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Mehr Ertrag aus Bestandsimmobilien: Gerald Hörhan erklärt, wie Sondervermietung Rendite und Handlungsspielraum verändert (FOTO)

22.04.2026 13:56 Uhr Investmentpunk Academy GmbH

Wien (ots) - Viele Immobilieninvestoren stoßen mit klassischer Vermietung zunehmend an wirtschaftliche Grenzen. Steigende Kosten, begrenzte Mieterträge und eine veränderte Nachfrage verschärfen die Situation zusätzlich. "Investmentpunk" Gerald Hörhan zeigt, warum Sondervermietung für viele Bestandsimmobilien neue Spielräume eröffnet und welche Rolle sie im aktuellen Marktumfeld spielt.

Private Immobilieninvestoren, Kapitalanleger und Bestandshalter sehen sich im Wohnungsmarkt mit strukturellen Herausforderungen konfrontiert. Wer eine Wohnung oder ein Zinshaus klassisch vermietet, orientiert sich an den marktüblichen Mieten und erreicht damit häufig nur begrenzte Erträge. Gerade bei größeren Einheiten sinkt die Miete pro Quadratmeter, während gleichzeitig die Erwartungen an den Ertrag steigen. Parallel dazu steigen die Wohnkosten in vielen Städten deutlich an: Selbst kleine Wohnungen überschreiten inklusive Nebenkosten oft die Marke von 1.000 Euro monatlich, wodurch Wohnraum für viele Haushalte schwerer leistbar wird. Die Folge ist eine spürbare Verschiebung in der Nachfrage hin zu kleineren Einheiten und gemeinschaftlichen Wohnformen. "Der Immobilienmarkt ist heute schon kompetitiv, und viele Investoren sagen, es ist gar nicht so leicht, eine vernünftige Rendite zu erzielen", sagt Gerald Hörhan.

"Es gibt allerdings Möglichkeiten, aus bestehenden Immobilien deutlich mehr zu machen", erklärt Gerald Hörhan. Der Immobilieninvestor und Gründer der Investment Punk Akademy beschäftigt sich seit Jahren mit alternativen Vermietungsansätzen und setzt diese auch im eigenen Portfolio um. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sich bestehende Objekte anders nutzen lassen, ohne zusätzliche Immobilien erwerben zu müssen. Welche Ansätze dahinterstehen und unter welchen Voraussetzungen sie in der Praxis Anwendung finden, zeigt die folgende Einordnung.

Flexible Vermietungsformen als Einstieg: Wie sich bereits mit einfachen Modellen mehr Ertrag erzielen lässt

Ein naheliegender Einstieg in die Sondervermietung sind Ansätze, die sich mit vergleichsweise geringem Aufwand umsetzen lassen und dennoch spürbare Effekte auf den Ertrag haben. Dazu zählt insbesondere die möblierte Vermietung, bei der zusätzlich zur Kaltmiete ein Aufschlag für die bereitgestellte Einrichtung erzielt wird. Der wirtschaftliche Vorteil entsteht dabei weniger durch eine grundlegend andere Nutzung der Immobilie, sondern durch die Anpassung an eine spezifische Nachfrage - etwa von Personen, die nur für einen begrenzten Zeitraum in einer Stadt leben und auf eine sofort nutzbare Wohnung angewiesen sind. Besonders in zentralen Lagen mit hoher Fluktuation kann dieses Konzept funktionieren, während es in stabilen Wohnlagen mit langfristig orientierten Mietern deutlich weniger relevant ist. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass die möblierte Vermietung in Deutschland zunehmend regulatorisch eingeschränkt wird.

Eine weitere, eng verwandte Form ist die Kurzfristvermietung, bei der Mietverträge nicht langfristig, sondern für Zeiträume zwischen einem und sechs Monaten abgeschlossen werden. Anders als bei touristischer Vermietung steht hier nicht der kurzfristige Aufenthalt im Vordergrund, sondern beispielsweise eine beruflich bedingte Übergangsphase. Dieses Modell kann nach Hörhan deutlich höhere Mieten ermöglichen als klassische Dauermietverhältnisse, geht jedoch mit häufigeren Mieterwechseln einher. "Wer bereit ist, etwas mehr Aufwand in die Verwaltung zu investieren, kann mit Kurzfristvermietung in der richtigen Lage erheblich mehr herausholen als mit einem klassischen Dauermietvertrag", erklärt Gerald Hörhan. In der praktischen Anwendung zeigt sich zudem, dass sich Kurzfristvermietung je nach Markt unterschiedlich eignet - etwa in Österreich häufig im Altbau, während in Deutschland auch sanierungsbedürftige Objekte dafür genutzt werden.

Nachfrage gezielt nutzen: Warum bestimmte Zielgruppen höhere Mieten ermöglichen

Neben flexiblen Mietdauern spielt vor allem die gezielte Ausrichtung auf bestimmte Nutzergruppen eine zentrale Rolle bei der Sondervermietung. Ein Beispiel dafür ist die Vermietung an Unternehmen, die Wohnraum für Mitarbeiter benötigen, die vorübergehend an einem Standort tätig sind. In solchen Fällen steht nicht die klassische langfristige Wohnnutzung im Vordergrund, sondern die kurzfristige Verfügbarkeit und Funktionalität der Immobilie. Entsprechend steigt die Zahlungsbereitschaft, insbesondere wenn die Wohnung möbliert ist und ohne zusätzlichen Aufwand genutzt werden kann. Für Unternehmen stellt dies häufig eine wirtschaftlich sinnvolle Alternative zu Hotelaufenthalten dar, während Eigentümer von stabilen und vergleichsweise gut kalkulierbaren Einnahmen profitieren können. "Firmen zahlen nicht immer, aber doch oft deutlich mehr. Vor allem dann, wenn sie die Wohnung rasch brauchen und diese sofort nutzbar ist", so Gerald Hörhan.

Parallel verändert sich die Nachfrage auf Seiten privater Mieter. Steigende Wohnkosten führen dazu, dass sich immer mehr Menschen keine eigene Wohnung mehr leisten können und stattdessen auf gemeinschaftliche Wohnformen ausweichen. Wohngemeinschaften sind kein neues Phänomen, gewinnen jedoch in vielen Städten erneut an Bedeutung. Für Eigentümer ergibt sich daraus eine klare wirtschaftliche Logik: Statt eine Wohnung als Einheit zu vermieten, werden einzelne Zimmer separat vergeben, wodurch sich die Gesamteinnahmen deutlich erhöhen können. Gleichzeitig bleiben die Kosten für die einzelnen Bewohner überschaubar, da sich Ausgaben für Miete und Nebenkosten auf mehrere Personen verteilen. In vielen Städten liegen die monatlichen Gesamtkosten für ein WG-Zimmer bei etwa 550 bis 700 Euro, was im Vergleich zur eigenen Wohnung eine spürbare Entlastung darstellt. Entscheidend für die Funktionsfähigkeit dieses Modells ist jedoch die Lage: Besonders in Städten mit hohem Mietniveau und entsprechender Nachfrage lassen sich solche Konzepte umsetzen, während sie in günstigeren Regionen kaum eine Rolle spielen.

Ertrag maximieren - mit steigender Komplexität: Wo zusätzliche Einnahmen mit höherem Aufwand einhergehen

Über die Vermietung einzelner Zimmer hinaus lässt sich die Nutzung einer Immobilie weiter intensivieren, indem nicht mehr nur Wohnraum, sondern einzelne Schlafplätze vergeben werden. Dieses Modell, bei dem Betten statt Zimmer vermietet werden, ist in internationalen Metropolen bereits verbreitet und führt dazu, dass die Einnahmen pro Einheit deutlich steigen, weil mehrere Personen gleichzeitig untergebracht werden. Auch in der sogenannten Monteursvermietung wird dieser Ansatz genutzt, indem Wohnungen oder einzelne Schlafplätze an Arbeitskräfte vergeben werden, die sich nur temporär an einem Standort aufhalten. In beiden Fällen steigt der Ertrag pro Quadratmeter spürbar - dabei nehmen Verwaltungsaufwand und organisatorische Anforderungen deutlich zu.

Eine weitere Möglichkeit zur Ertragssteigerung ist die touristische Vermietung über Plattformen wie Airbnb. Sie setzt jedoch eine sehr spezifische Kombination aus Lage und Objekt voraus. Besonders geeignet sind größere Wohnungen mit mehreren Schlafplätzen, die von Familien oder Reisegruppen genutzt werden können und damit eine Alternative zu mehreren Hotelzimmern darstellen. Dieses Modell ist jedoch mit erheblichen rechtlichen und steuerlichen Einschränkungen verbunden, da es in vielen Städten nur begrenzt erlaubt ist und bei Verstößen empfindliche Strafen drohen. "Touristische Vermietung kann sehr lukrativ sein - aber nur, wenn Lage, Immobilientyp und rechtlicher Rahmen wirklich zusammenpassen. Wer das unterschätzt, riskiert mehr als nur Bußgelder", erklärt Gerald Hörhan.

Ergänzend dazu existieren weitere spezialisierte Formen wie die Vermietung an staatliche oder soziale Träger, etwa im Zusammenhang mit der Unterbringung von Geflüchteten. Diese Modelle können ebenfalls hohe Einnahmen ermöglichen, erfordern jedoch ein sehr genaues Verständnis der rechtlichen Rahmenbedingungen und eignen sich häufig eher für einfachere Objekte oder weniger gefragte Lagen. Insgesamt zeigt sich: Mit steigenden Ertragsmöglichkeiten wachsen auch die Anforderungen an Umsetzung, Verwaltung und rechtssichere Gestaltung der Vermietung.

Wirtschaftliche Auswirkungen und Grenzen: Wie sich höhere Erträge auf Wert und Finanzierung auswirken

Sondervermietung kann den Ertrag einer Immobilie deutlich erhöhen und Steigerungen von 50 bis 100 Prozent ermöglichen. Damit verändert sich nicht nur die laufende Einnahmesituation, sondern auch die wirtschaftliche Einordnung der Immobilie insgesamt. Höhere Mieteinnahmen wirken sich unmittelbar auf den Marktwert aus, da sich dieser maßgeblich an den erzielbaren Erträgen orientiert. Immobilien mit überdurchschnittlichen Einnahmen werden am Markt tendenziell attraktiver bewertet als vergleichbare Objekte mit geringeren Mieten.

Ein höherer Cashflow verbessert zudem die finanzielle Ausgangslage des Eigentümers. Banken berücksichtigen zwar nicht jede Form der Sondervermietung vollständig in ihrer Bewertung, dennoch wirkt sich ein stabiler und erhöhter Mietüberschuss positiv auf Bonität und Finanzierungsspielräume aus. Auch im Verkaufsfall entsteht ein Vorteil: Für Kapitalanleger sind Objekte mit höherem laufendem Ertrag in der Regel interessanter, was die Vermarktung erleichtern kann. Dem gegenüber steht jedoch ein deutlich erhöhter Aufwand in der Bewirtschaftung. Häufige Mieterwechsel, Möblierung, Organisation und laufende Abstimmungen gehören bei vielen Sondervermietungsmodellen zum Alltag. Mit zunehmender Intensität der Nutzung steigen zudem die rechtlichen Anforderungen - etwa im Hinblick auf Baurecht, Nutzungsvorgaben oder zulässige Belegung. "Sondervermietung bietet echte wirtschaftliche Vorteile, aber nur dann, wenn sie fachgerecht umgesetzt wird und alle gesetzlichen Rahmenbedingungen konsequent eingehalten werden", fasst Gerald Hörhan zusammen.

Sie investieren in Immobilien und möchten das Potenzial Ihrer Bestandsobjekte besser ausschöpfen? Dann melden Sie sich jetzt bei Gerald Hörhan (https://www.investmentpunk.com/) und lassen Sie sich unverbindlich beraten!

Pressekontakt:

Investmentpunk Academy GmbH Gerald B. Hörhan E-Mail: mailto:support@investmentpunk.academy Webseite: https://www.investmentpunk.com/

Ruben Schäfer E-Mail: mailto:redaktion@dcfverlag.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/172208/6260477 OTS: Investmentpunk Academy GmbH


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - Investmentpunk Academy GmbH
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