichen.
- Zahlreiche alltagsnahe Lösungen sind erfolgsversprechend, ersetzen aber keine
ausgewogene Versorgung.
Lästige Trauermücken, schlaffe Blätter oder Wachstumsprobleme können die Freude
an Pflanzen schnell trüben. Nicht immer muss dann sofort zu chemischen Maßnahmen
gegriffen werden. Oft liegen die Ursachen im Substrat oder in der Pflege und
lassen sich mit einfachen Mitteln vermeiden. Ein Blick in den Vorratsschrank
offenbart zahlreiche potenzielle Lösungen. Doch welche Tipps helfen wirklich und
welche sind eher Mythos? Der Pflanzgefäßehersteller Lechuza
(http://lechuza.me/presse) nimmt es unter die Lupe.
Mythos Nr. 1: Koffein-Doping für grüne Mitbewohner
Kaffeesatz oder kalter Kaffee müssen nicht im Abfall bzw. Abguss landen. Sie
enthalten Nährstoffe wie Stickstoff, Kalium und Phosphor, die auch in
handelsüblichen Düngern vorkommen. Bei Zimmer- und Outdoorpflanzen unterstützen
die Mineralien das Blattwachstum, die Blütenbildung und die Fruchtentwicklung.
Besonders profitieren Pflanzen, die einen leicht sauren Boden bevorzugen, etwa
Hortensien und Rhododendren, aber auch Tomaten, Zucchini oder Erdbeeren. Wichtig
ist jedoch die richtige Anwendung: Kaffeesatz sollte zuerst gut getrocknet und
dabei regelmäßig umgerührt werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Dann wird
das Pulver einfach in die obere Erdschicht eingearbeitet oder beim Umtopfen
untergemischt. Auch kalter Kaffee kann Gelegentlich als Wachstumsbooster genutzt
werden, sollte dann aber im Verhältnis 1:1 mit Wasser gemischt werden.
Lechuza-Einschätzung : Kein Mythos - in Maßen und richtig angewendet fördert
Kaffee das Pflanzenwachstum.
Mythos Nr. 2: Streichhölzer gegen Trauermücken
Trauermücken gehören zu den häufigsten Problemen bei Zimmerpflanzen. Sie legen
ihre Eier in die Erde, die Larven ernähren sich von den zarten Wurzeln und
schaden der Pflanze. Eine bekannte Abwehrmethode sind Gelbtafeln, die aber nur
die Fliegen abfangen. Ein Trick aus dem Haushalt sind Streichhölzer, die
kopfüber in die Erde gesteckt werden. Die enthaltene Schwefelverbindung im
Streichholzkopf wird beim Gießen ausgewaschen und kann die Larven tatsächlich
unschädlich machen. Der Effekt ist jedoch begrenzt und nicht bei stärkerem
Befall oder für die langfristige Anwendung geeignet, da eine zu hohe
Schwefelkonzentration das Bodenmilieu negativ beeinflusst. Wichtiger ist, die
Ursache des Befalls zu bekämpfen. Trauermücken bevorzugen feuchten, organischen
Nährboden. Eine bedarfsgerechte Bewässerung sowie der Einsatz von mineralischen
Substraten wie Pon (http://pon-substrate.me/presse) können helfen, die
Wachstumsbedingungen der Pflanze zu verbessern und die Vermehrung von
Schädlingen einzudämmen.
Lechuza-Einschätzung : Kein Mythos - Streichhölzer können in begrenztem Umfang
tatsächlich gegen Trauermücken helfen.
Mythos Nr. 3: Das besondere Wasser
Oft wird empfohlen, Pflanzen möglichst nicht mit Leitungswasser, sondern mit
destilliertem Wasser zu gießen, vor allem in Regionen mit hartem, kalkhaltigem
Wasser. Ganz so pauschal stimmt das jedoch nicht. Die meisten Zimmer- und
Gartenpflanzen vertragen Leitungswasser problemlos. Im Gegenteil: Es enthält von
Natur aus geringe Mengen an Mineralstoffen, die für das Pflanzenwachstum
hilfreich sein können und im destillierten Wasser vollständig fehlen. Lediglich
bei sehr kalkempfindlichen Pflanzen, wie Hortensien und Rhododendron, oder
extrem hartem Wasser kann es sinnvoll sein, auf Alternativen
zurückzugreifen.Eine bessere Alternative ist in dem Fall aber Regenwasser, das
sich beispielsweise in einer Tonne im Garten oder in einfachen Sammelbehältern
auf dem Balkon auffangen lässt. Es ist weich, frei von Kalk und eignet sich
daher für viele Pflanzen besonders gut.
Lechuza-Einschätzung : Destilliertes Wasser als ideale Gießlösung ist nur ein
Mythos.
Mythos Nr. 4: Die Kraft der Bananenschale
Auch Bananen und ihre Schale enthalten wertvolle Nährstoffe wie Kalium,
Magnesium und Calcium. Daraus lässt sich mit wenig Aufwand ein einfacher
Flüssigdünger herstellen. Die Schalen - am besten von Bio-Bananen, die nicht mit
Pestiziden behandelt wurden - werden klein geschnitten und in Wasser eingelegt.
Nach einer Nacht Ziehzeit sollte die Flüssigkeit stark verdünnt (Verhältnis 1:5)
verwendet werden. Die entstandene Mischung kann den Wasserhaushalt der Pflanzen
unterstützen und zur Stabilität der Zellstruktur beitragen - hilfreich besonders
in Stressphasen wie Hitzeperioden. Ein zusätzlicher Tipp: Mit der Innenseite der
Schale lassen sich Pflanzenblätter vorsichtig reinigen. Das Fruchtfleisch bindet
Staub, gibt den Blättern Glanz und schützt eine Zeit lang vor neuem Staub.
Lechuza-Einschätzung : Kein Mythos - Bananenschalendünger ist eine
umweltfreundliche Dünger-Alternative.
Mythos Nr. 5: Eierschalten als natürlicher Nährstofflieferant
Ungekochte Eierschalen sind ein wertvoller Kalk- und Kalziumlieferant und können
helfen, den pH-Wert des Bodens leicht anzuheben. Diese Methode ist insbesondere
für Pflanzen geeignet, die einen höheren Kalziumbedarf haben und weniger saure
Böden bevorzugen, zum Beispiel Christrosen, Lavendel oder Geranien. Ist der
Boden zu sauer, können die Pflanzen Nährstoffe schlechter aufnehmen und ihr
Wachstum wird geschwächt. Das Kalzium in den Eierschalen sorgt außerdem für
gesündere Blätter und reichere Blüten. Für die Anwendung werden die Schalen
ausgewaschen, getrocknet und anschließend zerkleinert, zum Beispiel mit einem
Nudelholz oder einem Mörser. Das Pulver kann dann entweder in die obere
Erdschicht eingearbeitet werden oder beim Eintopfen in das Pflanzloch gestreut
werden.
Lechuza-Einschätzung : Eierschalen als ergänzender Nährstofflieferant für
Pflanzen ist kein Mythos.
Fazit: Hausmittel ja, aber in Maßen
Viele Hausmittel können die Pflanzenpflege sinnvoll ergänzen - ersetzen jedoch
keine ausgewogene Versorgung und die passenden Standortbedingungen. Entscheidend
bleibt das Zusammenspiel aus Licht, Wasser, Substrat und Nährstoffen. Wer diese
Grundlagen beachtet, schafft die besten Voraussetzungen für gesunde und vitale
Pflanzen. Pflanzgefäße von Lechuza und die mineralischen Substrate von Pon
bilden die optimale Grundlage für schöne Pflanzen. Unterstützung gibt es dann
noch von dem ein oder anderen Pflanzenmythos.
Weiteres Bildmaterial steht im Newsroom zur Verfügung:
https://www.lechuza.de/lechuza-pressebereich/press.html#/latest_media
Über LECHUZA und PON - die starken Marken der Hob Creations GmbH
Seit mehr als 25 Jahren steht LECHUZA für das Geheimnis schöner Pflanzen - mit
inspirierenden und stilvollen Produkten, die das Leben mit Grün bereichern und
für ein gesundes Pflanzenwachstum nach dem Vorbild der Natur sorgen. Die edlen
Pflanzgefäße verbinden durchdachte Funktion mit zeitlosem Design. Im Mittelpunkt
stehen der hohe Qualitätsanspruch sowie das integrierte Bewässerungssystem, das
Pflanzen zuverlässig mit Wasser versorgt. Zahlreiche internationale Designpreise
bestätigen die ansprechende Gestaltung und besondere Funktionalität der
Produkte. Ergänzt wird das Sortiment durch zwölf Spezialsubstrate, Dünger sowie
praktisches Zubehör der Marke PON. Als Hersteller "Made in Germany" legt die Hob
Creations GmbH mit Sitz in Zirndorf großen Wert auf einen sparsamen und
umweltschonenden Einsatz von Ressourcen. Die Produkte werden weltweit in über 70
Länder exportiert. Das Unternehmen ist Teil der Horst Brandstätter Group, zu der
auch die international bekannte Spielzeugmarke PLAYMOBIL gehört. Weitere
Informationen unter: http://www.lechuza.de , http://www.pon.de sowie
http://www.horst-brandstaetter-group.com
Pressekontakt:
Pressestelle Hob Creations GmbH
für die Marken LECHUZA und PON
E-Mail: mailto:pr@hob-creations.com
Tel.: 0911/9666-1436
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/182634/6286399
OTS: Hob Creations GmbH (für die Marken LECHUZA & PON)
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