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München (ots) - Verbieten, begrenzen oder aussteigen? Die Debatte über den
Schutz Social-Media-affiner junger Menschen bewegt Politik und Gesellschaft. Die
einen lehnen ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige ab, so wie die
Medienanstalten und der Deutsche Ethikrat, der sich für ein differenziertes
Schutzkonzept ausgesprochen hat. Die anderen befürworten ein gesetzlich
festgelegtes Mindestalter oder haben es wie Australien bereits eingeführt. Die
TENDENZ, das Medienmagazin der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, fragt
in ihrer aktuellen Ausgabe nach dem richtigen Weg, um Schutz, Befähigung und
digitale Teilhabe in Einklang zu bringen.
BLM-Präsident Dr. Thorsten Schmiege: "Ein Patentrezept für den richtigen Umgang
mit digitaler Überforderung und dem Schutz von Kindern und Jugendlichen gibt es
nicht. Keine Frage: Es besteht Handlungsbedarf. Aber für mich kommt die
Verantwortung der Plattformen immer vor einem Verbot. Und diese Verantwortung
musss gesetzlich adressiert werden. Weil sich Plattformen, deren Ziel es ist,
Reichweite und Verweildauer zu maximieren, nicht selbst regulieren werden."
Während einerseits Verbote gefordert werden, bewegen sich manche Nutzenden
bereits auf dem Weg zum Ausstieg, weil Instagram, TikTok und Co eben nicht
sozial sind und die Streams jede Menge KI-generierte Deepfakes, digitale Gewalt
und extremistische Inhalte präsentieren. Wie die BLM in ihrer Aufsicht dagegen
vorgeht, ist auch Thema der Tendenz 1.2026, die zu den Lokalmedientagen am 25.6.
als Print-Magazin erscheint, online aber schon ab heute abzurufen ist.
Die Generation Z sucht Halt in einer Welt voller Krisen und Kriege und findet
sie in ihren Feeds auf Social Media. Influencer geben Alltagstipps, tragen aber
auch entscheidend zur (politischen) Meinungsbildung bei. Deshalb hat Tendenz
auch die Forschungsergebnisse zu "Social Media und Wahlverhalten"
zusammengetragen und die polierte Ästhetik von "Christfluencern" und "Tradwives"
unter die Lupe genommen.
Eines ist allen Beteiligten an der Verbots-Debatte klar: Es braucht mehr
Medienbildung und neue Wege, um die Jugendlichen überhaupt zu erreichen.
Jetzt die Tendenz 1.2026 (https://eur04.safelinks.protection.outlook.com/?url=ht
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online lesen oder sich hier (https://www.blm.de/de/wir-informieren/magazin_tende
nz/aufnahme_verteiler_tendenz.cfm) in den Print-Verteiler aufnehmen lassen.
Pressekontakt:
Stefanie Reger
Pressesprecherin
Tel. 089/63808-315
mailto:stefanie.reger@blm.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/62483/6297797
OTS: BLM Bayerische Landeszentrale für neue Medien
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