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Jung und Social-Media-affin: Was tun gegen die digitale Überforderung? / Tendenz 1.26 thematisiert Social-Media-Verbot (FOTO)

19.06.2026 12:55 Uhr BLM Bayerische Landeszentrale für neue Medien

München (ots) - Verbieten, begrenzen oder aussteigen? Die Debatte über den Schutz Social-Media-affiner junger Menschen bewegt Politik und Gesellschaft. Die einen lehnen ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige ab, so wie die Medienanstalten und der Deutsche Ethikrat, der sich für ein differenziertes Schutzkonzept ausgesprochen hat. Die anderen befürworten ein gesetzlich festgelegtes Mindestalter oder haben es wie Australien bereits eingeführt. Die TENDENZ, das Medienmagazin der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, fragt in ihrer aktuellen Ausgabe nach dem richtigen Weg, um Schutz, Befähigung und digitale Teilhabe in Einklang zu bringen.

BLM-Präsident Dr. Thorsten Schmiege: "Ein Patentrezept für den richtigen Umgang mit digitaler Überforderung und dem Schutz von Kindern und Jugendlichen gibt es nicht. Keine Frage: Es besteht Handlungsbedarf. Aber für mich kommt die Verantwortung der Plattformen immer vor einem Verbot. Und diese Verantwortung musss gesetzlich adressiert werden. Weil sich Plattformen, deren Ziel es ist, Reichweite und Verweildauer zu maximieren, nicht selbst regulieren werden."

Während einerseits Verbote gefordert werden, bewegen sich manche Nutzenden bereits auf dem Weg zum Ausstieg, weil Instagram, TikTok und Co eben nicht sozial sind und die Streams jede Menge KI-generierte Deepfakes, digitale Gewalt und extremistische Inhalte präsentieren. Wie die BLM in ihrer Aufsicht dagegen vorgeht, ist auch Thema der Tendenz 1.2026, die zu den Lokalmedientagen am 25.6. als Print-Magazin erscheint, online aber schon ab heute abzurufen ist.

Die Generation Z sucht Halt in einer Welt voller Krisen und Kriege und findet sie in ihren Feeds auf Social Media. Influencer geben Alltagstipps, tragen aber auch entscheidend zur (politischen) Meinungsbildung bei. Deshalb hat Tendenz auch die Forschungsergebnisse zu "Social Media und Wahlverhalten" zusammengetragen und die polierte Ästhetik von "Christfluencern" und "Tradwives" unter die Lupe genommen.

Eines ist allen Beteiligten an der Verbots-Debatte klar: Es braucht mehr Medienbildung und neue Wege, um die Jugendlichen überhaupt zu erreichen.

Jetzt die Tendenz 1.2026 (https://eur04.safelinks.protection.outlook.com/?url=ht tps%3A%2F%2Fwww.blm.de%2Fde%2Fwir-informieren%2Fmagazin_tendenz.cfm&data=05%7C02 %7CKathrin.Zeman%40blm.de%7C283ef81ad1ea47750d6e08decd379bd2%7C0721e27459314d3eb e1df446b67c99f1%7C0%7C0%7C639173835870612804%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1 hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3 D%7C0%7C%7C%7C&sdata=k8fFSL4QhpmpDraBvKS70EYJZpABU02vjSeCZESdqJk%3D&reserved=0) online lesen oder sich hier (https://www.blm.de/de/wir-informieren/magazin_tende nz/aufnahme_verteiler_tendenz.cfm) in den Print-Verteiler aufnehmen lassen.

Pressekontakt:

Stefanie Reger Pressesprecherin Tel. 089/63808-315 mailto:stefanie.reger@blm.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/62483/6297797 OTS: BLM Bayerische Landeszentrale für neue Medien


Quelle: ots / newsaktuell - Pressemitteilung - BLM Bayerische Landeszentrale für neue Medien
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