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Dinslaken

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Dinslaken, Stadt
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POL-WES: Dinslaken - Seniorin wird Opfer eines Schockanrufs - Polizei gibt Tipps

17.06.2026 11:41 Uhr Kreispolizeibehörde Wesel

Dinslaken (ots) - Am Dienstagnachmittag gegen 15:30 Uhr erhielt eine 93- jährige Frau aus Dinslaken einen Anruf aus dem sie schlussfolgerte, dass ihre Tochter schwer erkrankt sei und für eine ärztliche Behandlung dringend Geld benötige.

Die Anruferin gab hierbei täuschend echt vor, die Tochter selbst zu sein, der ohne die teure, ärztliche Versorgung der Tod drohe.

Schockiert und in Sorge sammelte die Dinslakenerin ihre Ersparnisse und Schmuck zusammen und übergab diesen im weiteren Verlauf an einen ihr unbekannten Mann an ihrer Haustür.

Die Geldübergabe fand auf der Giselastraße an einen Mann statt, der wie folgt beschrieben wird:

Ca. 175cm groß, 50-Jahre alt, dunkle "Schiebermütze" auf dem Kopf, graue große Augen, dunkler Windbreaker, lange schwarze Hose, braune Tasche über der linken Schulter.

Der unbekannte "Abholer" verließ die Giselastraße zu Fuß in unbekannte Richtung.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem "Abholer" geben können.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiwache Ost in Dinslaken unter der Telefonnummer 02064-622 0 entgegen.

/cd Ref. 260616-1852

Der sogenannte Schockanruf ist eine der häufigsten Betrugsmaschen. Bei dieser Vorgehensweise tischen Kriminelle ihren (oftmals älteren) Opfern unterschiedlichste Geschichten auf, die alle etwas gemeinsam haben: Sie machen Angst und setzen die Betroffenen nicht nur emotional, sondern auch zeitlich stark unter Druck. Ziel der Kriminellen ist immer, an das Vermögen der Betroffenen, wie Bargeld, Gold oder Schmuck, zu gelangen. Dabei geben sie sich zum Beispiel als Polizeibeamte oder andere Amtspersonen aus.

Nicht selten geben Betrüger, wie in diesem Fall, vor mit dem Opfer verwandt zu sein und sich in einer Notsituation zu befinden. Hierbei passen sie die Geschichten vielfältig an.

Die Polizei rät:

- Legen Sie sofort auf! Das ist nicht unhöflich, sondern

ermöglicht Ihnen, durchzuatmen und sich neu zu sortieren.

- Kontaktieren Sie die Anruferin, den Anrufer oder eine Person

Ihres Vertrauens unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer.

- Geben Sie niemals Informationen über Ihre persönlichen und

finanziellen Verhältnisse preis.

- Übergeben Sie niemals Geld bzw. Wertgegenstände an Unbekannte.

Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.

- Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer geworden sind. - Bereiten Sie sich gedanklich auf solche Anrufe vor. - Vereinbaren Sie innerhalb der Familie oder mit weiteren Angehörigen und Freunden ein Kennwort zur Identifizierung am Telefon. - Ändern Sie Ihren Telefonbucheintrag, indem Sie Ihren Vornamen kürzen oder streichen lassen. Ggf. löschen Sie Ihren gesamten Eintrag. Seien Sie sparsam mit der Weitergabe Ihrer Daten.

Kontakt für Medienvertreter:

Kreispolizeibehörde Wesel Pressestelle Pressestelle Telefon: 0281 / 107-1055 Fax: 0281 / 107-1009 E-Mail: pressestelle.wesel@polizei.nrw.de https://wesel.polizei.nrw

Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/65858/6296018 OTS: Kreispolizeibehörde Wesel


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Kreispolizeibehörde Wesel
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