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Help zur Sudan-Geberkonferenz: "Größte humanitäre Krise der Welt weitet sich aus" (FOTO) |
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| 13.04.2026 11:01 Uhr |
Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. |
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Bonn (ots) - Anlässlich des dritten Jahrestags des Kriegs im Sudan findet am
Mittwoch, 15. April, die dritte Sudan-Geberkonferenz in Berlin statt. "Die Lage
im Sudan ist katastrophal, rund 34 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte der
Bevölkerung, benötigen humanitäre Hilfe. Zudem hat sich die Krise längst auf die
Nachbarländer ausgeweitet", berichtet Dr. Thorsten Klose-Zuber, Generalsekretär
der internationalen Hilfsorganisation Help - Hilfe zur Selbsthilfe , der an der
Konferenz teilnimmt. "Help ist seit vielen Jahren in den Nachbarländern Tschad
und Südsudan aktiv und leistet Nothilfe für sudanesische Geflüchtete. Um eine
weitere Eskalation der humanitären Lage zu verhindern, braucht es dringend mehr
finanzielle Unterstützung von der internationalen Gebergemeinschaft."
Allein das Nachbarland Tschad - selbst eines der ärmsten Länder der Welt - hat
binnen zwei Jahren über eine Million Geflüchtete aus dem Sudan aufgenommen. "Im
Verhältnis zur Bevölkerung wäre das so, als würde Deutschland sechs Millionen
Flüchtlinge aufnehmen", sagt Klose-Zuber. Ähnlich ist die Lage im Südsudan, wo
rund 600.000 Menschen aus dem Sudan Zuflucht gefunden haben. "In beiden Ländern
arbeiten wir mit Hochdruck daran, die Nahrungsmittel-, Trinkwasser- und
Sanitärversorgung von geflüchteten Familien und ihren Auffanggemeinden zu
verbessern. Im Südsudan versuchen wir zudem, geflüchteten Kindern einen Zugang
zu Bildung zu ermöglichen. Doch die Bedarfe sind immens."
Deutschland ist eines der größten Geberländer für humanitäre Hilfe im Sudan. Im
vergangenen Jahr stellte die Bundesregierung 157 Millionen Euro hierfür bereit.
Doch der Krieg dauert an und die größte humanitäre Katastrophe der Welt weitet
sich aus. "Wir erhoffen uns daher von der Konferenz, dass die Bundesregierung
2026 mindestens ebenso viele Mittel für die humanitäre Hilfe im Sudan und den
Nachbarländern bereitstellt wie im Vorjahr", sagt Klose-Zuber. "Anlässlich der
weltweit immensen Mittelkürzungen für humanitäre Hilfe - auch durch Deutschland
- ist diese Unterstützung wichtiger denn je."
Herr Klose-Zuber steht im Rahmen sowie nach der Konferenz für Interviews zur
Verfügung. Für weitere Informationen oder Interviewanfragen wenden Sie sich
bitte an presse(at)help-ev.de oder telefonisch an +49 (0)173 2790 438 / +49
(0)173 7107454.
Help - Hilfe zur Selbsthilfe
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Mehr Infos (https://www.help-ev.de/spenden-suedsudan/)
Stichwort: Tschad/Sudan oder Südsudan
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
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