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LKA-NI: Sicher in die Kommunalwahl 2026 |
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| 24.04.2026 09:11 Uhr |
Landeskriminalamt Niedersachsen |
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Hannover (ots) - Das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen hat gestern,
23.04.2026, mit über 900 Teilnehmenden das Online-Informationsforum "Sicher in
die Kommunalwahl 2026" durchgeführt. Die Veranstaltung richtete sich an
Kandidierende der anstehenden Kommunalwahlen 2026 in Niedersachsen und bot
praxisnahe Informationen zum sicheren und souveränen Umgang mit
Herausforderungen im Wahlkampf.
In seiner Begrüßung betonte der Präsident des LKA Niedersachsen, Thorsten
Massinger, die zentrale Bedeutung des kommunalpolitischen Engagements als
tragende Säule der Demokratie: "Drohungen und Einschüchterungen gegen
Kommunalpolitikerinnen und -politiker nehmen wir sehr ernst. Jeder Rückzug aus
Angst ist ein Verlust für unsere Demokratie - für Ideen, Erfahrung und den
Zusammenhalt vor Ort. Unser Anspruch ist klar: Es darf gar nicht erst so weit
kommen. Wir sorgen dafür, dass die Kandidierenden informiert, geschützt und
gestärkt in diesen Wahlkampf gehen."
Freie Wahlen, ein respektvoller Austausch unterschiedlicher Meinungen sowie die
Sicherheit aller Beteiligten seien grundlegende Voraussetzungen für ein
funktionierendes demokratisches Gemeinwesen.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden aktuelle Erkenntnisse zur Situation
von Kommunalpolitikerinnen und -politikern vorgestellt. Ein Schwerpunkt lag auf
den Beobachtungen aus dem Kommunalen Monitoring, das Entwicklungen im Bereich
von Hass und Hetze analysiert. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere im Umfeld
von Wahlveranstaltungen verbale Anfeindungen eine zunehmende Herausforderung
darstellen. Das Bundeskriminalamt lieferte Antworten auf die Fragestellungen:
- Wie nehmen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker Hass und
Hetze gegen sich wahr?
- Welche Muster erkennen wir bundesweit, welche gerade in
Flächenländern wie Niedersachsen?
Das LKA Niedersachsen präsentierte durch Expertinnen und Experten der
Präventionsstelle Politisch Motivierte Kriminaliät gezielte Schutz- und
Handlungsempfehlungen. Diese sollen den Teilnehmenden helfen, in belastenden
Situationen handlungssicher zu bleiben und vorhandene Unterstützungsangebote
gezielt zu nutzen. Ein weiterer Fokus lag auf dem Umgang mit Hasskriminalität im
analogen und digitalen Raum, insbesondere im Hinblick auf Hasskommentare in
sozialen Medien. Ein gemeinsamer Vortrag von den jeweiligen Zentralstellen zur
Bekämpfung von Hasskriminalität der Staatsanwaltschaft Göttingen und des LKA
Niedersachsen lieferte Antworten auf die wichtigen Fragenstellungen im Kontext
digitaler Anfeindung und Hetze. In einer abschließenden Podiumsdiskussion wurden
die vorgestellten Inhalte vertieft und aus unterschiedlichen Perspektiven
beleuchtet. Dabei wurde deutlich, dass ein gemeinsames Vorgehen von
Sicherheitsbehörden, Politik und Zivilgesellschaft entscheidend ist, um den
Schutz von Kandidierenden zu gewährleisten und die demokratische Kultur auf
kommunaler Ebene zu stärken.
Mit dem Informationsforum leistet das LKA Niedersachsen einen Beitrag dazu,
Kandidierende frühzeitig auf mögliche Risiken im Wahlkampf vorzubereiten und sie
in ihrer wichtigen Rolle für die Demokratie zu unterstützen. Neben dieser
Veranstaltung steht die Präventionsstelle Politisch Motivierte Kriminalität auch
allen Kandidierenden zur Verfügung, die aus terminlichen Gründen nicht an der
Veranstaltungen teilnehmen konnten. Bei Bedarf können weitere
Präventionsmaterialien zur Verfügung gestellt werden.
Die Präventionsstelle ist wie folgt zu erreichen:
- E-Mail: praevention-pmk@lka.polizei.niedersachsen.de
- Tel: 0511 9873-4030
Rückfragen bitte an:
Landeskriminalamt Niedersachsen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Hasse
Telefon: 0511 / 9873-1030
E-Mail: pressestelle@lka.polizei.niedersachsen.de
www.LKA.Niedersachsen.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/blaulicht/pm/105578/6261652
OTS: Landeskriminalamt Niedersachsen
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Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Landeskriminalamt Niedersachsen
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