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Hier zur kompletten Studie
http://ots.de/mshLZ5
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Heidenheim an der Brenz (ots) -
- Mehr als 90 Prozent nutzen KI-Anwendungen
- Teams in Unternehmen registrieren keinerlei Effizienzgewinne
- Falscher Datenpool kann für Firmen gefährlich werden
- KI-Agenten und KI-Workflows noch völlig unbekannt
Künstliche Intelligenz (KI) hat die Büros in Deutschland erobert - aber die
Arbeit noch kein bisschen effizienter gemacht. Zu diesem Ergebnis kommt die
inzwischen vierte Studie der Büro-Kaizen® GmbH unter wissenschaftlicher Leitung
von Prof. Dr. Daniel Markgraf von der AKAD Hochschule Stuttgart. Tatsächlich
bringt der Einsatz von Copilot und ChatGPT zwar einzelnen Mitarbeitern in
alltäglichen Aufgaben etwas Erleichterung - im Team ist davon aber noch nichts
zu spüren. Weiterhin halten die Menschen in deutschen Büros ein Drittel ihrer
Arbeitszeit für verschwendet - allein durch sinnlose Meetings und quälende
schriftliche Kommunikation.
Konkret sehen die Zahlen so aus: 94 Prozent der Büroarbeiter nutzen für ihren
Job KI-Anwendungen. 92 Prozent legen ihre Daten in der Cloud ab oder bereiten
das gerade vor, 82 Prozent haben auch ihre persönliche Ablage in digitaler Form.
"Das Thema Digitalisierung ist durch.", sagt Patrick Kurz, Geschäftsführer der
Büro-Kaizen® GmbH. Das Problem sei nicht eine Unwilligkeit der Arbeitskräfte,
sich auf Computer und KI einzulassen - es seien vielmehr fehlende digitale
Strukturen, die einen Effizienzgewinn verhinderten. So haben die Suchzeiten in
der digitalen Ablage seit der ersten Befragung 2013 um 76 Prozent zugenommen.
Verständlicherweise wünschten sich vier von fünf Mitarbeitern Unterstützung, um
die Digitalisierung besser meistern und Software intelligenter nutzen zu können.
Wenn der Chatbot das Gehalt des Chefs ausspuckt
Künstliche Intelligenz könne dabei nicht nur nützlich, sondern regelrecht
gefährlich werden, hebt Kurz hervor. "Wenn die Firmendaten nicht klar
strukturiert sind und alle auf alles Zugriff haben, dann können Auszubildende
das Gehalt des Chefs abfragen.", warnt er. Weil 2 von 3 Firmen keine
funktionierenden Ablagespielregeln haben, herrsche nach wie vor ein großes
Chaos, das eine intelligente und effiziente Nutzung von KI verhindere.
Ein weiteres Problem: Mitarbeiter lassen sich von einer KI lange
Lösungsvorschläge und andere Texte generieren und verschicken diese dann an
Teammitglieder, die sich wiederum zeitintensiv mit den Inhalten beschäftigen
müssen. Die Kommunikation habe aus Sicht der Befragten an Prägnanz verloren und
zu mehr Ineffizienz geführt, sagt Kurz.
Regeln? Fehlanzeige
Dazu kommen die seit vielen Jahren beobachteten Probleme, an denen sich fast
nichts gebessert hat: Sechs von acht Stunden verbringen Büromenschen
durchschnittlich mit schriftlicher Kommunikation und in Meetings. Davon
empfinden die Befragten die Hälfte der Zeit als vergeudet. Für Patrick Kurz gibt
es hier klare Systemfehler. "Wir haben herausgefunden, dass immer noch drei von
vier Unternehmen keine funktionierenden Regeln für schriftliche Kommunikation
haben.". Ein erschreckender Befund sei zudem, dass 39 Prozent der Beschlüsse von
Besprechungen nicht umgesetzt werden.
Wie KI zum Booster wird
Wer mit KI produktiver werden will, muss demnach vorher seine Hausaufgaben
machen: Klare Ablagestrukturen mit qualitativ hochwertigen Daten, effiziente
Besprechungen und die systematische Sicherstellung der Umsetzung. Erst dann
könne die Intelligenz aus dem Rechner zum Booster für ein Team werden, betont
Kurz. Andernfalls nutze man das Potenzial von KI so schlecht wie der Besitzer
eines Sportwagens, der immer nur im ersten Gang fahre. Für die meisten
Mitarbeiter seien etwa KI-Agenten oder KI-Workflows immer noch unbekannte
Anwendungen, obwohl hier - bei richtiger Vorbereitung - die größten
Effizienzgewinne möglich seien, unterstreicht der Experte.
Das Unternehmen Büro-Kaizen® GmbH führt die AKAD-Studie als Langzeitprojekt, die
früheren Untersuchungen waren 2013, 2018 und 2022. Für die aktuelle Studie
wurden 1.250 Frauen und Männer - davon zwei Drittel Führungskräfte - online
befragt.
Pressekontakt:
Büro-Kaizen® GmbH
Patrick Kurz
mailto:support@buero-kaizen.de
07321 27711-180
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/166357/6274289
OTS: Büro-Kaizen GmbH
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